Zufällige Zitate

  • Amerika, du hast es besser // Als unser Continent, das alte, // Hast keine verfallene Schlösser // Und keine Basalte.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Moral ist die letzte Zuflucht derer, die die Schönheit nicht begreifen.
    – Oscar Wilde

  • Ein graues Haar steckt all' die andern an!
    – Robert Hamerling

  • Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.
    – Immanuel Kant

  • Ich wünschte, ich hätte die Zeit für wenigstens einen weiteren Teller Chili.
    – Kit Carson

  • Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
    – Friedrich Schiller

  • Und nun ist Krieg, großer Krieg. Unser Deutschland hat so furchtbar viel Feinde, die müssen wir nun alle totschießen; und Vater und Onkel Joachim wollen auch mithelfen. Eigentlich sollte man das doch nicht tun. Eigentlich lernt man doch immer: liebet eure Feinde! Aber ich habe das gewiß wieder nicht richtig verstanden; manchmal wird man sie wohl nicht lieben dürfen.
    – Paula Dehmel

  • In der Welt, wie sie nun einmal ist, ist es nicht genug, zu fühlen und zu lieben, man muss vor Allem denken und handeln, und jede Kraft, die für die grosse Arbeit des Lebens verloren ist, wird eine Sünde gegen das Gesetz des Fortschritts.
    – Malwida von Meysenbug

  • Staat ist diejenige menschliche Gesellschaft, welche innerhalb eines bestimmten Gebietes […] das Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit für sich (mit Erfolg) beansprucht.
    – Max Weber

  • Moral ist einfach die Haltung, die wir gegen Leute einnehmen, von denen wir persönlich nicht erbaut sind.
    – Oscar Wilde

  • Die Natur passt sich ebenso gut unserer Schwäche wie unserer Stärke an.
    – Henry David Thoreau

  • Deines Geistes // Hab' ich einen Hauch verspürt.
    – Ludwig Uhland

  • So leben und bewegen wir uns wie Blinde, nicht wissend, wohin wir gehen, halten Schlechtes für gut und Gutes für schlecht, schweben in völliger Ungewissheit.
    – Marie de Sévigné

  • Der christliche Orpheus – – Menschlichen Sinn entlockte der Grieche selber dem Steine, / Unsere Pädagogie macht selbst den Menschen zum Klotz.
    – Ludwig Feuerbach

  • Bald der gulden in kasten klinget, // Die seel sich auff gen hymel schwinget.
    – Hans Sachs

  • Entstehen möge ein Rächer aus unserm Gebein.
    – Vergil

  • Das Wort schon »Christentum« ist ein Missverständnis -, im Grunde gab es nur einen Christen, und der starb am Kreuz.
    – Friedrich Nietzsche

  • Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte.
    – Paula Modersohn-Becker

  • Ich habe vergessen dir zu sagen, du sollst deine Zähne nicht mit dem Tischtuch putzen.
    – Pietro Aretino

  • Was ist Demokratie — eine Aristokratie von Lumpengesindel.
    – George Gordon Byron

  • Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Indem man alle selbstständige Kassenbildung erschwert oder beschränkt, drängt man auf den Weg der Staatshilfe und erweckt hier Ansprüche an den Staat, die kein Staatswesen auf Dauer befriedigen kann. Man schafft im günstigsten Fall schablonenmäßige dürftige Einrichtungen, deren Unzulänglichkeit und Ungeeignetheit für diese Lebensverhältnisse mehr geeignet sind, neue Unzufriedenheit hervorzurufen, als vorhandene zu beseitigen.
    – Eugen Richter

  • Die Menschen waren in der Politik stets die einfältigen Opfer von Betrug und Selbstbetrug, und sie werden es immer sein, solange sie nicht lernen, hinter allen möglichen moralischen, religiösen, politischen und sozialen Phrasen, Erklärungen und Versprechungen die Interessen dieser oder jener Klassen zu suchen.
    – Lenin

  • Vom Eise befreit sind Strom und Bäche // Durch des Frühlings holden belebenden Blick.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Krieg ist aller Dinge Vater.
    – Heraklit

  • Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag.
    – Wilhelm von Humboldt

  • Ich bin nicht nur überzeugt, daß das, was ich sage, falsch ist, sondern auch das, was man dagegen sagen wird. Trotzdem muß man anfangen, davon zu reden; die Wahrheit liegt bei einem solchen Gegenstand nicht in der Mitte, sondern rundherum wie ein Sack, der mit jeder neuen Meinung, die man hineinstopft, seine Form ändert, aber immer fester wird.
    – Robert Musil

  • O lerne denken mit dem Herzen, und lerne fühlen mit dem Geist.
    – Theodor Fontane

  • Solange keine Wolken da sind, freue man sich des himmlischen Lichts.
    – Theodor Fontane

  • Politik [...] ist in der That eine eminent praktische Wissenschaft, bei der man sich an die Form, an die Namen, an Theorien, in die sie gerade hineinpassen soll, nicht so sehr kehren darf.
    – Otto von Bismarck

  • Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit, - das sind die Stützen der Gesellschaft.
    – Henrik Ibsen

  • Sonst, der Mensch auf sich allein gestellt, suchte er Hilfe bei anderen: in Burgen, Schlössern, bei Freunden. Jetzt, in der öffentlichsten Kommunikation hilflos, und nur durch sein Inneres zu trösten und zu helfen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Aber mancher, der sich selbst nicht zu raten weiß, berät gern einen anderen, gleich den ungetreuen Betrügern unter den Predigern: Sie lehren und verkünden das Gute, das sie selbst nicht tun wollen.
    – Chrétien de Troyes

  • Provinz bleibt Provinz, sie macht sich lächerlich, wenn sie Paris nachäffen möchte.
    – Honoré de Balzac

  • Den Menschen wichtig zu nehmen ist Kultur, den Menschen geringschätzen: Barbarei.
    – Gerhart Hauptmann

  • Ich weiß, daß niemand glücklich oder auch nur erträglich leben kann, ohne Studium der Weisheit.
    – Seneca d.J.

  • Alles, was uns der Bedürfnis überhebt, zu leeren Räumen unsere Zuflucht zu nehmen, ist wirklicher Gewinn für die Naturwissenschaft.
    – Immanuel Kant

  • Alle Kraft des Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und Ueberwindung seiner selbst.
    – Johann Gottlieb Fichte

  • an nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden steht im Gegensatz zu den tonischen Affekten, welche die Energie des Lebensgefühls erhöhn: es wirkt depressiv. Man verliert Kraft, wenn man mitleidet […] Das Mitleiden kreuzt im Ganzen Großen das Gesetz der Entwicklung, welches das Gesetz der Selektion ist. Es hält, was zum Untergange reif ist, es wehrt sich zu Gunsten der Enterbten und Verurteilten des Lebens, es gibt durch die Fülle des Missratnen aller Art, das es im Leben festhält, dem Leben selbst einen düsteren und fragwürdigen Aspekt.
    – Friedrich Nietzsche

  • Das Gesez hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre. Das Gesez hat noch keinen großen Mann gebildet, aber die Freyheit brütet Koloße und Extremitäten aus.
    – Friedrich Schiller



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