Zufällige Zitate
Unsere Vollkommenheit besteht zum großen Teil darin, dass wir einander in unseren Unvollkommenheiten ertragen.
– Franz von SalesDie Blume ist das Lächeln der Pflanze.
– Peter Hille[...] drei und zwanzig Jahre, // und König Philipps Sohn, und nichts gebaut, // und nichts zertrümmert unter diesem Monde.
– Friedrich SchillerIn Amerika kann man alt werden, ohne erwachsen werden zu müssen.
– Thomas GottschalkIm Streit zwischen Mann und Frau erscheint der Mann immer roh, die Frau immer gemein.
– Frank WedekindGift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel, ein Heilmittel in den Händen des Toren ist Gift.
– Giacomo CasanovaAus welchem Stoff schuf einst dich die Natur, // Daß so viel fremde Schatten sich dir neigen, // Da jedem sonst ein einziger Schatten nur, // Und dir, dem einen, alle Schatten eigen?
– William ShakespeareDer Neid ist die Betrübnis über das Wohlergehen des Nächsten, daher verlassen weder Kummer noch Missmut den Neidischen.
– Basilius der GroßeEine Stunde konzentrierter Arbeit hilft mehr deine Lebensfreude anzufachen, deine Schwermut zu überwinden und dein Schiff wieder flott zu machen als ein Monat dumpfen Brütens.
– Benjamin FranklinMänner machen die Geschichte.
– Heinrich von TreitschkeMehr als jede andere Tugend betont der Buddhismus Uneigennützigkeit, die in Liebe und heilender Hinwendung Ausdruck findet.
– Tendzin GyatshoDie Revolution zielte auf neue Einrichtungen, die Empörung führt dahin, Uns nicht mehr einrichten zu lassen, sondern Uns selbst einzurichten, und setzt auf „Institutionen” keine glänzende Hoffnung.
– Max StirnerSo ist mein Leib ein Gegenstand, bestimmt, andere Gegenstände zu bewegen, also ein Zentrum von Handlung; er ist nicht imstande eine Vorstellung zu erzeugen.
– Henri BergsonVorübergehend ist also alles in der Geschichte, die Aufschrift ihres Tempels heißt: Nichtigkeit und Verwesung.
– Johann Gottfried HerderEs ist interessant, dass die meisten österreichischen Dichter früher Beamte waren - ja, Müßiggang ist aller Laster Anfang!
– Daniel SpitzerUnbedingter Gehorsam setzt Unwissenheit bei den Gehorchenden voraus.
– Charles de Montesquieu! Kundmachung ! Meine Frau ist gestern von einem frechen Lümmel.
– Kurt SchwittersEinige Heilmittel sind gefährlicher als das Übel.
– Seneca d.Ä.Zur Rechten sieht man, wie zur Linken // Einen halben Türken heruntersinken.
– Ludwig UhlandDaß die Schmerzen mit einander abwechseln, macht das Leben erträglich.
– Friedrich HebbelDas Wahre ist das Ganze.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelNun ging mir eine neue Welt auf. Ich näherte mich den Gebirgen, die sich nach und nach entwickelten.
– Johann Wolfgang von GoetheSo bringt ein Zufall Amor oft Gelingen: // Den trifft sein Pfeil, den fängt er sich mit Schlingen.
– William ShakespeareDie Philosophie ist das Mikroskop des Gedankens.
– Victor HugoDer Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede.
– Carl von OssietzkyAls der Großvater die Großmutter nahm, wusste man nichts von Mamsell und Madam.
– August Friedrich Ernst LangbeinZuvörderst lernen Sie eins: Es ist immer alles anders.
– Jakob WassermannEin Denkmal habe ich mir gesetzt, dauernder als Erz.
– HorazWenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten.
– SunziEs leuchtet! seht! - Nun lässt sich wirklich hoffen, // Dass, wenn wir aus viel hundert Stoffen // Durch Mischung - denn auf Mischung kommt es an - // Den Menschenstoff gemächlich komponieren, // In einen Kolben verlutieren (einschließen) // Und ihn gehörig kohobieren (durch stufenweise Destillation reinigen), // So ist das Werk im Stillen abgetan.
– Johann Wolfgang von Goethe[...] es läßt sich keine dauerhafte Forstwirthschaft denken und erwarten, wenn die Holzabgabe aus den Wäldern nicht auf Nachhaltigkeit berechnet ist. Jede weise Forstdirection muß daher die Waldungen […] zwar so hoch als möglich, doch so zu benutzen suchen, daß die Nachkommenschaft wenigstens ebensoviel Vortheil daraus ziehen kann, wie sich die jetzt lebende Generation zueignet.
– Georg Ludwig HartigAll das Kleinliche, Trügerische abstreifen, das uns hindert, glücklich zu sein – das ist der Sinn und das Ziel unseres Lebens. Nur vorwärts!.
– Anton TschechowSolchergestalt ist das eine höchste Wesen, in welchem Wirklichkeit und Vermögen ungeschieden sind, welches auf absolute Weise alles sein kann und alles das ist, was es sein kann, in unentfalteter Weise ein Einiges, Unermessliches, Unendliches, was alles Sein umfasst; in entfalteter Weise dagegen ist es in den sinnlich wahrnehmbaren Körpern und in der Trennung von Vermögen und Wirklichkeit, wie wir sie in ihnen wahrnehmen.
– Giordano BrunoEs gibt keine politische Bewegung, die nicht gleichzeitig auch eine gesellschaftliche wäre.
– Karl MarxEine Frau ist in der Wirtschaft wie der Zaun um einen Garten. Ist der Zaun tüchtig, so bleibt alles ordentlich; nichts Fremdes bricht herein. Nehmt den Zaun weg, und alles wird niedergetreten.
– Sophie MereauAlle Philosophie ist wahr, wenn sie zum Heiligen aufstrebt.
– Justinus KernerKann das lange dauern?
– Wilhelm III. von EnglandEs ist nicht alles Komödie in der Welt.
– Wilhelm Raabe