Zufällige Zitate

  • Hör zu, Maler, mal mir eine Frau // ohne Hemd, wie Gott sie schuf, // blonde Haare, der Zopf gelöst, // mit einem frechen Blümchen auf dem Kopf.
    – Giorgio Baffo

  • Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als auch in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest.
    – Immanuel Kant

  • Was ist also Wahrheit? Ein bewegliches Heer von Metaphern, Metonymien, Anthropomorphismen kurz eine Summe von menschlichen Relationen, die, poetisch und rhetorisch gesteigert, übertragen, geschmückt wurden, und die nach langem Gebrauche einem Volke fest, canonisch und verbindlich dünken: die Wahrheiten sind Illusionen, von denen man vergessen hat, dass sie welche sind, Metaphern, die abgenutzt und sinnlich kraftlos geworden sind, Münzen, die ihr Bild verloren haben und nun als Metall, nicht mehr als Münzen in Betracht kommen.
    – Friedrich Nietzsche

  • Er kann die Dinte nicht halten, und wenn es ihm ankommt, jemand zu besudeln, so besudelt er sich gemeiniglich am meisten.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Erziehung: wesentlich das Mittel, die Ausnahme zu ruiniren zu Gunsten der Regel. Bildung: wesentlich das Mittel, den Geschmack gegen die Ausnahme zu richten zu Gunsten des Mittleren.
    – Friedrich Nietzsche

  • Ich aber, ich singe für mich allein, singe nur vor den Zypressen hier.
    – Synesios von Kyrene

  • Fängst du an zu componiren, so mache Alles im Kopf! Erst wenn du ein Stück ganz fertig hast, probire es am Instrumente!
    – Robert Schumann

  • Im Notfall bindet der Bauer den Schuh mit Seide.
    – Gottfried Keller

  • Gegensätze soll man nicht auszugleichen trachten, sondern produktiv gestalten.
    – Richard von Schaukal

  • Geh aus mein Herz, und suche Freud, // in dieser lieben Sommerzeit // an deines Gottes Gaben.
    – Paul Gerhardt

  • Nicht alles, was wahr ist, müssen wir sagen, aber alles, was wir sagen, muß wahr sein.
    – Peter Rosegger

  • Man sollte nie seine besten Hosen anziehen, wenn man hingeht und für Freiheit und Wahrheit ficht.
    – Henrik Ibsen

  • Und stirbt er einst, Nimm ihn, zerteil in kleine Sterne ihn: Er wird des Himmels Antlitz so verschönen, Dass alle Welt sich in die Nacht verliebt Und niemand mehr der eitlen Sonne huldigt.
    – William Shakespeare

  • Ich wünschte, ich hätte die Zeit für wenigstens einen weiteren Teller Chili.
    – Kit Carson

  • Bildung ist für die Jungen Weisheit, für die Alten Ermutigung, für die Armen Reichtum und für die Reichen Schmuck.
    – Diogenes von Sinope

  • Wem Gott will rechte Gunst erweisen, // Den schickt er in die weite Welt, // Dem will er seine Wunder weisen // In Feld und Wald und Strom und Feld.
    – Joseph von Eichendorff

  • Was das Wollen selbst anbetrifft, so ist es unrichtig, wenn man sagt, daß es Gegenstand des freien Willens sei
    – Gottfried Wilhelm Leibniz

  • Was die Schönheit ist, weiß nur Gott.
    – Albrecht Dürer

  • Was sind unsere geistreichen und gebildeten Subjekte grösstenteils? Hohnlächelnde Sklavenbesitzer und selber - Sklaven.
    – Max Stirner

  • [...] daß man den Künstler dann erst recht lobt, wenn man über sein Werk sein Lob vergißt.
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Danket Gott, meine Lieben, und grämt euch nicht um die Eitelkeit dieser Welt.
    – Awwakum

  • Und nun ist Krieg, großer Krieg. Unser Deutschland hat so furchtbar viel Feinde, die müssen wir nun alle totschießen; und Vater und Onkel Joachim wollen auch mithelfen. Eigentlich sollte man das doch nicht tun. Eigentlich lernt man doch immer: liebet eure Feinde! Aber ich habe das gewiß wieder nicht richtig verstanden; manchmal wird man sie wohl nicht lieben dürfen.
    – Paula Dehmel

  • Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.
    – Paulus von Tarsus

  • Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wie schön ist die Jugend, // die jedoch so schnell vergeht! // Wer frohgemut sein will, sei es: // was morgen sein wird wissen wir nicht.
    – Lorenzo de' Medici

  • Trink dich satt am Wasser der hellen Quelle!
    – Apuleius

  • Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder, sie geben das Empfangene zehnfach zurück.
    – August von Kotzebue

  • Nicht das, was wir sind und haben, bestimmt unser Glück, sondern das, was wir glauben zu sein und zu haben.
    – Peter Rosegger

  • Was aber ist denn dies mein Selbst? Wollte ich von einem ersten Augenblick sprechen, einem ersten Ausdruck dafür, so ist meine Antwort: es ist das Abstrakteste von allem, das doch in sich zugleich das Konkreteste von allem ist - es ist die Freiheit.
    – Søren Kierkegaard

  • Was Geist ist, erfaßt nur der Bedrängte.
    – Hugo von Hofmannsthal

  • Die beste Regierung ist die, welche am wenigsten regiert.
    – Henry David Thoreau

  • Besser ist's, man hat in der Jugend zu kämpfen als im Alter.
    – Gottfried Keller

  • Jede Nation hat sich immer und überall auf der Welt von der andern ein vereinfachendes Plakatbild gemacht, das meist so vergröbert ist, dass es überhaupt nicht mehr stimmt […]. Engländer haben Backenbart und karierte Hosen; die Amerikaner legen die Beine auf den Tisch, Deutsche essen Sauerkraut - immer, in allen Lebenslagen - und die Franzosen? Die habens mit den Weibern - man weiß das ja! -, trinken Champagner und sind leichtfertige Windhunde.
    – Kurt Tucholsky

  • Der Mensch soll nicht tugendhaft, nur natürlich sein, so wird die Tugend von selbst kommen.
    – Gottfried Keller

  • Ein wahrer Mensch ist, wer bis in den Mittelpunkt der Menschheit gekommen ist.
    – Friedrich Schlegel

  • Bei all seinen Fehlern und Schwächen wird ihm die Geschichte einen Ehrenplatz unter den Vorkämpfern des internationalen Proletariats sichern, mag dieser Platz auch immer bestritten werden, solange es Philister auf diesem Erdenball gibt, gleichviel ob sie die polizeiliche Nachtmütze über die langen Ohren ziehen oder ihr schlotterndes Gebein unter dem Löwenfell eines Marx zu bergen suchen.
    – Franz Mehring

  • Das Unerwartete zu erwarten, verrät einen durch und durch modernen Geist.
    – Oscar Wilde

  • Nimm dich in acht, dass meine Geduld nicht über deiner Langsamkeit abläuft. Auf meine Ehre, ich ziehe sie deinetwegen nicht noch einmal auf.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Auch kann ich nicht finden, warum ich mir wegen ordentlicher Notwehr, mit der ich gegen Räuber übelster Sorte eingeschritten bin, jetzt diese Anklage gefallen lassen muss.
    – Apuleius

  • Wenn arme Leute nachdenken, soll man sie nicht stören. Vielleicht fällt es ihnen doch ein.
    – Rainer Maria Rilke



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