Zufällige Zitate
Wenn ich um jedes Ei // so kakelte, // mirakelte, // spektakelte, // was gäb's für ein Geschrei.
– Heinrich SeidelIn Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
– Paulus von TarsusSire, ich muss mich über einen Ihrer Untertanen beschweren, der so kühn gewesen ist, mir mit den Füßen in den Bauch zu treten.
– Marie AntoinetteSie nennen mich einen Fleischer, und alles was ich versuchte war die Seele eines großen Chirurgen abzubilden.
– Thomas EakinsLänger als Taten lebt das Wort.
– PindarDie Nazis unterhielten Vernichtungslager mit menschlichen Insassen, und wir unterhalten Vernichtungslager mit tierlichen Insassen.
– Helmut KaplanDie Frauen haben, wenn auch der äußere Schein für das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit gar keinen Sinn für das Genie, ihnen gilt jede Extravaganz der Natur, die einen Mann aus Reih und Glied der anderen sichtbar hervortreten lässt, zur Befriedigung ihres sexuellen Ehrgeizes gleich; sie verwechseln den Dramatiker mit dem Schauspieler und machen keinen Unterschied zwischen Virtous und Künstler
– Otto WeiningerTöne sind höhere Worte.
– Robert SchumannIch bin, offen gesagt, kein Freund langer Verlöbnisse. Sie geben den Brautleuten Gelegenheit, ihren Charakter schon vor der Hochzeit zu entdecken, was, wie ich meine, niemals ratsam ist.
– Oscar WildeEs ist leichter das erste Verlangen zu unterdrücken, als alle folgenden zu befriedigen.
– Benjamin FranklinVerschiedenheit der Religionen: ein wunderlicher Ausdruck! gerade, als ob man von verschiedenen Moralen spräche.
– Immanuel KantLass mein Leben nicht vergeblich gewesen sein.
– Tycho BraheImmer muß ich wie der Sturm will, bin ein Meer ohne Strand.
– Else Lasker-SchülerSo leben und bewegen wir uns wie Blinde, nicht wissend, wohin wir gehen, halten Schlechtes für gut und Gutes für schlecht, schweben in völliger Ungewissheit.
– Marie de SévignéProvinz bleibt Provinz, sie macht sich lächerlich, wenn sie Paris nachäffen möchte.
– Honoré de BalzacDass ich mich verheirate, soll kein Grund sein, dass ich nichts werde.
– Paula Modersohn-BeckerEine Stunde konzentrierter Arbeit facht die Lebensfreude besser an als ein Monat dumpfen Brütens.
– Benjamin FranklinVielleicht versteht nur der Genius den Genius ganz.
– Robert SchumannDas Schöne ist ein Urphänomen, das zwar nie selber zur Erscheinung kommt, dessen Abglanz aber in tausend verschiedenen Äußerungen des schaffenden Geistes sichtbar wird, und so mannigfaltig und so verschiedenartig ist als die Natur selber.
– Johann Peter EckermannHast du mich denn zur Welt gebracht, Mutter, damit ich mich als alte Jungfer zur Schöpfung hinausschleiche? Ich wollte mich nicht mit einem ungebildeten Menschen einlassen. Was soll man tun, wenn einem die Ehe von den eigenen Eltern als die scheußlichste Menschenquälerei vorgeführt wurde!
– Frank WedekindWenn du einmal heiraten solltest, so nimm nicht den Dichter, sondern den Verleger.
– August StrindbergDamit es Kunst giebt, damit es irgend ein ästhetisches Thun und Schauen giebt, dazu ist eine physiologische Vorbedingung unumgänglich: der Rausch.
– Friedrich NietzscheEin Klassiker ist etwas, das jeder gelesen haben möchte, aber keiner lesen möchte.
– Mark TwainMusiker sind nicht eitel - sie bestehen aus Eitelkeit; die Eitelkeit ist ein lebensnotwendiger Bestandteil ihres Wesens.
– Kurt TucholskyAber freilich […] diese Zeit, welche das Bild der Sache, die Kopie dem Original, die Vorstellung der Wirklichkeit, den Schein dem Wesen vorzieht […]; denn heilig ist ihr nur die Illusion, profan aber die Wahrheit. Ja die Heiligkeit steigt in ihren Augen in demselben Maße, als die Wahrheit ab- und die Illusion zunimmt, so daß der höchste Grad der Illusion für sie auch der höchste Grad der Heiligkeit ist.
– Ludwig FeuerbachMein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. […] Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden.
– Ernst ThälmannDu siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht!
– Friedrich HebbelSeht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus.
– Paulus von TarsusWir haben alle unsere kleinen Eitelkeiten.
– Oscar WildeSo lern auch diese Zweige (Lorbeer) tragen, die // Das Schönste sind, was wir dir geben können. // Wem einmal würdig sie das Haupt berührt, // Dem schweben sie auf ewig um die Stirne.
– Johann Wolfgang von GoetheVon dem Gedanken, eine schlagkräftige Organisation zu schaffen, bin ich bald wieder abgekommen, weil ein solches Unternehmen nicht zeitgegeben ist. Ich hatte diesen Gedanken im Anfang des Januar 1943 nur ganz flüchtig gefaßt. Ich habe darüber mit niemanden gesprochen und es ist nicht der geringste Versuch zur Bildung einer solchen Organisation unternommen worden.
– Hans SchollFreundschaft ist die Ehe der Seele und diese Ehe ist der Scheidung unterworfen.
– VoltaireKann das lange dauern?
– Wilhelm III. von EnglandDie heutige Zierlichkeit ist der Tod aller Lustbarkeiten. Kein Ellenboge auf dem Tische, kein Glas in der Hand, kein Auge das glüet, kein Herz das lacht.
– Justus Möser