Zufällige Zitate
Gesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das irdische Element senkt und sich dort wohl fühlt.
– Sully PrudhommeWie der Herr, so auch der Knecht.
– PetronDenn die Arbeit ist die einzige Waffe des gesitteten Menschen in seinem «Kampfe ums Dasein».
– Silvio GesellNutze den Tag, dem Später traue auf's wenigste!
– HorazAus dem Nichts entsteht eine sehr große Legende.
– ProperzEs ist doch merkwürdig, daß gerade diejenigen Professoren am meisten gegen die Abstammung vom Affen protestieren, die sich bezüglich ihrer Gehirnentwicklung am wenigsten von ihm entfernt haben.
– Ernst HaeckelWir können von der Dauer unseres Körpers nur eine höchst inadäquate Erkenntnis haben.
– Baruch de SpinozaDie Gelegenheit hat nur an der Stirne Haar, hinten ist sie kahl.
– Friedrich Maximilian KlingerWenn im Herzen keine Bosheit ist, so sind immer Heiterkeit und Leichtigkeit in Miene und Manieren.
– Philip Stanhope Earl of ChesterfieldWas braucht mich Deutschlands Größe denn zu kümmern! // Ist Deutschlands nicht längst schon groß genug? // Was schafft die Größe mir als größ're Steuern!
– Frank Wedekindim Zusammensetzen selbst liegt die Energie der Rede; nichts mehr.
– Johann Gottfried HerderDenn wem sich der Mensch widmet, zu dem gelangt er nach dem Tode. (S.22.VIII.13.IX.25.XVI.19.)
– Wilhelm von HumboldtUnd die wichtigste Frage ist diejenige nach dem Wesen des Menschen selber: Den Menschen erkennen, den Menschen verstehen, mit den Menschen auskommen, mit den Menschen gemeinsam leben können. Das ist schließlich dasjenige, wohin im Grunde alles menschliche Denken doch tendieren muss, wenn der Mensch nicht den Boden unter den Füßen verlieren will.
– Rudolf SteinerEine Art, sich zu vergnügen, ist zugleich Kultur: nämlich Vergrößerung der Fähigkeit, noch mehr Vergnügen dieser Art zu genießen; dergleichen das mit Wissenschaften und schönen Künsten ist.
– Immanuel KantWer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter.
– Friedrich NietzscheDer Mensch hat immer eine Heimat und wäre es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.
– Alexander von VillersAls es an der Zeit war über Liebe zu schreiben, brach die Feder entzwei, und das Papier riß.
– Dschalal ad-Din al-RumiKinder muß man liebhaben, wenn aus ihnen etwas werden soll.
– Peter RoseggerWenn man von einem unerträglichen Druck loskommen will, so hat man Haschisch nötig. Wohlan, ich hatte Wagner nötig.
– Friedrich NietzscheDamit den Heiligen die Seligkeit besser gefalle und sie Gott noch mehr dafür danken, dürfen sie die Strafen der Gottlosen vollkommen schauen.
– Thomas von AquinGibt es Schöneres als einen edlen Menschen?
– Paula Modersohn-BeckerEr war eitel wie ein Chirurg, rechthaberisch wie ein Jurist und gutmütig wie ein Scharfrichter nach der Hinrichtung.
– Kurt TucholskySo war es Mode, ein eifriger Priester Dianens zu erscheinen, sobald einmal der grüne Rock angezogen war. Jetzt ist es Mode, verächtlich die Nase zu rümpfen, wo nur von Jagen die Rede ist, mit Brillen und Regenschirmen, statt mit Büchse und Büchsenranzen in den Wald zu gehen, den für untauglich zum Forst zu erklären, welcher Gefallen an der Jagd findet.
– Friedrich Wilhelm Leopold PfeilPostmoderne, das sei das Ende der leitenden Ideen, wie sie die Moderne bestimmt hätten. Das ist die erste Strategie des Vergessenmachens, die uns die Postmoderne abverlangt.
– Burghart SchmidtDie Schöpfung erhebt sich gegen den Schöpfer: Wie einst der Mikrokosmos Mensch gegen die Natur, so empört sich jetzt der Mikrokosmos Maschine gegen den nordischen Menschen. Der Herr der Welt wird zum Sklaven der Maschine.
– Oswald SpenglerEine öffentliche Meinung gibt es nur da, wo Ideen fehlen.
– Oscar WildeSehn wir doch das Große aller Zeiten // Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, // Sinnvoll still an uns vorübergehn.
– Friedrich SchillerSehnsucht ist die Nabelschnur des höheren Lebens.
– Søren KierkegaardDas Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, // Es findet uns nur noch als wahre Kinder.
– Johann Wolfgang von GoetheDie größte Schärfe des Denkens aber erfordern die Wissenschaften, die es am meisten mit den Prinzipien zu tun haben; denn schärferes Denken braucht man zu den abstrakteren Wissenschaften als zu denen, die mehr konkret sind, wie z.B. zur Arithmetik im Verhältnis zur Geometrie.
– AristotelesBei einer andächtigen Musik ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart.
– Johann Sebastian BachDie Trunckenheit verwirret / verführet / und verblendet dem Menschen sein ohne deme inficirtes Gehirn...
– Abraham a Sancta ClaraWer trinkt soll reinen Herzens sein, // mit Wein ist nicht zu scherzen.
– Friedrich RückertWarum leben wir in solcher Eile, solcher Lebensverschwendung? Wir sind entschlossen zu verhungern, ehe wir hungrig sind.
– Henry David ThoreauJeder steckt in seinem Bewusstsein wie in seiner Haut und lebt unmittelbar nur in demselben.
– Arthur SchopenhauerDer sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen.
– Franz WerfelDer Freiheit Weg geht durch des Todes Schmerz, [...]
– Theodor KörnerIch fürchte nichts - nichts - als die Gränzen deiner Liebe.
– Friedrich SchillerEin scharfer Verstand ohne ein weiches Herz ist kalt und läßt ein Leben in ständigem Winter erstarren, dem die Wärme des Frühlings und die Hitze des Sommers fehlt.
– Martin Luther King