Zufällige Zitate

  • ?"Die Diskriminierung aufgrund der Art oder Spezies, der SPEZIESISMUS, ist ebenso willkürlich, falsch und unhaltbar wie die Diskriminierung aufgrund von Rasse und Geschlecht. Rasse, Geschlecht und Spezies sind gleichermaßen untaugliche moralische Kriterien.
    Helmut Kaplan

  • Es scheint hart, dem Herrgott in die Karten zu gucken. Aber dass er würfelt und sich telepathischer Mittel bedient (wie es ihm von der gegenwärtigen Quantentheorie zugemutet wird), kann ich keinen Augenblick glauben.
    Albert Einstein

  • Die Zivilisation ist eine ganz dünne Kruste über einem Vulkan.
    Ernst Cassirer

  • Es gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich ist, die Idee zu entdecken, für die ich leben und sterben will.
    Søren Kierkegaard

  • Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Sehnsucht und Ahnung liegen in einander, eins treibt das andre hervor.
    Bettina von Arnim

  • Das allgemeine vorzügliche Kennzeichen der griechischen Meisterstücke ist endlich eine edle Einfalt, und eine stille Grösse, so wohl in der Stellung als im Ausdrucke. [...] Die edle Einfalt und stille Grösse der griechischen Statuen ist zugleich das wahre Kennzeichen der griechischen Schriften aus den besten Zeiten, der Schriften aus Socrates Schule, und diese Eigenschaften sind es, welche die vorzügliche Grösse eines Raphaels machen, zu welcher er durch die Nachahmung der Alten gelangt ist.
    Johann Joachim Winckelmann

  • Die Menschen sind im allgemeinen von Natur aus böse. Ohne Erziehung gäbe es nur wenige gute Menschen." - Bernd A. Laska:
    Julien Offray de La Mettrie

  • Insofern ist, wenn wir ehrlich sind, die Angst vor dem Islam auch so ’n bisschen die Angst davor, dass uns die Unterschicht überrollt […] und uns kommt der Islam heute […] so ’n bisschen vor wie RTL 2 – so ein Deppensender mit jeder Menge Action.
    Jürgen Becker

  • Ich sterbe. Laßt mich allein.
    Johann Georg Zimmermann

  • Welch ein Anker ist die Hoffnung!
    Sully Prudhomme

  • In Gefahr und grosser Noth // Bringt der Mittel-Weg den Tod.
    Friedrich von Logau

  • die Poesie der Alten war die des Besitzes, die unsrige ist die der Sehnsucht; jene steht fest auf dem Boden der Gegenwart, diese wiegt sich zwischen Erinnerung und Ahndung.
    August Wilhelm Schlegel

  • Weil er ein Affengesicht euch zeigte, zerschlagt ihr den Spiegel. // Nun aus den Scherben dafür gucken der Affen noch mehr.
    Daniel Sanders

  • Man kann nicht sagen, daß die Zivilisation keine Fortschritte macht. In jedem Krieg töten sie einen auf neue Art.
    Will Rogers

  • Ich mache es mir zur Regel, den Weg nicht von Schnee zu säubern, bevor es nicht zu schneien aufgehört hat.
    Daniel Webster

  • Rache trägt keine Frucht! Sich selbst ist sie // Die fürchterliche Nahrung.
    Friedrich Schiller

  • Die Überzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit; denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinem Geist nicht ferner auszuhalten vermag.
    Johann Peter Eckermann

  • Die Sitte verlangt, daß ein Lustmörder den Mord zugebe, aber nicht die Lust.
    Karl Kraus

  • Arbeiten, alles einer Idee, einem jämmerlichen, trivialen Ehrgeiz aufopfern, eine Stellung, einen Namen erringen? Und dann? Wozu?
    Gustave Flaubert

  • Wir können aber den Begriff des Menschen nicht zuende denken, ohne auf den freien Geist als die reinste Ausprägung der menschlichen Natur zu kommen.
    Rudolf Steiner

  • Das Sinnliche ist unschuldig, wo es nicht mit Pflichten in Konflikt kommt.
    Friedrich Theodor Vischer

  • Die meisten wissen gar nicht, was sie für ein Tempo haben könnten, wenn sie sich nur einmal den Schlaf aus den Augen rieben.
    Christian Morgenstern

  • Gott steh' ihr bei - der Klerikei - die Laien lernen lesen.
    Karl Julius Weber

  • Wer die Freiheit nicht im Blut hat, wer nicht fühlt, was das ist: Freiheit - der wird sie nie erringen.
    Kurt Tucholsky

  • Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, dass du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt für einen Krüppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen. Denn das allein ist deine Aufgabe: Die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen.
    Epiktet

  • Tand, Tand, // Ist das Gebilde von Menschenhand!
    Theodor Fontane

  • In einer Stadt wie Frankfurt befindet man sich in einer wunderlichen Lage, immer sich kreuzende Fremde deuten nach allen Weltgegenden hin und erwecken Reiselust.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die naturhafte Neigung ist der Anfang der Tugend.
    Thomas von Aquin

  • Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag; aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der am Strand spielt und sich damit vergnügt, ein noch glatteres Kieselsteinchen oder eine noch schönere Muschel als gewöhnlich zu finden, während das große Meer der Wahrheit gänzlich unerforscht vor mir liegt.
    Isaac Newton

  • Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen.
    Voltaire

  • Frau, schreib ich für den Ruhm, und für die Ewigkeit? Nein, zum Vergnügen meiner Freunde!
    Anna Luise Karsch

  • Mein Wollen und mein Gewissen ist rein; Unzulänglichkeiten und die Nöte dieses Krieges, die Furchtbarkeit seiner Verhältnisse gehen mir zutiefst zu Herzen. Ich selbst bin bereit, für jedes Schicksal, das die Vorsehung mir auferlegt, einzutreten, wie es mein gefallener Sohn tat.
    Fritz Sauckel

  • Die vielen Wohltätigkeiten sind ein Zeichen des bösen Gewissens. Wenn die Leute einander nicht so viel Böses antäten, brauchten sie einander nicht so viel Gutes zu tun.
    Peter Rosegger

  • Die Mehrheit der Stimmen muss man zwar gelten lassen; doch geht es nicht immer gut dabei.
    Johann Albrecht Bengel

  • Es ist nicht gut, wenn in die Geschichte eines Mannes – und heckte er täglich die neuen Einfälle zu Schocken – das Schicksal selber ein Wortspiel wie ein Nestei gelegt hat; auf diesem Ei sitzt und brütet er sein Leben lang und will etwas herausbringen.
    Jean Paul

  • Wenn denn die Fesseln, welche uns an ihre Eitelkeit der Kreatur geknüpft halten, in dem Augenblicke, welche zu der Verwandlung unsers Wesen bestimmt worden, abgefallen sein, wo wird der unsterbliche Geist, von der Abhängigkeit der endlichen Dinge befreiet, in der Gemeinschaft mit dem unendlichen Wesen, den Genuß der wahren Glückseligkeit finden.
    Immanuel Kant

  • Über-, doppelt und mehrfach glücklich, wer auf Gold und Kleinodien tritt!
    Apuleius

  • Je mehr du die Weiber durchschautest, desto weniger, Freund, wirst du verstehen - das Weib.
    Otto Erich Hartleben

  • Ein Klassiker ist ein Buch, das die Leute loben, aber nicht lesen.
    Mark Twain



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