Zufällige Zitate

  • Hunger ist der beste Koch, aber er hat nichts zu essen.
    – Freidank

  • Die Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht.
    – Franz Kafka

  • Forscht und sehnt euch nicht nach letzten Worten! Wer mit Gott spricht, redet nicht mehr zu Menschen.
    – Walter Flex

  • Alle Speise köstlich schmeckt, wenn den Tisch die Liebe deckt.
    – Felix Dahn

  • Ein Federzug von dieser Hand, und neu // Erschaffen wird die Erde. Geben Sie // Gedankenfreiheit.
    – Friedrich Schiller

  • Das Beste ist doch das Letzte im Leben, denn dafür wird alles gemacht. In Gottes Hand ist unsere Zeit.
    – Robert Browning

  • Die Leute befinden sich ganz wohl dabei. Sie haben Unglück; kann man mehr verlangen um gerührt, edel, tugendhaft oder witzig zu sein, oder um überhaupt keine Langeweile zu haben? - Ob sie nun an der Guillotine oder am Fieber oder am Alter sterben! Es ist noch vorzuziehen, sie treten mit gelenken Gliedern hinter die Kulissen und können im Abgehen noch hübsch gestikulieren und die Zuschauer klatschen hören.
    – Georg Büchner

  • In der Wissenschaft ist alles wichtig.
    – Heinrich Heine

  • Die Zahl der Kinder zu beschränken oder eines der nachgeborenen Kinder zu töten, ist eine Schandtat. Und mehr vermögen dort gute Sitten als anderswo Gesetze.
    – Tacitus

  • Man müsste die Geistesblitze aus den Irrenhäusern sammeln, man fände viele.
    – Charles de Montesquieu

  • In dreierlei Hinsicht gehört die Historie dem Lebendigen: sie gehört ihm als dem Thätigen und Strebenden, ihm als dem Bewahrenden und Verehrenden, ihm als dem Leidenden und der Befreiung Bedürftigen. Dieser Dreiheit von Beziehungen entspricht eine Dreiheit von Arten der Historie: sofern es erlaubt ist eine monumentalische, eine antiquarische und eine kritische Art der Historie zu unterscheiden.
    – Friedrich Nietzsche

  • Der Mensch ist das Maß aller Dinge. Derjenigen, die sind, so wie sie sind. Derjenigen, die nicht sind, so wie sie nicht sind.
    – Protagoras

  • Soll der Knoten der Geschichte so auseinander gehn? das Christenthum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?
    – Friedrich Schleiermacher

  • »Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist.
    – Friedrich Nietzsche

  • Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.
    – Theodor Fontane

  • Ich bestreite, dass die Frauen etwas von Gefühlen verstehen. Sie nehmen sie stets nur persönlich und relativ wahr. Sie sind die härtesten und grausamsten aller Lebewesen.
    – Gustave Flaubert

  • Wäre die Liebe ein physikalisches Phänomen, als Freude am Besitz, Freude an Vollkommenheit, Erinnerung an Freude oder dergleichen, so liebten wir nicht Unvollkommenes, Abwesendes, Tote. Je vollkommener und je gegenwärtiger etwas ist, desto schwerer ist es uns, es zu lieben .
    – Walther Rathenau

  • Denn ein äußerlich Zerstreuen, // Das sich in sich selbst zerschellt, // Fordert inneres Erneuen, // Das den Sinn zusammenhält.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Verstellung ist für edle Seelen unerträglicher Zwang; ihr Element, worin sie leben, ist Wahrheit.
    – Johann Jakob Engel

  • Es thäte Noth, daß das Meiste, was in diesem Abschnitte von der Richtigkeit des Reimes gesagt worden ist, Tag für Tag durch ein Sprachrohr nach allen zwei und dreißig Winden hin so wohl den Deutschen Dichtern als auch den Dichter- und Reimerlingen zugerufen würde.
    – Gottfried August Bürger

  • Es gibt einen alten Wahn, der heißt Gut und Böse. Um Wahrsager und Sterndeuter drehte sich bisher das Rad dieses Wahns.
    – Friedrich Nietzsche

  • Dort wo die Ziege angebunden ist, muss sie wohl oder übel grasen.
    – Molière

  • Weh aber dem Gesetzgeber, der eine auf ethische Zwecke gerichtete Verfassung durch Zwang bewirken wollte! Denn er würde dadurch nicht allein gerade das Gegenteil der ethischen bewirken, sodnern auch seine politische untergraben und unsicher machen.
    – Immanuel Kant

  • Ob aber der Mensch nun von Natur moralisch gut oder böse ist? Keines von beiden, denn er ist von Natur gar kein moralisches Wesen; er wird dieses nur, wenn seine Vernunft sich bis zu den Begriffen der Pflicht und des Gesetzes erhebt.
    – Immanuel Kant

  • Töne sind höhere Worte.
    – Robert Schumann

  • Werden Anblick, Verkehr und Umgang miteinander genommen, so löst sich die erotische Leidenschaft auf.
    – Epikur

  • Sire, ich muss mich über einen Ihrer Untertanen beschweren, der so kühn gewesen ist, mir mit den Füßen in den Bauch zu treten.
    – Marie Antoinette

  • Eine Stunde konzentrierter Arbeit hilft mehr deine Lebensfreude anzufachen, deine Schwermut zu überwinden und dein Schiff wieder flott zu machen als ein Monat dumpfen Brütens.
    – Benjamin Franklin

  • Die Selbständigkeit der Partei bedingt die Unselbständigkeit der Parteiglieder.
    – Max Stirner

  • Vieles ist zu zart, um gedacht, noch mehreres, um besprochen zu werden.
    – Novalis

  • Spät kommt Ihr - doch Ihr kommt! Der weite Weg // […] entschuldigt Euer Säumen..
    – Friedrich Schiller

  • Aus solchem aufgezwungenen Frieden müßte neuer Haß zwischen den Völkern und im Verlauf der Geschichte neues Morden erwachsen." - Aufruf des Reichspräsidenten und der Reichsregierung vom 8. Mai 1919 zitiert nach
    – Friedrich Ebert

  • Das Lernen vieler Dinge lehrt nicht Verständnis.
    – Heraklit

  • Die Masse der Menschen führt ein Leben in stummer Verzweiflung.
    – Henry David Thoreau

  • Die art wie ihr bewahrt ist ganz verfall.
    – Stefan George

  • Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel, ein Heilmittel in den Händen des Toren ist Gift.
    – Giacomo Casanova

  • Die Schwierigkeit liegt nicht so sehr in den neuen Gedanken, als in der Befreiung von den alten.
    – John Maynard Keynes

  • In der heutigen Gesellschaft, in der auf den individuellen Austausch basierten Industrie, ist die Produktionsanarchie, die Quelle so vieles Elends, gleichzeitig die Ursache alles Fortschritts.
    – Karl Marx

  • Vertraue auf Gott und du brauchst dich nicht zu fürchten.
    – Jonathan Edwards

  • Was nichts kostet, ist nichts wert.
    – Albert Einstein



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