Zufällige Zitate
Verwandtschaft lässt sich ohne Wohlwollen denken, Freundschaft aber nicht.
– CiceroIrrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, ob man gleich noch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.
– Immanuel KantWenn nicht Geburt, schafft Güter mir die List; Mir gilt für gut, was dazu nützlich ist.
– William ShakespeareNur was Ihr in Worte // Könnt' fassen, könnt' Ihr denken.
– Christian Dietrich GrabbeWillst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!
– Johann Wolfgang von GoetheEin jeder liebt den goldenen Mittelweg.
– HorazBlut ist ein ganz besondrer Saft.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Gescheitere giebt nach! Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
– Marie von Ebner-EschenbachEs ist demütigend für die menschliche Vernunft, dass sie in ihrem reinen Gebrauch nichts ausrichtet, und sogar noch einer Disziplin bedarf, um ihre Ausschweifungen zu bändigen, und die Blendwerke, die ihr daherkommen, zu verhüten.
– Immanuel KantWollte man die Herrlichkeit des Frühlings und seiner Blüten nach dem wenigen Obst berechnen, das zuletzt noch von den Bäumen genommen wird, so würde man eine sehr unvollkommene Vorstellung jener lieblichen Jahreszeit haben.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Mensch ist ein Modell, dem Blick verschiedener Künstler ausgestellt. Jeder besieht sich einige Facetten desselben; niemand ist jedoch um es herum gegangen.
– Claude Adrien HelvétiusBesser ist's, man hat in der Jugend zu kämpfen als im Alter.
– Gottfried KellerWir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, // In keiner Not uns trennen und Gefahr.
– Friedrich SchillerErzbischof von Canterbury John Tillotson verstarb am 22. November 1694!
– Maria II. von EnglandDie Psychologie des Unbewussten ist die Philosophie der Revolution.
– Otto GrossUnsere Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.
– Seneca d.J.Nur in der reinen Luft eigenen Denkens, eigenen Empfindens, eigenen Urteils atmet man den frischen Hauch geistiger Selbständigkeit.
– Moritz von EgidyWer liebenswürdig ist, macht sich beinahe so viele Freunde, wie er Bekanntschaften macht.
– Philip Stanhope Earl of ChesterfieldEs hört doch jeder nur, was er versteht.
– Johann Wolfgang von GoetheIch scheue die Disziplin, den mathematischen Geist, den beschränkten Geist, das Herz der Händler, das so vertrocknet ist wie das Holz ihres Ladentisches.
– Gustave FlaubertAber Gott lacht über die Gebete, die man an ihn richtet um die öffentlichen Übel abzuwenden, wenn man sich nicht dem widersetzt, was geschieht um sie anzuziehen.
– Jacques Bénigne BossuetKanada und Alaska haben derart große Landschaften, warum können die Israelis nicht einfach dorthin umgesetzt werden und sich dort mit den jährlichen Zuwendungen von 30 bis 40 Milliarden Dollar eine neue Existenz aufbauen.
– Mahmūd Ahmadī-NežādEin Chemiker, der kein Physiker ist, ist überhaupt gar nichts.
– Robert Wilhelm BunsenEs ist schön, zu denken, daß so viele Menschen heilig sind in den Augen derer, die sie lieben.
– Christian MorgensternWo die Männer versagen, da ruft man nach
– Carl von OssietzkyFür eine magische Laterne ist diese ganze Welt zu halten, // In welcher wir voll Schwindel leben. // Die Sonne hängt darin als Lampe, die Bilder aber und Gestallten // Sind wir, die dran vorüberschweben.
– Omar KhayyamArbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur.
– John LockeAlles neu, macht der Mai, macht die Seele frisch und frei.
– Hermann Adam von KampMan hat nicht Ursache, der wendischen Sprache sich zu schämen; hat doch wohl mancher der wendischen Sprache es zu danken, dass er befördert worden: wenn etliche Herren von Adel nicht wendische Bauern hätten, es stünde gar schlecht um sie. Es ist solche Sprache nicht etwa eine neue und aus vielen Sprachen zusammengeraffte und gestoppelte Sprache, wie etliche in den Linguis und historiis Unbewanderte vermeinen.
– Michael FrenzelFür euch sind zwei Dinge // Von köstlichem Glanz: // Das leuchtende Gold // Und ein glänzender Schwanz. // Drum wißt euch, ihr Weiber, // Am Gold zu ergetzen // Um mehr als das Gold // Noch die Schwänze zu schätzen!
– Johann Wolfgang von GoetheDie Menschen lieben die Dämmerung mehr als den hellen Tag, und eben in der Dämmerung erscheinen die Gespenster.
– Johann Wolfgang von GoetheAll das Meine trage ich mit mir.
– Bias von PrieneAuf ein schönes Mädchen, das in der Kirche sehr andächtig war. Andächtiger und schöner als Lucinden/ Wird man nicht leicht ein Mädchen beten sehn;/ In jedem Zug lag Reue für die Sünden/ Und jeder reizte zum Begehn.
– Georg Christoph LichtenbergDie Menge kann tüchtige Menschen nicht entbehren, und die Tüchtigen sind ihnen jederzeit zur Last.
– Johann Wolfgang von GoetheSchlafe sanft, und lass mein Bild dich umschweben.
– Susette GontardAuf der einen Seite wächst die Freude am Wohlstand, auf der anderen bemächtigt sich die Regierung mehr und mehr aller Quellen des Wohlstandes.
– Alexis de TocquevilleEs ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich, schönes Blümelein!
– Clemens BrentanoDummköpfe: denken anders als man selbst.
– Gustave FlaubertAlles, was ihr bewundert, kann sich in dem bisschen Glut eines Dreitagefiebers auflösen.
– Boëthius