Zufällige Zitate

  • Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden Menschen ist um so größer, je weniger der einzelne die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht, das heißt, je mehr er von den Erträgnissen an seine Mitarbeiter abgibt, und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden.
    Rudolf Steiner

  • Der Mensch ist aber ein Gott, so bald er Mensch ist. Und ist er ein Gott, so ist er schön.
    Friedrich Hölderlin

  • Die Liebe, sagt man, steht am Pfahl gebunden, // Geht endlich arm, zerrüttet, unbeschuht.
    Eduard Mörike

  • Beethovens Musik bewegt die Hebel der Furcht, des Schauers, des Entsetzens, des Schmerzes und erweckt eben jene unendliche Sehnsucht, welche das Wesen der Romantik ist.
    E. T. A. Hoffmann

  • Das Gesetz hat die Menschen nicht um ein Jota gerechter gemacht; gerade durch ihren Respekt vor ihm werden auch die Wohlgesinnten jeden Tag zu Handlangern des Unrechts.
    Henry David Thoreau

  • Die Natur sollte sich damit begnügen, das Alter elend zu machen, ohne es auch noch lächerlich zu machen.
    Michel de Montaigne

  • Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt.
    Honoré de Balzac

  • Das will ich, so befehl ich's, als Grund genügt (mein) Wille.
    Juvenal

  • Diese neue Erfindung hat mich sehr interessiert und ich danke sehr für die Vorführung derselben.
    Franz Joseph I. von Österreich

  • Einstein war Künstler und Gelehrter, aber vor allem war er Revolutionär. ... Die unbegründete Überzeugung seiner Zeit war der Äther, genauer gesagt, die der Relativität vorangehende, naive Version des Äthers. Die unbegründete Überzeugung unserer Zeit ist die Relativität selbst. Es würde vollkommen seinem Naturell entsprechen, sich die Fakten erneut vorzunehmen, sie im Geiste umzuwerfen und zu dem Schluss zu kommen, dass sein geliebtes Relativitätsprinzip keineswegs fundamental, sondern emergent ist.
    Robert B. Laughlin

  • Das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Auch wenn die Kräfte fehlen, ist doch der [gute] Wille zu loben.
    Ovid

  • Lasst mich durch meines Liedes Klagen // Gruß allen Liebeskranken sagen! // Wer liebt in dieser Welt, muss leiden; // wer Qualen scheut, soll Liebe meiden. // Von weher Liebe - ach, so viel! - // singt meiner Laute lautes Spiel.— // Wen dieser Wein einmal geweckt, // der wird von nichts mehr abgeschreckt, // und wenn ihm auch die Seele bricht: // umkreist er weiter doch sein Licht. // Wen Liebe reut - der liebte nicht; // wer liebt, der flieht das Sterben nicht.
    Nezāmī

  • Weisch wo der Weg zum Gulden isch? // Er goht de rothe Chrützere no, //und wer nit uffe Chrützer luegt, // der wird zum Gulde schwerli cho.
    Johann Peter Hebel

  • Noch eine Art Anwendung des Relativitätsprinzips zum Ergötzen des Lesers: Heute werde ich in Deutschland als „Deutscher Gelehrter“ in England als „Schweizer Jude“ bezeichnet; sollte ich aber einst in die Lage kommen, als „bète noire“ [schwarzes Schaf] präsentiert zu werden, dann wäre ich umgekehrt für die Deutschen ein „Schweizer Jude“, für die Engländer ein „deutscher Gelehrter“.
    Albert Einstein

  • Kein Gast ist so willkommen im Hause seines Freundes, dass er nicht nach drei Tagen zur Last wird.
    Plautus

  • Erzbischof zum Todeszeitpunkt dürfte der sowohl zu König als auch Königin unvertraute Thomas Tenison gewesen sein (er hielt auch die Beerdigungspredigt in Westminster Abbey).
    Maria II. von England

  • Gewissensbisse erziehn zum Beißen.
    Friedrich Nietzsche

  • Zum Glück ist Denken nicht ansteckend, jedenfalls nicht in England.
    Oscar Wilde

  • Kinder sind ein Segen Gottes.
    William Shakespeare

  • Männer heiraten aus Überdruß, Frauen aus Neugier. Beide werden enttäuscht.
    Oscar Wilde

  • Nicht mit der Laterne, mit dem Herzen suche die Menschen, denn der Liebe allein öffnen die Menschen ihre Herzen.
    Peter Rosegger

  • Ein Dessert ohne Käse ist ein Mädchen ohne Augen.
    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  • Ich war einmal auf der Börse in Wien und werde den Eindruck nicht mehr vergessen: Ich sah nicht Menschen, sondern Rudel von aufeinander losgelassenen geldgierigen Bestien.
    Peter Rosegger

  • Kein Klang der aufgeregten Zeit // Drang noch in diese Einsamkeit.
    Theodor Storm

  • Eine lange Zeit lernt man darum die Menschen nicht kennen, weil man sie überall für besser hält als sich.
    Jean Paul

  • Dieses ewige Beinahe, das ist das Verhängnis, das Charakteristische meiner Natur. Ich war beinah verheiratet, wäre beinahe Schauspieler geworden, bin beinahe ein geschätzter Schriftsteller und verdiene beinahe eine Unmenge Geld. Mit diesem Beinahe hat man aber nicht viel Glück, am wenigsten bei Frauen, die in ihrem berechtigten Realismus wenig Empfänglichkeit für das Beinahe haben.
    Frank Wedekind

  • Hüte dich auch vor geringsten Ausgaben. Ein kleines Loch kann ein großes Schiff versenken.
    Benjamin Franklin

  • Durch Gebet erlangt man alles. Gebet ist eine universale Arznei.
    Novalis

  • Das Gleiche läßt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.
    Johann Peter Eckermann

  • Man reist nicht billiger und nicht schneller als in Gedanken.
    Georg Weerth

  • Die Empfindung vollzieht sich in einem passiven Bewegungsvorgang; sie scheint nämlich eine Veränderung zu sein.
    Aristoteles

  • Ein Mann, den niemand achtet, verliert dadurch seine Würde, und so zählt dieser Mann nur noch halb, auch wenn er unversehrt ist.
    Gottfried von Straßburg

  • Es existiert etwas schlechterdings notwendig. Dieses ist einig in seinem Wesen, einfach in seiner Substanz, ein Geist nach seiner Natur, ewig in seiner Dauer, unveränderlich in seiner Beschaffenheit, allgenugsam in Ansehung alles Möglichen und Wirklichen. Es ist ein Gott.
    Immanuel Kant

  • Wollten die Weiber immer wahrhaft Weiber seyn, sie wären immer mit wahren Männern glücklich.
    Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  • Die Zeitung ist die Konserve der Zeit.
    Karl Kraus

  • Es ist eine der großen Schwierigkeiten des Lebens, zu erraten was eine Frau will.
    Italo Svevo

  • Das ist seltsam, dass Männer, die sich für Sachverständige ausgeben, einander widersprechen und von einerlei Sache nicht einerlei Begriff haben.
    Lukian von Samosata

  • Das Problem [...] ist die öffentliche Wahrnehmung, was man als Grüne tun darf und was nicht. Ökobrot backen ist okay, in der Wirtschaft tätig zu sein nicht.
    Andrea Fischer

  • Der Mann hat die gleichen psychischen Inhalte wie das Weib in artikulierterer From; wo sie mehr oder minder in Heniden denkt, dort denkt er bereits in klaren, distinkten Vorstellungen, an die sich ausgesprochen und stets die Absonderung von den Dingen gestattende Gefühlsknüpfen.
    Otto Weininger



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