Zufällige Zitate

  • Die Sanftmut macht uns empfänglich für den göttlichen Geist.
    Erasmus von Rotterdam

  • Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, // Die Menschen machen selbst die Höll' einander heiß.
    Friedrich Rückert

  • Das reine Sein und das reine Nichts ist also dasselbe.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
    Paulus von Tarsus

  • Der Wille und nicht die Gabe macht den Geber.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Ob einem reiche Totengabe wird zuteil, das ist nur eitle Prahlerei der Lebenden.
    Euripides

  • Heiterkeit kann kein Übermaß haben, sondern ist immer gut; Melancholie dagegen ist immer schlecht.
    Baruch de Spinoza

  • Komm! ins Offene, Freund!
    Friedrich Hölderlin

  • Es ist nicht schwer zu ermessen: daß das rühmliche Verlangen, die Ehre des Herrn von Leibniz, welche man damals vor die Ehre von ganz Deutschland hielte, zu retten, diese Bemühung hervorgebracht, und die Beweise in einer viel vorteilhafteren Gestalt dargestellet haben, als sie außer diesem Lichte ihrem Urheber würde erschienen sein.
    Immanuel Kant

  • Leben muss man ein Leben lang lernen, und, darüber wirst du dich vielleicht am meisten wundern: ein Leben lang muss man sterben lernen.
    Seneca d.J.

  • Deutschland - auf weichem Pfühle // Mach dir den Kopf nicht schwer! // Im irdischen Gewühle // Schlafe, was willst du mehr?
    Georg Herwegh

  • Dieses Dokument [Kommunistische Manifest] ist in seiner Art, so sehr wir es in entscheidenden Thesen ablehnen (wenigstens tue ich das) eine wissenschaftliche Leistung ersten Ranges. Das läßt sich nicht leugnen, das darf auch nicht geleugnet werden, weil es einem niemand glaubt und weil es mit gutem Gewissen nicht geleugnet werden kann.
    Max Weber

  • Will man konservieren, muss man zur rechten Zeit reformieren.
    Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil

  • Zunächst der Todesstrafe kam die Verweisung. Diese Strafe ist schrecklich in glückseligen Ländern; es gibt Staaten, aus denen es kein Unglück ist verwiesen zu werden.
    Friedrich Schiller

  • Bilder, bei deren Anblick sich das Menschenherz empört, soll man weder mit dem Pinsel noch mit der Feder malen.
    Karl May

  • Um der bloßen Hoffnung der Wollust willen eine solche Menge von wirklicher Unlust zu erleiden, deucht mich lächerlich und unsinnig.
    Lukian von Samosata

  • Die Offenbarung Gottes zeigt uns mehr, was er nicht ist als was er ist.
    Thomas von Aquin

  • »Politik« würde für uns also heißen: Streben nach Machtanteil oder nach Beeinflussung der Machtverteilung, sei es zwischen Staaten, sei es innerhalb eines Staates zwischen den Menschengruppen, die er umschließt.
    Max Weber

  • […] Seitdem ziehe ich es vor, lieber unter dem Verdacht zu leben, gar kein richtiger Theologe zu sein, als meinen Hörern die klare Botschaft durch intellektuelle Angebereien zu vernebeln. Mit anderen Worten: Ich bin lieber Theo der Holzfäller als ein theologischer Süßholzraspler.
    Theo Lehmann

  • Ich habe diese Erinnerungen nicht für die Jugend geschrieben; denn diese muss in der Unwissenheit erhalten werden, damit sie nicht zu Fall komme.
    Giacomo Casanova

  • Die Seife ist ein Massstab für den Wohlstand und die Cultur der Staaten.
    Justus von Liebig

  • Nichts Unvollendetes kann für etwas Maßstab sein.
    Platon

  • Manche Heiden dienen Gott unwissentlich. Niemals wurde ihnen sein Licht durch menschliche Vermittler überbracht. Trotzdem werden sie nicht verlorengehen. Zwar kannten sie das geschriebene Gebot Gottes nicht, sie vernahmen aber seine Stimme in der Natur und taten, was das Gesetz fordert. Ihre Werke bekundeten, daß der Heilige Geist ihre Herzen berührt hatte, und Gott anerkennt sie als seine Kinder
    Ellen G. White

  • Fülle des Herzens ist die edelst Gabe Gottes; aber, eben darum, Fluch dem, der durch sie nicht besser wird!
    Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg

  • Es ist wirklich schwer einzusehen, wie Menschen, die der Gewohnheit, sich selbst zu regieren, vollständig entsagt haben, im stande sein könnten, diejenigen gut auszuwählen, die sie regieren sollen.
    Alexis de Tocqueville

  • Die Leute meinen, die Freundschaft müsse in der Gleichartigkeit bestehen. Sie sind zu ungeduldig, um die schöne Wirkung abzuwarten, die aus zwei redlichen Gegensätzen hervorgehen kann.
    Peter Rosegger

  • Dass ihr verachtetet, ihr höheren Menschen, das macht mich hoffen. Die großen Verachtenden nämlich sind die großen Verehrenden.
    Friedrich Nietzsche

  • Ich achte dennoch eure Tugend nicht, // Verwerfe kühn eu'r heiliges Gericht!
    Louise Aston

  • Das eben ist der Fluch der bösen Tat, // dass sie, fortzeugend, immer Böses muss gebären.
    Friedrich Schiller

  • Italiener! Das lautet soviel als Hanswurst! Was ist das für ein Schlaraffenland! Ohne vernünftige Gesetze, ohne Polizei, ohne Erziehung, in den Händen des Clerus, ohne Fleiß und Arbeitsamkeit, und für den Fremden ohne alle Bequemlichkeit!
    Wilhelm Waiblinger

  • Die Früchte vom Baume der Erkenntnis sind es immer Wert, daß man um ihretwillen das Paradies verliert! Also nur immer fortgefahren und mit äußerster Konsequenz in die letzte Pforte der Erkenntnis vorgedrungen.
    Ernst Haeckel

  • In Wahrheit ist Japan nur eine Erfindung. Weder gibt es ein solches Land noch ein solches Volk.
    Oscar Wilde

  • Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten.
    Sunzi

  • Wir bauen an dir mit zitternden Händen, // und wir türmen Atom auf Atom. // Aber wer kann dich vollenden, // du Dom.
    Rainer Maria Rilke

  • Einsicht verschafft das Gute, erhält es, mehrt es und macht rechten Gebrauch davon.
    Plutarch

  • Wer die Eitelkeit der Welt nicht sieht, ist selbst eitel.
    Blaise Pascal

  • Wo die Nächstenliebe nur darin besteht, nichts Böses zu tun, ist sie von der Faulheit kaum zu unterscheiden.
    Emil Gött

  • Ich sitze jetzt im Rohre und kann vor Pfeifenschneiden nicht zum Pfeifen kommen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Alles neu, macht der Mai, macht die Seele frisch und frei.
    Hermann Adam von Kamp

  • Willst du glücklich sein? Dann lerne erst leiden.
    Iwan Sergejewitsch Turgenew



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