Zufällige Zitate
Gehen wir daran, diese traurigen Zustände zu bessern!
– Georg Heinrich EmmerichLeben – es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, weiter nichts.
– Oscar WildeWir streben immer zum Verbotenen und begehren das, was uns versagt wird.
– OvidAlles Mystische ist personell - und mithin eine Elementarvariation des Weltalls.
– NovalisEinen Aphorismus zu schreiben, wenn man es kann, ist oft schwer. Viel leichter ist es, einen Aphorismus zu schreiben, wenn man es nicht kann.
– Karl KrausKleine Fehler geben wir gern zu, um den Eindruck zu erwecken, wir hätten keine großen.
– François de La RochefoucauldDie Provinzen Galliens und Spaniens, ebenso Germanien habe ich hefriedet, ein Gebiet, das der Ozean von Gades bis zur Mündung der Elbe umschließt.
– AugustusDer neue Besen kehrt gut, bevor er voll Staub ist.
– FreidankDer menschliche Intellekt hat an sich die Natur des Erkennens, denn das Erkennen ist seine Tätigkeit.
– Ramon LlullDie Rückwärtsglaubenden sehen heut noch auf Erden Zustände, wie sie vor Jahrhunderten waren.
– Hedwig DohmNichts ist dem genug, dem das Genügende zu wenig ist.
– EpikurWer nicht wartet, bis er Durst hat, der hat keine rechte Freude an einem guten Trunk.
– Michel de MontaigneDer ganze Strudel strebt nach oben; // Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Leute befinden sich ganz wohl dabei. Sie haben Unglück; kann man mehr verlangen um gerührt, edel, tugendhaft oder witzig zu sein, oder um überhaupt keine Langeweile zu haben? - Ob sie nun an der Guillotine oder am Fieber oder am Alter sterben! Es ist noch vorzuziehen, sie treten mit gelenken Gliedern hinter die Kulissen und können im Abgehen noch hübsch gestikulieren und die Zuschauer klatschen hören.
– Georg BüchnerNun, meine Seele, heißt es Abschied nehmen.
– René DescartesEin Mensch kann einsam sein, obwohl er von vielen geliebt wird, wenn er nicht für einen Menschen 'der Liebste' ist.
– Anne FrankIn den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Innres, krankes, wundes heilt in seinem Blick.
– Friederike KempnerEine Rede ist ein für allemal keine Schreibe.
– Friedrich Theodor VischerMan spricht vom vielen Trinken stets, // Doch nie vom vielen Durste!
– Joseph Victor von ScheffelZwei Monate gemeinsam ertragenen Elends wiegen Jahre der Freundschaft auf.
– Honoré de BalzacMein ganzer Reichtum ist mein Lied.
– Georg Herwegh[...] das Geheimnis der Welt ist nicht hinter den Objekten, sondern hinter den Subjekten zu suchen.
– Jakob Johann von UexküllIn unsrem Herzen liegt der Werth der Welt;
– Leopold ScheferIch hab' mal Gott gefragt, was er mit mir vorhat. - Er hat es mir aber nicht gesagt, sonst wär ich nämlich nicht mehr da. - Er hat mir überhaupt nichts gesagt. - Er hat mich überraschen wollen. - Pfui!
– Ödön von HorváthUm eine schöne Pfingststimmung zu bewirken, // Stellt man in den kleinen Städten Birken // Vor die Tür. [...] Aber vor allen // Dingen vergeßt // Nicht: wir feiern Pfingsten das Schützenfest.
– KlabundGesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das irdische Element senkt und sich dort wohl fühlt.
– Sully Prudhomme[Auf dem Lande] steht man so früh auf, weil man so viel zu tun hat, und legt sich so früh zu Bett, weil man so wenig zu denken hat.
– Oscar WildeEin voller Bauch diskutiert leicht über das Fasten.
– HieronymusWie alles sich zum Ganzen webt, // Eins in dem andern wirkt und lebt!
– Johann Wolfgang von GoetheGeiz // ist subjektive Armut.
– Peter HilleDer Übermensch ist ein verfrühtes Ideal, das den Menschen voraussetzt.
– Karl KrausAus einem Schaden zwei zu machen, wäre ein böses Spiel.
– Chrétien de TroyesWenn der Naturforscher in Betrachtung der Dinge versunken steht, ist's nicht die höchste Andacht in seinem Treiben, wenn er ihren Zusammenhang mit Gott in reinem Sinne immer vor Augen hält? Ist nicht des Dichters Weihe eine Priesterweihe, wenn seine Begeisterung ihm aus dem ewigen Urbehälter aller Beseligung zugeflossen, und seine Ideale im überirdischen Heiligenscheine leuchten?
– Joseph GörresDer Mann muss hinaus // In's feindliche Leben.
– Friedrich SchillerVerstellung ist der offnen Seele fremd.
– Friedrich SchillerJede Nation hat sich immer und überall auf der Welt von der andern ein vereinfachendes Plakatbild gemacht, das meist so vergröbert ist, dass es überhaupt nicht mehr stimmt […]. Engländer haben Backenbart und karierte Hosen; die Amerikaner legen die Beine auf den Tisch, Deutsche essen Sauerkraut - immer, in allen Lebenslagen - und die Franzosen? Die habens mit den Weibern - man weiß das ja! -, trinken Champagner und sind leichtfertige Windhunde.
– Kurt TucholskyDie Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.
– Ludwig BörneO schöne neue Welt, die solche Einwohner hat.
– William ShakespeareDie Neigung, sich herabzusetzen, sich bestehlen, belügen und ausbeuten zu lassen, könnte die Scham eines Gottes unter Menschen sein.
– Friedrich Nietzsche