Zufällige Zitate

  • Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Vormundschaft hemmt sein Reifen
    Johann Gottfried Frey

  • Ich begreife nicht, wie eine reine Hand eine Zeitung berühren kann, ohne Krämpfe von Ekel zu bekommen.
    Charles Baudelaire

  • Grausam ists, den Fallenden zu drängen.
    William Shakespeare

  • Ein guter Mann wird stets das Bessre wählen.
    Euripides

  • Könnte ich leben, ohne zu arbeiten, ich wäre das glücklichste Wesen unter der Sonne.
    Franziska zu Reventlow

  • Es gibt keine besondere Pflichten gegen Gott in einer allgemeinen Religion; denn Gott kann von uns nichts empfangen; wir können auf und für ihn nicht wirken.
    Immanuel Kant

  • Das Merkwürdige am Spiel der Ehe - ein Spiel, übrigens, das dabei ist, aus der Mode zu kommen - dass die Gattinnen alle Trümpfe halten, aber unweigerlich den letzten Stich verlieren.
    Oscar Wilde

  • Mehr scheint mir eine Stimme abzulenken als ein Geräusch: Jene wirkt auf den Geist ein.
    Seneca d.J.

  • Verschonen Sie mich mit Ihrer Philosophie - Philosophie für die Leidenschaften, Harmonie für den Tauben.
    Johann Anton Leisewitz

  • Nach einem guten Dinner kann man jedem verzeihen, selbst seinen eigenen Verwandten.
    Oscar Wilde

  • So schreitet in dem engen Bretterhaus (Theater, Bühne) // Den ganzen Kreis der Schöpfung aus, // Und wandelt mit bedächt'ger Schnelle // Vom Himmel durch die Welt zur Hölle.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblößt seine feinsten Lebensnerven allen Stürmen der wetterwendischen Zukunft.
    Joseph Görres

  • Wer mit der eignen Ehre schlecht verfahren, // Wird auch der andern Ehre nicht bewahren.
    Saadi

  • Aus einem Gedanken macht der Stückmacher ein Stück. Der Schriftsteller einen Aufsatz. Ich einen Satz.
    Alfred Kerr

  • Der Mensch muss das Gute und Grosse wollen! Das Uebrige hängt vom Schicksal ab.
    Alexander von Humboldt

  • Das Wahre ist gottähnlich; es erscheint nicht unmittelbar, wir müssen es in seinen Manifestationen erraten.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das wird kein ganzer Kerl, der nie ein Rüpel war.
    Otto Julius Bierbaum

  • Der Knabe stiehlt am Baume fleissig, // Schon hat er eine Pflaume bei sich.
    Erich Mühsam

  • Natur, Naturgesetze im Dunkeln sah man nicht; // Gott sprach: Es werde Newton! Und es ward Licht.
    Alexander Pope

  • Der Schlüssel der Geschichte ist nicht in der Geschichte; er ist im Menschen.
    Théodore Jouffroy

  • Kaum ein paar kurze Wochen // Sind die Felder glühend zu sehen; // Gleich muß die Sense dann pochen, // Und Stoppeln bleiben kalt stehen.
    Max Dauthendey

  • Gott ist immer mit den stärkeren Bataillonen.
    Friedrich II. (Preußen)

  • Das verschweigt des Sängers Höflichkeit.
    August Friedrich Ernst Langbein

  • Die menschliche Zufriedenheit oder Unzufriedenheit hängt zum großen Teile von der Weltanschauung ab. Die Welt ist für uns so, wie sie durch unsere Sinne in unsere Seele geht. Um die Wahrheit an sich handelt es sich hier nicht, sondern um’s Glück, oder näher, um die Zufriedenheit.
    Peter Rosegger

  • Heine ist von den meisten anderen Dichtern verschieden, weil er alle Scheinheiligkeit verachtet, er zeigt sich stets als der, welcher er ist, mit allen menschlichen Eigenschaften und allen menschlichen Fehlern.
    – Elisabeth von Österreich-Ungarn

  • Es gibt noch viel zu tun, und ich bin sehr beschäftigt.
    Wilhelm Conrad Röntgen

  • Was ich nicht loben kann, // Davon sprech ich nicht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Weder Krieger noch Mönche nähren ein Land.
    Johann Gottfried Herder

  • Glattes Eis // Ein Paradeis // Für Den, der gut zu tanzen weiss.
    Friedrich Nietzsche

  • Meine Erfahrung ist, dass sobald jemand alt genug ist, um es besser zu wissen, dann weiß er überhaupt nichts.
    Oscar Wilde

  • Wir werden viel weniger durch das verletzt, was uns geschieht als durch unsere Meinung darüber.“ „Die Menschen, sagt eine alte griechische Sentenz, werden durch die Meinungen gequält, die sie von Dingen haben, nicht durch die Dinge selbst.“ Michel de Montaigne 14. Ob wir etwas als Wohltat oder Übel empfinden, hängt weitgehend von unserer Einstellung ab.In: Essais. Erste moderne Gesamtübersetzung von Hans Stilett Die Andere Bibliothek, Berlin 2016, 9. Auflage, S. 29
    – Michel de Montaigne

  • Wenn eine Zeit zu viel glaubt, ist es nur eine natürliche Reaktion, dass eine andere zu wenig glaubt.
    Henry Thomas Buckle

  • Sie sprach soviel, dass ihre Zuhörer davon heiser wurden.
    Kurt Tucholsky

  • Umsonst geschieht mit Hilfe einer Mehrheit, was sich mit weniger tun lässt.
    Wilhelm von Ockham

  • Wo große (Vermögens-)Gleichheit herrscht oder hergestellt ist, gründe man eine Republik, wo hingegen große (Vermögens-)Ungleichheit herrscht, eine Monarchie ...
    Niccolò Machiavelli

  • Jeder Arzt hat seine Lieblingskrankheit.
    Henry Fielding

  • Fremder Gleichmut ist eines der besten Mittel gegen die Fieber des Lebens.
    Paul Keller

  • Im Glück nicht stolz, im Unglück nicht niedrig sein.
    Kleobulos von Lindos

  • Wohl vergrößert – sie ist Mikroskop – Satire die Dinge, / Aber verändert sie nicht; zeiget sie deutlicher nur./ Meine Distichen sind anatomische Präparate / Von dem Geziefer, das uns Saaten und Blüten verdirbt./ Ungeziefer erforscht kein unbewaffnetes Auge, / In sein Inneres dringt nur die Satire hinein.
    Ludwig Feuerbach

  • Das deutsche Volk ist frei, bleibt frei und regiert in alle Zukunft sich selbst. Das ist der einzige Trost, der dem deutschen Volke geblieben ist, der einzige Halt, an dem es aus dem Blutsumpf des Krieges und der Niederlage sich wieder herausarbeiten kann.
    Friedrich Ebert



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