Zufällige Zitate

  • Ein jeder leidet unter dem, was er getan; das Verbrechen kommt wieder auf seinen Urheber zurück.
    – Seneca d.J.

  • Die Welt wird nur dann glücklich sein, wenn sie atheistisch ist.
    – Julien Offray de La Mettrie

  • Es ist nicht unsere Sache, die Minister des Zaren zu stürzen, sondern den Zarismus durch die Revolution zu stürzen.
    – Leo Trotzki

  • Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg zu den höchsten Ehrenämtern sichert.
    – Carl von Ossietzky

  • Ach, zarter Gott, bist du in deiner Kreatur also minniglich, wie bist du dann in dir selbst so gar schön und wonniglich.
    – Heinrich Seuse

  • Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen? // Die wenigen, die was davon erkannt, // Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten, // Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten, // Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Gegenwart ist schwanger mit dem Kommenden; die Zukunft ließ sich in der Vergangenheit lesen; das Ferne wird im Nahen ausgedrückt.
    – Gottfried Wilhelm Leibniz

  • Das Bild - und es ist nur ein Bild -, das Bild, anhand dessen man sich dieses tätige Wachstum der Natur Gottes am besten vorstellen kann, ist das einer zärtlichen Fürsorge dafür, daß nichts verloren geht.
    – Alfred North Whitehead

  • Nirgendwo ist der, der überall ist.
    – Seneca d.J.

  • Im Ruhrkessel hörte ich 1945 von ihm einmal die bezeichnende Antwort: »Der Tag hat vierundzwanzig Stunden. Nehmen Sie dann noch die Nacht dazu, so werden Sie wohl mit Ihrer Arbeit herumkommen!«
    – Walter Model

  • Die tödliche Krankheit des Menschen ist seine Meinung, er wisse.
    – Michel de Montaigne

  • Denn die Moral mittels des Theismus stützen, heißt sie auf Egoismus zurückführen; obgleich die Engländer, wie auch bei uns die untersten Klassen der Gesellschaft, gar nicht die Möglichkeit einer anderen Begründung absehen.
    – Arthur Schopenhauer

  • Jeder Mensch ist eine Melodie. Lieben heißt: sie innehaben. Ich bin für dich, du bist für mich ein Lied.
    – Franz Werfel

  • Denn irgend eine Hoffnung muß der Mensch haben, soll er nicht in sich selbst verdorren und verwelken.
    – Paul Busson

  • Herr, wenn der heilige Antonius in der Wüste // ein so anmutiges Gesicht, // mit diesem lächelnden halb geöffneten Mündchen gesehen hätte, // wäre er entweder auf der Stelle tot umgefallen // oder hätte mit all seinen Organen durcheinander // bestimmt auf das Paradies gepfiffen!
    – Giorgio Baffo

  • [...] Veränderung nur ist das Salz des Vergnügens [....]!
    – Friedrich Schiller

  • Ich bin weder Reaktionär noch Absolutist, ich halte den Absolutismus für eine unmögliche Sache; aber ich halte mich an unsere geschriebenen Verfassungen, die wir in Deutschland und in Preußen besitzen [...].
    – Otto von Bismarck

  • Es kann der Frömmste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
    – Friedrich Schiller

  • Alles Gute besitzt den Charakter der Gattung; es bringt ewig wieder Gutes hervor. Darum ist auch der Rechtschaffene unsterblich.
    – Johann Wilhelm Ritter

  • Was du vorhast, sage nicht; denn gelingt's dir nicht, wirst du verlacht.
    – Pittakos von Mytilene

  • Es ist mir in den Wissenschaften gegangen wie einem, der früh aufsteht, in der Dämmerung die Morgenröte, sodann aber die Sonne ungeduldig erwartet und doch, wie sie hervortritt, geblendet wird.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Es gibt ein sehr probates Mittel, // die Zeit zu halten am Schlawittel: // Man nimmt die Taschenuhr zur Hand // und folgt dem Zeiger unverwandt.
    – Christian Morgenstern

  • Wenn ihr euch weiterhin so benehmt, wird morgen kein einziger Europäer, kein einziger Westler auch nur irgendwo auf der Welt sicher und beruhigt einen Schritt auf die Straße setzen können.
    – Tayyip Erdoğan

  • Leutselig macht das Missgeschick.
    – Friedrich Schiller

  • Die Natur beherrscht nur wer sich unterwirft.
    – Francis Bacon

  • Einen Menschen töten ist kein Spaß!
    – Marie de France

  • Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Süße, heilige Natur, // Laß mich gehn auf deiner Spur!
    – Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg

  • Das Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet.
    – Heinrich Heine

  • Wer demütig ist, der ist duldsam, weil er weiß, wie sehr er selbst der Duldsamkeit bedarf; wer demütig ist, der sieht die Scheidewände fallen und erblickt den Menschen im Menschen.
    – Theodor Fontane

  • Das Gewissen ist die Stimme der Seele. Die Leidenschaften sind die Stimme des Körpers.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Friede den Hütten! Krieg den Pallästen!
    – Georg Büchner

  • Wer etwas Eigenes haben will, verliert das Gemeinsame.
    – Thomas von Kempen

  • Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft um die aufrechte Flamme des Glaubens.
    – Franz Werfel

  • Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit
    Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
    Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
    Ein bißchen mehr Wahrheit – das wär‘ doch was!
    Statt soviel Unrast ein bißchen mehr Ruh‘,
    Statt immer nur „Ich“ – ein bißchen mehr „Du“,
    Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut, Und Kraft zum Handeln – das wäre gut.
    Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
    Kein quälend Verlangen, ein froher Verzicht,
    Und viel mehr Blumen, solange es geht,
    Nicht erst auf Gräbern – denn da blüh’n sie zu spät.
    – Peter Rosegger

  • Wir sind gegen keine Fehler an anderen intoleranter, als welche die Karikatur unserer eigenen sind.
    – Franz Grillparzer

  • Ein glücklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken über die Zukunft zu machen.
    – Albert Einstein

  • Du siehst also, lieber Coningsby, dass die Welt von ganz anderen Personen regiert wird als diejenigen es sich vorstellen, die nicht hinter den Kulissen stehen.
    – Benjamin Disraeli

  • Was Gott dem Menschen, ist der Mensch dem Hunde.
    – Frank Wedekind

  • Ruhe, Ruhe, tiefe Ruhe. Lautlos schlummern Menschen, Tiere. Nur des Gipfels Gletschertruhe schüttet talwärts ihre Wasser.
    – Christian Morgenstern



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