Zufällige Zitate

  • Ich vertrage mich leicht mit Jedem, der sich mit sich selbst verträgt.
    – Friedrich Heinrich Jacobi

  • Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns.
    – Hesiod

  • Ach, wenn Seufzer die Welt verbessern könnten, sie wäre längst keiner Verbesserung mehr fähig.
    – Wilhelm Raabe

  • In die Hölle des Lebens kommt nur der hohe Adel der Menschheit; die Andern stehen davor und wärmen sich.
    – Friedrich Hebbel

  • In dem Maße, wie unsere Ideen über die Gottheit geistiger werden, geben wir ihnen durch erhabenere Formen Ausdruck.
    – Mary Baker Eddy

  • Ich habe immer eine Verehrung empfunden, nicht für wortreiche Weitschweifigkeit, sondern für heilige Einfachheit!
    – Hieronymus

  • Im Osten war der Staat alles, die Zivilgesellschaft war in ihren Anfängen und gallertenhaft; im Westen bestand zwischen Staat und Zivilgesellschaft ein richtiges Verhältnis, und beim Wanken des Staates gewahrte man sogleich eine robuste Struktur der Zivilgesellschaft. Der Staat war nur ein vorgeschobener Schützengraben, hinter welchem sich eine robuste Kette von Festungen und Kasematten befand...
    – Antonio Gramsci

  • Männer sollten von Jugend auf Uniform tragen, weil sie sich gewöhnen müssen, zusammen zu handeln, sich unter ihresgleichen zu verlieren, in Masse zu gehorchen und ins Ganze zu arbeiten.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wir sollten nicht denken: „Wir haben ja die Wahrheit, wir kennen die Hauptsäulen unseres Glaubens und können uns damit zufriedengeben.“ Die Wahrheit ist eine fortschreitende Wahrheit, und wir müssen in dem Licht wandeln, das immer mehr zunimmt.
    – Ellen G. White

  • Nicht deiner Treu, // der Ohnmacht nur wird's zugeschrieben werden.
    – Friedrich Schiller

  • Wenn also Geist, Seele, Leben sich in allen Dingen vorfindet und in gewissen Abstufungen die ganze Materie erfüllt, so ist der Geist offenbar die wahre Wirklichkeit und die wahre Form aller Dinge. Die Weltseele ist also das constituierende Formalprincip des Universums und dessen, was es enthält; d.h. wenn das Leben sich in allen Dingen findet, so ist die Seele Form aller Dinge; sie ist überall die ordnende Macht für die Materie und herrscht in dem Zusammengesetzten; sie bewirkt die Zusammensetzung und den Zusammenhalt der Theile.
    – Giordano Bruno

  • Die sicherste allgemeine Charakterisierung der philosophischen Tradition Europas lautet, daß sie aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon besteht.
    – Alfred North Whitehead

  • Die hebräische Schrift an dem Baume heißt: „Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir gethan hast.”
    – Annette von Droste-Hülshoff

  • Romantik. Alle Romane, wo wahre Liebe vorkommt, sind Märchen - magische Begebenheiten.
    – Novalis

  • Einem Unerfahrenen Lebensregeln geben, heißt einem Ungeübten Unterricht im Fechten durch Zuschauen geben.
    – Friedrich Maximilian Klinger

  • Ich bin ein Mensch und meine, dass mir nichts fremd ist, was Menschen betrifft.
    – Seneca d.J.

  • Der Mann muss hinaus // In's feindliche Leben.
    – Friedrich Schiller

  • Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen // Von Feinden, die der Freundschaft Larve tragen.
    – Friedrich von Bodenstedt

  • Alles Erkenntnis setzt Verstand voraus.
    – Immanuel Kant

  • [...] allzustraff gespannt zerspringt der Bogen.
    – Friedrich Schiller

  • Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei völkischen Paraden.
    – Klabund

  • Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben.
    – Dietrich Bonhoeffer

  • Selbständig wirken ist Leben; mechanisch tun müssen Tod.
    – Wilhelm Heinse

  • Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde
    – Archimedes

  • Ich halte Kunst nicht für ein Spielwerk, sondern für das ernste hohepriesterliche Geschäft, zugleich aber auch für die lebenslängliche holde Gefährtin des Glücklichen, dem sie sich offenbarte.
    – Zacharias Werner

  • Das höchste Recht ist oft das höchste Übel.
    – Terenz

  • Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen;
    – Georg Büchner

  • Das Schachspiel hat wie die Liebe, die Musik, die Fähigkeit, den Menschen glücklich zu machen. Ich habe ein leises Gefühl des Bedauerns für jeden, der das Schachspiel nicht kennt, so wie ich jeden bedaure, der die Liebe nicht kennt.
    – Siegbert Tarrasch

  • Ertrage und entsage." (lat.:
    – Epiktet

  • … meine Seele ist in Triest.
    – James Joyce

  • Arbeit ist das beste Mittel gegen Trauer.
    – Arthur Conan Doyle

  • im Zusammensetzen selbst liegt die Energie der Rede; nichts mehr.
    – Johann Gottfried Herder

  • Fragen zu stellen lohnt sich immer - wenn es sich auch nicht immer lohnt, sie zu beantworten.
    – Oscar Wilde

  • Niemand, der bei Verstand ist, zieht den Krieg dem Frieden vor; denn in diesem begraben die Söhne die Väter, in jenem die Väter die Söhne.
    – Herodot

  • Die Kinder scheinen ja für einen Himmel geboren zu sein, denn ihre jungen Sinne sind eingerichtet, lediglich um zu genießen. Für diese Erde, in die sie sich denn nun doch schicken müssen, haben wir sie zu erziehen. Nur nicht zu voreilig. Lassen wir die kleinen Herzen sich stärken an kindlicher Lust, sich erwärmen an Weltglauben und Gottesglauben, denn sie werden diese Stärke und Wärme brauchen können, wenn einst manches um sie zusammenstürzt und kalt wird.
    – Peter Rosegger

  • Alltagsmenschen suchen den Himmel. Sonntagsmenschen aber, die tiefen und auserwählten Geister, suchen Gott.
    – Peter Rosegger

  • Verloren ist das, was nicht dort ist, wo es hingehört. Der Autoschlüssel, der nicht in der Handtasche, sondern im Müllbeutel liegt, ist verloren. Und der Mensch, der sich nicht in der Hand Gottes befindet, wo er hingehört, der ist eben verloren.
    – Theo Lehmann

  • Nun sah ich zurück auf die schöne Gegend, (sc. Meißen) die schon Melanchthon so lieblich fand, dass er dort zu leben wünschte, und überlief in Gedanken schnell alle glücklichen Tage, die ich derselben genossen hatte.
    – Johann Gottfried Seume

  • Der Mund betet nicht, sondern ist nur des betenden Herzens Dolmetscher.
    – Julius Wilhelm Zincgref

  • Er sah nichts als die blaue Blume, und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit.
    – Novalis



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