Zufällige Zitate

  • Vermeinde Gründe jeglicher Art. Sie sind immer gewöhnlich, oft überzeugend.
    – Oscar Wilde

  • Denn welcher Kluge fänd im Vatikan // Nicht seinen Meister?
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Denn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reißen, der hat sie.
    – Albrecht Dürer

  • Pflicht ist das, was man von anderen erwartet, nicht, was man selbst tut.
    – Oscar Wilde

  • Auf den Gipfel ist das Ziel und das Ende unseres Lebens, auf ihn ist unsere Wallfahrt gerichtet.
    – Francesco Petrarca

  • Die beste Erziehungsmethode für ein Kind ist, ihm eine gute Mutter zu verschaffen.
    – Christian Morgenstern

  • Es gibt 100 Witzige gegen einen der Verstand hat, ist ein wahrer Satz, womit sich mancher witzlose Dummkopf beruhigt, der bedenken sollte, wenn das nicht zuviel von einem Dummkopf gefordert heißt, dass es wieder 100 Leute, die weder Witz noch Verstand haben, gegen einen gebe, der Witz hat.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Tage sind gleichsam Kinder der Zeit, weil der folgende Tag, mit dem was er enthält, das Erzeugnis des vorigen ist.
    – Immanuel Kant

  • Ach, eine Mutter hat man einmal nur!
    – Annette von Droste-Hülshoff

  • Die Schöpfung ist niemals vollendet. Sie hat zwar einmal angefangen, aber sie wird niemals aufhören.
    – Immanuel Kant

  • Führe dein Geschäft, oder es wird dich führen.
    – Benjamin Franklin

  • Jetzt verdrängt die Maschine den Menschen. Unter den richtigen Umständen wird sie ihm dienen.
    – Oscar Wilde

  • Je größer das Vertrauen in die Wissenschaft gewesen war, umso bitterer war die Enttäuschung.
    – Francesco de Sanctis

  • Denn wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Er verrenkte, wie er selbst einmal von einem Dramatiker geschrieben hat, seine Halswirbel, um affektierter sein zu können. Er gestikulierte mit Händen und Füßen. Er verstellte seine Stimme und schrie sich heiser. Er schnitt Grimassen und schlug Capriolen und erzielte mit alledem, was er erzielen wollte: er fiel auf.
    – Siegfried Jacobsohn

  • Ein Stäubchen ist's, des Geistes Aug' zu trüben.
    – William Shakespeare

  • Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
    – Kurt Tucholsky

  • Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!
    – Max Planck

  • In Wien stellen sich die Nullen vor den Einser.
    – Karl Kraus

  • Umgebung macht erst das Umgebne klar [...].
    – Leopold Schefer

  • Auch darin hat es herrlich der Tyrann: Frei darf er tun und sagen, was er will.
    – Sophokles

  • Laß mich ein Kind seyn, sey es mit!
    – Friedrich Schiller

  • Nichtstun ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt.
    – Oscar Wilde

  • Denn nur aufs Ziel zu sehn, verdirbt die Lust am Reisen.
    – Friedrich Rückert

  • Der Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt Einem, wenn man hinunterschaut [...]
    – Georg Büchner

  • Möchte Walhalla förderlich sein der Erstarkung und der Vermehrung deutschen Sinnes! Möchten alle Deutschen, welchen Stammes sie auch seien, immer fühlen, dass sie ein gemeinsames Vaterland haben, ein Vaterland auf das sie stolz sein können, und jeder trage bei, soviel er vermag, zu dessen Verherrlichung.
    – Ludwig I. von Bayern

  • Wer nicht im und durchs Leben die Bedeutung der Schule [...] gefunden hat, dem wird nie die Schule ins Leben übergehen, zum Leben werden. Denn wohl ist die Schule das Höchste, aber nur dann wenn sie Leben ist.
    – Friedrich Fröbel

  • Jugend ist Trunkenheit ohne Wein.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Fordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.
    – Paul Heyse

  • Die Mauern stehn // Sprachlos und kalt, im Winde // Klirren die Fahnen.
    – Friedrich Hölderlin

  • Welch eine wunderseltsame Zeit ist nicht dies Mittelalter, wie glühte nicht in ihm die Erde liebeswarm und lebenstrunken auf; wie waren die Völker nicht kräftige junge Stämme noch, nichts Welkes, nichts Kränkelndes, alles saftig, frisch und voll, alle Pulse rege schlagend, alle Quellen rasch aufsprudelnd, Alles bis in die Extreme hin lebendig!
    – Joseph Görres

  • Was predigt ihr den Wilden? // Tut Not, erst die Gebildeten zu bilden.
    – Eduard von Bauernfeld

  • Ich bin demnach, und vielleicht ein Theil meiner Leser mit mir überzeugt, ich bin zugleich erfreut, mich als einen Bürger in einer Welt zu sehen, die nicht besser möglich war.
    – Immanuel Kant

  • Mein liebstes Weibchen, du must dich beÿ meiner Rückunft schon mehr auf mich freuen, als auf das gelde. […] – 2:ts hat Lichnowsky mich [...] früh verlassen, und ich folglich | in dem theuern orte Potsdam | selbst zehren müssen; […] den 1:t Juny werde ich in Prag schlafen, und den 4:t – den 4:t? – beÿ meinem liebsten weiberl; –
    – Wolfgang Amadeus Mozart

  • Wär nicht das Auge sonnenhaft, // die Sonne könnt es nie erblicken. // Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, // Wie könnt uns Göttliches entzücken?
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Alle Mysterien, welche die Theorie zum Mystizismus verleiten, finden ihre rationelle Lösung in der menschlichen Praxis und im Begreifen dieser Praxis.
    – Karl Marx

  • Im allgemeinen werden die Bewohner Göttingens eingeteilt in Studenten, Professoren, Philister und Vieh; welche vier Stände doch nichts weniger als streng geschieden sind. Der Viehstand ist der bedeutendste. Die Namen aller Studenten und aller ordentlichen und unordentlichen Professoren hier herzuzählen, wäre zu weitläufig; auch sind mir in diesem Augenblick nicht alle Studentennamen im Gedächtnisse, und unter den Professoren sind manche, die noch gar keinen Namen haben.
    – Heinrich Heine

  • Das Studium der Rechtswissenschaft ist das herrlichste.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die, welche schwierige, dunkle, verflochtene, zweideutige Reden zusammensetzen, wissen ganz gewiss nicht recht, was sie sagen wollen, sondern haben nur ein dumpfes, nach einem Gedanken erst ringendes Bewusstsein davon; oft aber wollen sie sich selber und anderen verbergen, dass sie eigentlich nichts zu sagen haben.
    – Arthur Schopenhauer

  • Der Ackermann: Aller Seuchen bist du ein helfender Arzt. // Meister der Meister, der Schöpfung alleiniger Vater. // Gegenwärtig liegen vor deinem Blick alle Wege und Ziele, // Urbild der Bilder, alles Tauglichen Grundbau, // Der Reinheit der Gönner. // Du hassest den Unflat, lohnest das Edle. // Rechter Richter, du allein, du Einer, // Aus dessen Quellbereich nichts in der Welt // Jemals entrinnen kann, // Erhöre mich!
    – Johannes von Tepl



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