Zufällige Zitate
Aber die Sonne duldet kein Weißes, // Überall regt sich Bildung und Streben, // Alles will sie mit Farben beleben; // Doch an Blumen fehlts im Revier, // Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
– Johann Wolfgang von GoetheGeh hin! Du sollst auf Erden für mich zeugen.
– Friedrich SchillerDonner und Doria!
– Friedrich SchillerDas Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
– Blaise PascalDer Ruhm ist wie das Glühwürmchen: Er leuchtet hell von Ferne, aber aus der Nähe betrachtet spendet er weder Wärme noch Licht.
– John WebsterAlles, was du den Ausschweifungen hingabst, wird dir verloren sein.
– PhaedrusBet' und Vertrau'! Je größer die Noth, je näher die Rettung!
– Johann Heinrich VoßDer Marktschreier erobert die Menge - der Stille erobert sich.
– Georg KaiserMit Frauen soll man sich nie unterstehn zu scherzen.
– Johann Wolfgang von GoetheSo wie der Künstler immer ein Sohn seines Volkes, so ist die Kunst immer eine Tochter der jeweiligen geschichtlichen Konstellation.
– August Julius LangbehnWahre Kunst bleibt unvergänglich u der wahre Künstler hat inniges Vergnügen an großen Geistes
– Ludwig van BeethovenIch finde bewundern höflicher als loben.
– Marie de SévignéDurch das Menschliche entstehen Fehler.
– Seneca d.Ä.Wenn man kalt ist, so friert man nicht mehr.
– Georg BüchnerNicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.
– Jean-Jacques RousseauDie Ordnung der Glieder des Alls zueinander besteht kraft der Ordnung des ganzen Alls auf Gott hin.
– Thomas von AquinErnst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
– Friedrich SchillerMein Zweck ist, bei den Menschen die falschen Vorstellungen zu beseitigen, wonach Gott ein unbeschränkter Herrscher ist, welcher von seiner Macht einen despotischen Gebrauch macht und welcher wenig geeignet und wenig werth ist, geliebt zu werden.
– Gottfried Wilhelm LeibnizViel Streich, obwohl von kleiner Axt, // Haun um und fällen selbst die härtste Eich.
– William ShakespeareDie Pflicht sei tätig, wo die Liebe verstummt.
– Johann Wolfgang von GoetheWas Gewalt heißt, ist nichts: Verführung ist die wahre Gewalt.
– Gotthold Ephraim LessingEs hilft uns nichts, das Böse zu verneinen; gegen das Böse hilft uns nur, die Welt so mit Gutem anzufüllen, daß schließlich das Böse keinen Platz mehr hat. Und so hilft es uns nichts, den Krieg zu beklagen; vor dem Krieg schützt uns nur ein Verhältnis der Nationen, in dem sie sich zusammenwirkend alle wohler fühlen als auseinanderstrebend.
– Hermann BahrO, eine sterbende Liebe ist schöner als eine werdende.
– Georg BüchnerLass das lange Vorbereiten, // Fang dein Leben an beizeiten.
– Eduard von BauernfeldNur wer verzagend // Das Steuer losläßt, ist im Sturm verloren.
– Emanuel Geibel»Man muß sich untereinander helfen, das ist eigentlich das Beste von der Ehe. Sich helfen und unterstützen und vor allem nachsichtig sein und sich in das Recht des andern einleben. Denn was ist Recht? Es schwankt eigentlich immer. Aber Nachgiebigkeit, einem guten Menschen gegenüber, ist immer recht.«
– Theodor FontaneWenn die Wissenschaft ihren Kreis durchlaufen hat, so gelanget sie natürlicher Weise zu dem Punkte eines bescheidenen Mißtrauens, und sagt, unwillig über sich selbst, wie viele Dinge gibt es doch, die ich nicht einsehe.
– Immanuel KantDer Roman ist eine subjektive Epopee, in welcher der Verfasser sich die Erlaubnis ausbittet, die Welt nach seiner Weise zu behandeln. Es fragt sich also nur, ob er eine Weise habe, das andere wird sich schon finden.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Natur schafft oft Vollkommenes, aber zwei Vollkommenheiten zu vereinigen, das ist ihr seltenes Meisterstück.
– Ferdinando GalianiAus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.
– Immanuel KantEin zuckersüßes Brüdergen! In der That! - Franz heißt die Kanaille?
– Friedrich SchillerMeine Wohnung kommt mir vor wie ein Heiligtum. Ich mag nur Menschen drin sehn, die ich mag. Alle anderen weise ich ab.
– Franziska zu ReventlowJuristen sind wie Schuster, die zerren mit den Zähnen // Das Leder, sie die Rechte, daß sie sich müssen dehnen.
– Friedrich von LogauMüde schlief ich auf müßigem Bette // Im Wahn, daß die Arbeit ein Ende hätte. // Am Morgen, da wachte ich auf und fand, // Daß mein Garten voll Blumenwundern stand." [HW]
– Rabindranath TagoreNicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.
– Niccolò MachiavelliIch bin von armen, aber frommen Eltern geboren, habe die Hälfte der Zeit in meiner Kindheit bald in einem einsamen Dorf, bald in den vornehmen Häusern einer berühmten Stadt [Basel] zugebracht. Da habe ich frühe gelernt, arm seyn und reich seyn. Wiewohl ich bin nie reich gewesen; ich habe gelernt, nichts haben und alles haben, mit den Fröhlichen froh seyn und mit den Weinenden traurig. Diese Vorbedeutung von dem Schicksal meiner künftigen Tage hat mir mein Gott in meiner Kindheit gegeben.
– Johann Peter Hebel