Zufällige Zitate
Nur das Genie kann sich erneuern wie eine Schlange; und was die Anmut betrifft, ist es wie in allen, nur das Herz altert nicht.
– Honoré de BalzacFrau, schreib ich für den Ruhm, und für die Ewigkeit? Nein, zum Vergnügen meiner Freunde!
– Anna Luise KarschDie Demokratisierung der Gesellschaft ist der Beginn der Anarchie, das Ende der wahren Demokratie. Wenn die Demokratisierung weit genug fortgeschritten ist, dann endet sie im kommunistischen Zwangsstaat.
– Franz-Josef StraußWehe denen, die das Böse gut heißen und das Gute böse; welche Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis.
– JesajaBete an, was du verbrannt hast; verbrenne, was du angebetet hast.
– Remigius von ReimsBescheidenheit ist eine Eigenschaft, die die Frauen an einem Liebhaber mehr loben als lieben.
– Richard Brinsley SheridanDas Leben ist der Güter höchstes nicht, // Der Übel größtes aber ist die Schuld.
– Friedrich SchillerWenn das Haus brennt, vergisst man sogar das Mittagessen. - Ja: aber man holt es auf der Asche nach.
– Friedrich NietzscheEine vernünftige Staatsverfassung muss das Recht des Einzelnen auf eine gesundheitsmäßige Existenz unzweifelhaft feststellen.
– Rudolf VirchowHundebesitzer sind die rücksichtslosesten Menschen auf der Welt.
– Kurt TucholskyGeld ohne Liebe ist wie Salz ohne Kraft.
– Martin Luther KingWer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.
– Gerhart HauptmannDer Inbegriff seines Strebens ist, alle zu verachten, alle zu benutzen und von allen Seiten zu seinem Vergnügen beisteuern zu lassen.
– Lukian von SamosataWir erwarten die versprochene Invasion. Und die Fische warten auch.
– Winston ChurchillAber dem nachspürenden Geist genügen diese wenigen Spuren, durch die du selber das übrige erkennen kannst.
– Immanuel KantSprachen sind der Schlüssel oder Eingang zur Gelehrsamkeit, nichts weiter.
– Jean de La BruyèreZum letzten Mittel, wenn kein andres mehr // Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben.
– Friedrich SchillerUnd stirbt er einst, Nimm ihn, zerteil in kleine Sterne ihn: Er wird des Himmels Antlitz so verschönen, Dass alle Welt sich in die Nacht verliebt Und niemand mehr der eitlen Sonne huldigt.
– William ShakespeareDaß das Weib, wie es die Natur geschaffen und wie es der Mann gegenwärtig heranzieht, sein Feind ist und nur seine Sklavin oder seine Despotin sein kann,
– Leopold von Sacher-MasochDas Christentum - und das ist sein schönstes Verdienst - hat jene brutale germanische Kampflust einigermaßen besänftigt, konnte sie jedoch nicht zerstören, und wenn einst der zähmende Talisman, das Kreuz, zerbricht, dann rasselt wieder empor die Wildheit der alten Kämpfer, die unsinnige Berserkerwut.
– Heinrich HeineDie Bösen werden sich des Bösen rühmen als etwas besonders Wertvollem. Es dämmert schon bei manchen […] Menschen etwas auf von einer gewissen Wollust an diesem Bösen… Nietzsches »blonde Bestie« ist z.B. so ein Vorspuk davon.
– Rudolf SteinerWie schnell der Dank der Menschen doch verweht / Und Undank wird!
– SophoklesIch kann mir nun zwar einen moralischen Politiker, d.i. einen, der die Prinzipien der Staatsklugheit so nimmt, daß mit der Moral zusammen bestehen können, aber nicht einen politischen Moralisten denken, der sich eine Moral so schmiedet, wie es der Vorteil des Staatsmanns sich zuträglich findet.
– Immanuel KantWas aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.
– Arthur SchopenhauerWas du vorhast, sage nicht; denn gelingt's dir nicht, wirst du verlacht.
– Pittakos von MytileneKaum ein paar kurze Wochen // Sind die Felder glühend zu sehen; // Gleich muß die Sense dann pochen, // Und Stoppeln bleiben kalt stehen.
– Max DauthendeyUnd dieser Krug, den ich am Munde halte: // Er ist ein Abbild andrer Krüge nur. // Das Neue wird so ganz und gar das Alte - // Und eine gleicht der andren Wagenspur.
– KlabundIch bin allein auf weiter Flur;
– Ludwig UhlandEine Tugend, die immer beschützt werden muss, ist nicht die Schildwache wert.
– Oliver GoldsmithIch glaube, dass die Menschheit nur ein Ziel hat: das Leid.
– Gustave FlaubertEr sprach mit jener stillen, impertinenten Zurückhaltung, die noch unerträglicher ist als die vollauteste Aufschneiderei.
– Heinrich HeineGroßer Gott, und ihr übrigen Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ.
– Giacomo CasanovaIch lebe von guter Suppe und nicht von schöner Rede.
– MolièreWenn ich bedenke, wie man wenig ist, // Und was man ist, das blieb man andern schuldig.
– Johann Wolfgang von GoetheAlso soll das endliche Ich streben, alles was in ihm möglich ist, wirklich […] zu machen.
– Friedrich Wilhelm Joseph SchellingAlles ist, aber das Sein wird.
– Johann Wilhelm RitterNun sollte ich schlafen gehen. Gute Nacht.
– George Gordon Byron