Zufällige Zitate
Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel.
– Kurt TucholskyMein Lord, warum fahren Sie nicht fort? Ich habe keine Angst zu sterben.
– Maria II. von EnglandDas Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer.
– Karl Julius WeberMan weiß keinen Weg aus diesen Aussichtslosigkeiten. Gewiß, ich mache viel zuviel Aufhebens von mir und meinem kleinen Leid - aber das ist doch für mich alles: mein Leben!
– Wolfgang BorchertDenn eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, ein einziger Tag auch nicht; ebenso macht auch ein einziger Tag oder eine kurze Zeit niemanden gesegnet oder glücklich.
– AristotelesDie wahre Vollkommenheit des Menschen liegt nicht in dem, was er hat, sondern in dem, was er ist.
– Oscar WildeViel Klagen hör' ich oft erheben // Vom Hochmut, den der Große übt. // Der Großen Hochmut wird sich geben, // Wenn unsre Kriecherei sich gibt.
– Gottfried August BürgerEin guter Missionar hatte seinen Mantel zu tief in das Blut der Reben getaucht und schwankte sichtbarlich unter der Last.
– Adelbert von ChamissoWas für eine dunkle, sonderbare Vorstellung, daß die Liebe zur Erhaltung der menschlichen Gattung da sei, wie die Befriedigung des Hungers zur Erhaltung des Leibes. Die Erregung des Blutes ist wegen der Fortpflanzung da, aber nicht die Liebe, nicht die Liebe.
– Hedwig DohmWas wird geschehen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß nicht; ich ahne nichts. Wenn eine Spinne sich von einem festen Punkte aus in ihre Konsequenzen hinabstürzt, da sieht sie vor sich beständig einen leeren Raum, in welchem sie nirgends Fuß findet, wie sehr sie auch zappeln mag. Geradeso geht es mir. Vorn immer ein leerer Raum; was mich vorwärts treibt, ist eine Konsequenz, deren erster Anstoß hinter mir liegt. Dieses Leben ist ein verkehrtes und schreckliches, nicht zum Aushalten.
– Søren KierkegaardDas eigentliche Studium der Menschheit ist der Mensch.
– Johann Wolfgang von GoetheDer größte Nutzen der Einführung des Sozialismus läge ohne Zweifel darin, uns von der schmutzigen Notwendigkeit zu befreien, für andere zu leben, die momentan so schwer auf fast allen lastet.
– Oscar WildeDenn Schwärmerey steckt wie der Schnuppen an. // Man fühlt, ich weis nicht was, und eh man wehren kann, // Ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig.
– Christoph Martin WielandEin erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben.
– Franz KafkaMan wird nie für das Schaffen selbst Regeln aufstellen können
– Ernst Ludwig KirchnerDoch lieber will ich unter Qualen bluten, // Als glücklich sein aus Dummheit!
– Christian Dietrich GrabbeZweitens die politische Seite der Atomfrage. Seit 30 Jahren beschreit man, dass die iranische Nation rückständig sei, lässt Iran aber keine Wahl als rückständig zu bleiben.
– Mahmūd Ahmadī-NežādLaß, o Welt, o laß mich sein! // Locket nicht mit Liebesgaben, // Laßt dies Herz alleine haben // Seine Wonne, seine Pein!
– Eduard Mörike»Himmel« leitet die deutsche Sprache von dem alten Wort »Heime«, »Heimat« ab.
– Wilhelm RaabeSich selbst kennen, heißt darauf merken, dass wir nicht von uns selbst sind, und die Wahrheit nicht in und an uns selbst haben, sondern dass wir sie woandersher empfangen müssen, dass wir sie zu Lehen tragen.
– Friedrich Heinrich JacobiDie Zeit, die ist ein sonderbares Ding.
– Hugo von Hofmannsthal[...] was sollten wir auch mit dem Glück anfangen, da Unglück noch der einzige Reiz ist, der uns übrig bleibt.
– Franz SchubertNicht nachgeben bedeutet manchmal getötet werden, aber nachgeben bedeutet geschwächt werden.
– Charles-Maurice de Talleyrand-PérigordWenn ich mit einem Fingerdruck England in die Luft sprengen könnte, so täte ich's und wäre glücklich.
– Fritz MauthnerEuch gibt es zwei Dinge // So herrlich und groß: // Das glänzende Gold // Und der weibliche Schoß. // Das eine verschaffet, // Das andre verschlingt; // Drum glücklich, wer beide // Zusammen erringt!
– Johann Wolfgang von GoetheFrauen sind die Holzwolle der Glaskiste des Lebens.
– Kurt TucholskyDass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt!
– Johann Wolfgang von GoetheJupiter lacht aus der Höhe über die Meineide der Liebenden und läßt sie bedeutungslos im aeolischen Südwind verwehen.
– OvidWas hat das Leben für einen Sinn wenn du Ihm nicht begegnest. Verflucht ist eine solches Leben wenn du nicht nahe stehst deinem Herren.
– Mirza Ghulam AhmadEin Volk ohne Gesetze gleicht einem Menschen ohne Grundsätze.
– Karl Salomo ZachariaeDiese Revolution wird sich erst dann vollziehen, wenn sämtliche Frauen von ihrem beklagenswerten Los durchdrungen und sich des Verlustes ihrer Rechte in dieser Gesellschaft bewußt sind.
– Olympe de GougesDer Mensch kann mehr, als er will.
– Sophie MereauNichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Dummheit.
– Ödön von HorváthWer sich in Schulden steckt, gibt anderen ein Recht über seine Freiheit.
– Benjamin Franklin