Zufällige Zitate
Einige verwechseln Aufgewecktheit mit Scharfsinn; der Unterschied zwischen Aufgewecktheit und Scharfsinn ist derselbe wie zwischen einem Glühwürmchen und dem Blitz.
– Mark TwainEs irrt der Mensch, solang er strebt.
– Johann Wolfgang von GoetheAlle Befreiung, oder was man gemeinhin Glück nennt, ist eigentlich und wesentlich immer nur negativ und durchaus nie positiv.
– Arthur SchopenhauerBürgerliches Benehmen verliert sich manchmal im Heer, aber niemals am Hof.
– François de La RochefoucauldDas Beste in mir – ich hab es von der Mutter.
– Peter Rosegger[Ich kann] Männer beherrschen.
– Diogenes von Sinope[...] wer nicht einmal ein vollkommenes Kind war, der wird schwerlich ein vollkommener Mann.
– Friedrich HölderlinDie Welt will betrogen sein.
– Sebastian BrantSag' ihnen, mein Handwerk ist (Wieder)vergeltung - Rache ist mein Gewerbe.
– Friedrich SchillerDie Liebe zerstört nicht, sie vollendet alles.
– Franz von Sales[...] es regnet viele Tropfen, ehe man Einsicht gewinnt, und Jahre vergehen, ehe man weise wird.
– Adalbert StifterEs ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich schöns Blümelein!
– Clemens BrentanoFür viele Männer ist der Tanz eine Daseinsform; sie meinen, durch die Entfaltung der Geschmeidigkeit des Körpers könnten sie auf das Herz der Frauen kräftiger wirken als durch den Geist.
– Honoré de BalzacWenn Schlaf und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse.<<<<<<<<<<<<
– Hippokrates von KósIch wohne in meinem eignen Haus, // Hab Niemandem nie nichts nachgemacht // Und - lachte noch jeden Meister aus, // Der nicht sich selber ausgelacht.
– Friedrich NietzscheDie Sünde, die »usura« (Zinsnehmen, Wucher) heißt und im Darlehensvertrag ihren eigentlichen Sitz und Ursprung hat, beruht darin, dass jemand aus dem Darlehen für sich mehr zurück verlangt, als der andere von ihm empfangen hat.
– Benedikt XIV.Der Tag bricht an, und Mars regiert die Stunde.
– Friedrich SchillerMir sind die Städte Feind, mir Freund die Wälder.
– Francesco PetrarcaEin wirklich unvoreingenommenes Urteil kann man nur über Dinge abgeben, die einen nicht interessieren, und das ist zweifellos der Grund, dass unvoreingenommene Urteile immer wertlos sind.
– Oscar WildeMan muss sich untereinander helfen, das ist eigentlich das Beste. Sich helfen und unterstützen und vor allem nachsichtig sein und sich in das Recht des andern einleben. Denn was ist Recht? Es schwankt eigentlich immer. Aber Nachgiebigkeit einem guten Menschen gegenüber ist immer recht.
– Theodor FontaneMutterangst und Mutterweh bricht die Pforten der Hölle.
– Bogumil GoltzEinige Analphabeten der Nazis, die wohl deshalb unter die Hitlerschen Schriftgelehrten aufgenommen worden sind, weil sie einmal einem politischen Gegner mit dem Telephonbuch auf den Kopf gehauen haben, nehmen Nietzsche heute als den ihren in Anspruch. Wer kann ihn nicht in Anspruch nehmen! Sage mir, was du brauchst, und ich will dir dafür ein Nietzsche-Zitat besorgen.
– Kurt TucholskyLeider Gottes ist das Geld eine Macht, die auch innerlich mehr wirkt und aushält, als man gewöhnlich glauben und zugestehen will.
– Henriette FeuerbachEs gibt vielerlei Lärme. Aber es gibt nur eine Stille.
– Kurt TucholskyBesuch ist wie Fisch - nach drei Tagen beginnt er zu stinken.
– Benjamin FranklinUnd auf den Schützen springt der Pfeil zurück.
– Friedrich SchillerMein liebstes Weibchen, du must dich beÿ meiner Rückunft schon mehr auf mich freuen, als auf das gelde. […] – 2:ts hat Lichnowsky mich [...] früh verlassen, und ich folglich | in dem theuern orte Potsdam | selbst zehren müssen; […] den 1:t Juny werde ich in Prag schlafen, und den 4:t – den 4:t? – beÿ meinem liebsten weiberl; –
– Wolfgang Amadeus MozartNur in der Antwort seines Du kann jedes Ich seine unendliche Einheit ganz fühlen.
– Friedrich SchlegelDie blaue Kornblum wohnt versteckt, // So hab ich meinen Schatz entdeckt. // Sie kann nicht meinen Händen wehren, // Wiegt sie wie's Sommerfeld die Ähren. // Die Ähren sind jetzt körnerschwer, // Als läg schon Brot mannshoch umher, // […] Mein Schatz die Ähren streicheln tut. // »Nach Leben riechen sie so gut.«
– Max DauthendeyDer Richter wird verurteilt, wenn ein Schuldiger freigesprochen wird.
– Publilius SyrusWenn Regierungen krank sind, müssen die Völker das Bett hüten.
– Ludwig BörneFür wie selbstsüchtig man den Menschen auch halten mag, es gibt nachweislich einige Grundlagen seines Wesens, die dazu führen, dass er sich für das Schicksal anderer interessiert, deren Glück ihm notwendig erscheint, obwohl er nichts davon hat außer dem Vergnügen, es zu sehen.
– Adam SmithDie eine Hälfte der Menschheit tadelt, was getan wird. Die andere Hälfte der Menschheit tut, was getadelt wird.
– Benjamin FranklinWir wollen von niemandem mehr, weder von Washington, noch von Moskau, von keinem europäischen Nachbarn, auch nicht von Tel Aviv, ständig an unsere Vergangenheit erinnert werden.
– Franz-Josef StraußWas die Weltwirtschaft angeht, so ist sie verflochten.
– Kurt TucholskyFülle des Herzens ist die edelst Gabe Gottes; aber, eben darum, Fluch dem, der durch sie nicht besser wird!
– Friedrich Leopold zu Stolberg-StolbergGlauben heißt auf etwas zu vertrauen, von dem du weißt, dass es nicht existiert.
– Mark TwainIch will fechten, // Bis mir das Fleisch gehackt ist von den Knochen. // Gebt meine Rüstung mir!
– William ShakespeareNein, das Ziel der Menschheit kann nicht am Ende liegen, sondern nur in ihren höchsten Exemplaren.
– Friedrich Nietzsche