Zufällige Zitate

  • Die Seife schmolz dahin zu Schaum; // jetzt wäscht man sich mit Speichel // und raucht das Laub vom Lindenbaum // mit kleingeriebener Eichel.
    Erich Mühsam

  • Als Myrrha den Vater hörte, seufzte sie aus tiefstem Herzen.
    Ovid

  • Jeder große Mann hat heutzutage seine Jünger, und stets ist es Judas, der die Biographie schreibt.
    Oscar Wilde

  • Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit.
    Friedrich Nietzsche

  • Urteil kommt zuwege durch Stillstand der Kritik.
    Emil Gött

  • Man bekommt Lust, auf allen Vieren zu laufen, wenn man Ihr Werk liest. Da ich aber diese Angewohnheit seit mehr als sechzig Jahren verloren habe, denke ich, daß es mir unglücklicherweise unmöglich ist, sie wiederzuerlangen.
    Voltaire

  • Wer so viel Hass, Neid, Verleumdung, Wut, Liebe, Bewunderung und Streit erntete wie Karl May, verdiente es schon um dieser Kraft willen, gehört zu werden.
    Hermann Bahr

  • Denn überall, wo größere Hoffnungen sind, da findet auch heftigerer Neid statt, gefährlicherer Hass und heimtückischere Eifersucht.
    Lukian von Samosata

  • Ehre sei die Belohnung der Tugend.
    Cicero

  • Ein Chemiker, der kein Physiker ist, ist überhaupt gar nichts.
    Robert Wilhelm Bunsen

  • Niemand ist frey, der nicht über sich selbst Herr ist.
    Matthias Claudius

  • Das Leben ist ein Meer, der Fährmann ist das Geld: // Wer diesen nicht besitzt, schifft übel durch die Welt.
    Georg Rodolf Weckherlin

  • Gibt es feindlichere Begriffe auf Erden als Kunst und Zufriedenheit?
    Jakob Wassermann

  • Das Publikum ist wunderbar nachsichtig. Es verzeiht alles außer Genie.
    Oscar Wilde

  • In diesem Sinne kann man solche Bücher wahrhaft erbaulich nennen, wie es der Roman, moralische Erzählung, Novelle und dergleichen nicht sein sollen: denn von ihnen als sittlichen Kunsterscheinungen verlangt man mit Recht eine innere Konsequenz, die, wir mögen durch noch so viel Labyrinthe durchgeführt werden, doch wieder hervortreten und das Ganze in sich selbst abschließen soll.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ein Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen und anstürmende scheitern.
    Jean Paul

  • So bringt ein Zufall Amor oft Gelingen: // Den trifft sein Pfeil, den fängt er sich mit Schlingen.
    William Shakespeare

  • Es regt sich was im Odenwald.
    Joseph Victor von Scheffel

  • Jede Mitteilung geistiger Inhalte ist Sprache.
    Walter Benjamin

  • Man muss schlaflose Nächte haben, um etwas von dem Geheimnis der großen Stille um Mitternacht zu wissen.
    Ferdinand Ebner

  • Einer, der Aphorismen schreiben kann, sollte sich nicht in Aufsätzen zersplittern.
    Karl Kraus

  • Wahrhaft gebt ihr erst, wenn ihr von euch selbst gebt.
    Khalil Gibran

  • Deine Absicht erst gibt deinem Werke seinen Namen.
    Ambrosius von Mailand

  • Denn wir sehen, dass nichts von nichts entstehen kann.
    Lukrez

  • Was Menschen zu guten Christen macht, macht sie auch zu guten Staatsbürgern.
    Daniel Webster

  • Die Handlung des Nachdenkens, und der durch die Vernunft aufgeklärten Vorstellung ist ein mühsamer Zustand, darein die Seele sich nicht ohne Widerstand setzen kann, und aus welchem sie, durch einen natürlichen Hang der körperlichen Maschine, alsbald in den leidenen Zustand zurückfällt, da die sämtlichen [gemeint war: sinnlichen] Reizungen alle ihre Handlungen bestimmen und regieren.
    Immanuel Kant

  • Der wahre Leser muss der erweiterte Autor sein.
    Novalis

  • Ein wenig Wissenschaft, ein wenig Gelehrsamkeit, ist eine gefährliche Sache. Schöpft tief, oder kostet den Pierischen Quell gar nicht. Ein seichter Trunk berauscht das Gehirn; aber volle Züge machen wieder nüchtern.
    Alexander Pope

  • Ich hab es öfters rühmen hören, // Ein Komödiant könnt einen Pfarrer lehren.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Selten entscheidet die öffentliche Meinung unmoralisch oder unklug, und wer sich von ihr entfernt, sollte sein eigenes Urteil misstrauisch prüfen.
    Thomas Jefferson

  • Du hast, unter dem Deckmantel der Erziehung, ein Verbrechen an mir begangen.
    Walter Hasenclever

  • Und dieses ist ja das einzige, das allgemeine Streben aller Naturen, All zu werden, und hierdurch Organ der ewigen Ursache alles Seyns, ihrer innigern Gemeinschaft fähig.
    Gotthilf Heinrich von Schubert

  • Jede Nation spottet über die andere, und alle haben Recht.
    Arthur Schopenhauer

  • Daß das Weib, wie es die Natur geschaffen und wie es der Mann gegenwärtig heranzieht, sein Feind ist und nur seine Sklavin oder seine Despotin sein kann,
    Leopold von Sacher-Masoch

  • Die Demut gibt jedem, auch dem einsam Verzweifelnden, das stärkste Verhältnis zum Mitmenschen und zwar sofort, allerdings nur bei völliger und dauernder Demut.
    Franz Kafka

  • Die Frauen haben, wenn auch der äußere Schein für das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit gar keinen Sinn für das Genie, ihnen gilt jede Extravaganz der Natur, die einen Mann aus Reih und Glied der anderen sichtbar hervortreten lässt, zur Befriedigung ihres sexuellen Ehrgeizes gleich; sie verwechseln den Dramatiker mit dem Schauspieler und machen keinen Unterschied zwischen Virtous und Künstler
    Otto Weininger

  • Ich sei, gewährt mir die Bitte, // In eurem Bunde der Dritte.
    Friedrich Schiller

  • Verachtet mir die Meister nicht.
    Richard Wagner

  • Was ich aus Trutz vollbracht, / wuchs voll Pracht / über Nacht / und ward verregnet. / Was ich aus Lieb‘ gesät, / keimte stet, / reifte spät / und ist gesegnet.
    Peter Rosegger

  • Der Mensch ist in seinem Dasein nur zweimal ein völlig Ganzes: im gedankenlosen Genusse der Jugend und in der bedingungslosen Ergebenheit des Alters.
    Peter Rosegger



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