Zufällige Zitate
Wie Krankheit die Dimension des Ichs vergrößert!
– Charles LambDer höchste denkbare Grad der Gleichheit, der Communismus, ist, weil er die Unterdrückung aller natürlichen Neigungen voraussetzt, der höchste denkbare Grad der Knechtschaft.
– Heinrich von TreitschkeDaß sie dem jugendlichen Menschen verheimlicht, welche Rolle die Sexualität in seinem Leben spielen wird, ist nicht der einzige Vorwurf, den man gegen die heutige Erziehung erheben muß. Sie sündigt außerdem darin, daß sie ihn nicht auf die Aggression vorbereitet, deren Objekt er zu werden bestimmt ist. Indem sie die Jugend mit so unrichtiger psychologischer Orientierung ins Leben entläßt, benimmt sich die Erziehung nicht anders, als wenn man Leute, die auf eine Polarexpedition gehen, mit Sommerkleidern und Karten der oberitalischen Seen ausrüsten würde.
– Sigmund FreudEs lebe also die Philosophie aus Gefühlen, die uns gerade zur Sache selbst führt!
– Immanuel KantGott ist ein Gott der Gegenwart.
– Eckhart von HochheimWer eine Zeit lang Skandal erregt, // Glaube nicht, daß er die Welt bewegt.
– Friedrich von SalletDer Ackermann: Aller Seuchen bist du ein helfender Arzt. // Meister der Meister, der Schöpfung alleiniger Vater. // Gegenwärtig liegen vor deinem Blick alle Wege und Ziele, // Urbild der Bilder, alles Tauglichen Grundbau, // Der Reinheit der Gönner. // Du hassest den Unflat, lohnest das Edle. // Rechter Richter, du allein, du Einer, // Aus dessen Quellbereich nichts in der Welt // Jemals entrinnen kann, // Erhöre mich!
– Johannes von TeplEin wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen.
– Benjamin FranklinZynismus: ein Ding zu betrachten, wie es wirklich ist, und nicht, wie es sein sollte.
– Oscar WildeDer Mensch hat freien Willen - d. h. er kann einwilligen in's Nothwendige.
– Friedrich HebbelDer Menge gefallen heißt den Weisen missfallen.
– PlutarchDer Rhein, // Und wär's nur um den Wein, // Der Rhein soll deutsch verbleiben.
– Georg HerweghEs ist eine beliebte Manier der herrschenden Zeitungsschreiberei, solche Tatsachen oder Erscheinungen im öffentlichen, sozialen oder kirchlichen Leben, die gewissen Parteien nicht in den Kram passen, entweder möglichst kurz und oberflächlich abzutun oder gar sie so schief zu drehen und zu zerren, daß jedenfalls die Sache dadurch aus ihrem wahren und natürlichen Lichte hinausgerückt wird, oder auch sie völlig zu ignorieren, was man die Manier des „Totschweigens“ nennt.
– Adolph KolpingEs ist der Liebe milde Zeit.
– Georg TraklIn unsrem Herzen liegt der Werth der Welt;
– Leopold ScheferKritik gab es stets. „Die kleine Hauptstadt für zwischendurch“, lästerte TV-Moderator Friedrich Küppersbusch.
– Friedrich KüppersbuschHeutzutage regiert der Rekord, die Sensation, die Freude am Sinnlosen. Die Zeit war nie so günstig für Verbrecher.
– Walter HasencleverDas Alter ist kein besserer, ja kaum so ein guter Lehrmeister wie die Jugend, denn es hat nicht so viel gewonnen, wie es verlor.
– Henry David ThoreauEs ist Arznei, nicht Gift, was ich dir reiche.
– Gotthold Ephraim LessingBedenke dies und präge es deinem Geiste ein, dass, wer nicht liebenswürdig ist, in Wahrheit überhaupt niemand ist im allgemeinen geselligen Verkehr.
– Philip Stanhope Earl of ChesterfieldDie wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.
– Arthur SchopenhauerEine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? »Ich war im Weltkrieg.«
– Theodor HaeckerEin Schwarzer im Weißen Haus ist nicht die Erfüllung seines Traums. Vielleicht ein Teil davon. Sein Traum wird erst wahr, wenn alle Amerikaner eine Krankenversicherung haben, alle den gleichen Zugang zu guten Schulen, zu Jobs, zu bezahlbaren Wohnungen.
– Martin Luther King III.Ein wahrhaftig tugendhafter Mann würde noch dem entferntesten Fremden so schnell zur Hilfe kommen wie zu seinem eigenen Freund. Wenn Menschen ideal tugendhaft wären, würden sie keine Freunde haben.
– Charles de MontesquieuFrüher waren Ohrfeigen einfach die Reaktionsweise auf Verfehlungen oder bewusste Leistungsverweigerung.
– Georg RatzingerDer Menschheit ganzer Jammer faßt mich an.
– Johann Wolfgang von GoetheFangen wir mit der Hauptsache an.
– VergilDenn nur das Menschliche ist es, darin der Mensch das Göttliche fassen kann.
– Gerhart HauptmannKommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes
– LeninAls die Römer frech geworden // Zogen sie nach Deutschlands Norden, // Vorne beim Trompetenschall // Ritt der Generalfeldmarschall // Herr Quinctilius Varus.
– Joseph Victor von ScheffelWo Männer schweigen, reden die Gedanken.
– Carl SpittelerLiebe Nachwelt! Wenn Ihr nicht gerechter, friedlicher und überhaupt vernünftiger sein werdet, als wir sind bzw. gewesen sind, so soll euch der Teufel holen.
– Albert EinsteinWer nichts weiß, liebt nichts. Wer nichts tun kann, versteht nichts. Wer nichts versteht, ist nichts wert. Aber wer versteht, der liebt, bemerkt und sieht auch … Je mehr Erkenntnis einem Ding innewohnt, desto größer ist die Liebe … Wer meint, alle Früchte würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.“ –als Motto bei Erich Fromm:
– ParacelsusUnsere Handlungen sind wie Verse, für die jeder den Reim finden kann, der ihm gefällt.
– François de La RochefoucauldWie waren die Einnahmen heute im Madison Square Garden?
– Phineas Taylor BarnumWer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren.
– Johann Gottfried SeumeDen besten Unterricht zieht man aus vollständiger Umgebung.
– Johann Wolfgang von Goethe