Zufällige Zitate

  • Kein Glück ist auf dem Erdenrund // Heilkräftiger, süßer, reiner, // Als Kindermund an deinem Mund // Und Kinderhand in deiner.
    – Paul Heyse

  • Wer sich in Schulden steckt, gibt anderen ein Recht über seine Freiheit.
    – Benjamin Franklin

  • O wüßt ich doch den Weg zurück, // Den lieben Weg zum Kinderland!
    – Klaus Groth

  • Glattes Eis // Ein Paradeis // Für Den, der gut zu tanzen weiss.
    – Friedrich Nietzsche

  • Wer die Eitelkeit der Welt nicht sieht, ist selbst eitel.
    – Blaise Pascal

  • Wir wollen von niemandem mehr, weder von Washington, noch von Moskau, von keinem europäischen Nachbarn, auch nicht von Tel Aviv, ständig an unsere Vergangenheit erinnert werden.
    – Franz-Josef Strauß

  • Für den absoluten Bewegungscharakter der Welt nun gibt es sicher kein deutlicheres Symbol als das Geld.
    – Georg Simmel

  • Keine Gewalteinwirkung schwächt grausamen Geiz.
    – Claudian

  • Man müsste das Leben so einrichten, daß jeder Augenblick eine Bedeutung hätte [...].
    – Iwan Sergejewitsch Turgenew

  • Die Masse könnt ihr nur durch Masse zwingen, // Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Mensch schuftet sich zu Tode, um zu Besitz zu gelangen.
    – Oscar Wilde

  • Der Vers ist als eine Gedächtnishilfe erfunden worden. Später hat man ihn beibehalten aus gesteigertem Vergnügen an der Überwindung von Schwierigkeiten. In der dramatischen Kunst heute noch an ihm festzuhalten, ist ein Überrest von Barbarei. Ein Beispiel: die Dienstordnung für Kavallerie, in Verse gesetzt von De Bonnay.
    – Stendhal

  • Es giebt keine reine Wahrheit, aber eben so wenig einen reinen Irrthum.
    – Friedrich Hebbel

  • Wohl Keime wecken mag der Regen, // der in die Scholle niederbricht; // doch golden Korn und Erndtesegen // reift nur heran bei Sonnenlicht.
    – Theodor Fontane

  • Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft um die aufrechte Flamme des Glaubens.
    – Franz Werfel

  • O weh um jenes Herz, in dem kein Feuer brennt,/ Das nicht die hehre Glut der Liebessonne kennt;/ Wer einen ganzen Tag ohn Liebe hingebracht,/ Tut recht, wenn jenen Tag er ’nen verlornen nennt.
    – Omar Khayyam

  • Die Macht der Gewohnheit behauptet sich selbst in den leidenschaftlichsten Augenblicken.
    – Stendhal

  • Doch mit des Geschickes Mächten // Ist kein ew'ger Bund zu flechten, // Und das Unglück schreitet schnell.
    – Friedrich Schiller

  • Keiner, der den Schmerz des Andern, und Keiner, der die Freude des Andern versteht. Man glaubt immer zu einander zu gehen und man geht nur neben einander. O Qual für den, der dieß erkennt!
    – Franz Schubert

  • Das einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.“
    (Original franz.: „C'est de quoi j'ai le plus de peur que la peur.
    – Michel de Montaigne

  • Die Liebe überwindet den Tod, aber es kommt vor, daß eine kleine üble Gewohnheit die Liebe überwindet.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Man veredelt die Pflanzen durch die Zucht und die Menschen durch Erziehung.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Wie Krankheit die Dimension des Ichs vergrößert!
    – Charles Lamb

  • Wie arm, Lord Boyet, meine Schönheit sei, // Braucht sie doch nicht der Schminke Eures Lobes. // Schönheit wird nur vom Kennerblick gekauft, // Nicht angebracht durch des Verkäufers Prahlen.
    – William Shakespeare

  • Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.
    – Ferdinand Ebner

  • Was aber nicht einmal ein Volk über sich selbst beschließen darf, das darf noch weniger ein Monarch über das Volk beschließen; denn sein gesetzgebendes Ansehen beruht darauf, daß er den gesammten Volkswillen in dem seinigen vereinigt.
    – Immanuel Kant

  • Am Unsinn hängen bekanntlich Menschen und Völker mit zärtlicher Treue.
    – Johannes Scherr

  • Es ist doch merkwürdig, daß gerade diejenigen Professoren am meisten gegen die Abstammung vom Affen protestieren, die sich bezüglich ihrer Gehirnentwicklung am wenigsten von ihm entfernt haben.
    – Ernst Haeckel

  • Wenn Reformen dauerhaft sein sollen, so müssen sie langsam durchgeführt werden.
    – Niccolò Machiavelli

  • Die Religion hat viel Schlechtes und nur wenig Gutes hervorgebracht.
    – Claude Adrien Helvétius

  • Aber da ich kurz zuvor gesagt habe, unsere Vorfahren sollten uns zum Muster dienen, so gelte als erste Ausnahme, dass man nicht ihre Fehler nachahmen darf.
    – Cicero

  • Es scheint als werde der Despotismus, sollte er bei den heutigen demokratischen Nationen sein Lager aufschlagen, andere Züge tragen: er dürfte ausgedehnter und milder sein und die Menschen erniedrigen, ohne sie zu quälen.
    – Alexis de Tocqueville

  • Ich bin nach wie vor der Meinung, das Beste getan zu haben, was ich gerade jetzt für mein Volk tun konnte. Ich bereue deshalb meine Handlungsweise nicht und will die Folgen, die mir aus meiner Handlungsweise erwachsen, auf mich nehmen.
    – Sophie Scholl

  • Der Umstand, daß wir Feinde haben, beweist klar genug, daß wir Verdienste besitzen.
    – Ludwig Börne

  • Je schwerer sich ein Erdensohn befreit, // Je mächt'ger rührt er unsre Menschlichkeit.
    – Conrad Ferdinand Meyer

  • Von allen Porträts, die Künstler von mir angefertigt haben, mag ich das von Eakins am meisten: es ist nicht perfekt, aber es kommt mir am nächsten.
    – Walt Whitman

  • Ebenso verderblich wie die Einbuße nationaler Selbständigkeit ist für ein Volk auch das Streben nach grenzenloser Weltherrschaft.
    – Heinrich von Sybel

  • Der Begriff »Fortschritt« allein setzt bereits die Horizontale voraus. Er bedeutet ein Weiterkommen und kein Höherkommen.
    – Joseph Roth

  • Die beste Lunge erschöpft sich, auch sogar eine weibliche.
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Den anscheinenden Geringfügigkeiten des Wilhelm Meister liegt immer etwas Höheres zum Grunde, und es kommt bloß darauf an, dass man Augen, Weltkenntnis und Übersicht genug besitze, um im Kleinen das Größere wahrzunehmen. Andern mag das gezeichnete Leben als Leben genügen.
    – Johann Wolfgang von Goethe



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