Zufällige Zitate

  • So aber soll es mir gerade recht sein, vom Sonnenlicht umhüllt und vom Himmel zugedeckt auf der Erde liegen. Der Himmel ist mein, die Erde ist mein, das Licht ist mein und auch die ganze Schöpfung - denn Gott hat mir alles geschenkt (...)
    – Awwakum

  • Gefangenschaft ist eine Art Schlaf. Das Leben geht unbemerkt weiter, denn richtig lebendig fühlen wir uns nur, wenn wir alle unsere Fähigkeiten auch nutzen können.
    – Napoléon III.

  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mann mit einem solchen Verbrechergesicht in Deutschland Diktator wird. Wir müssen versuchen zu verhindern, dass Hitler auch nur für einen Tag an die Macht kommt.
    – Edgar Julius Jung

  • Jeden Augenblick entstehen neue Tierarten, und ich glaube, dass jeden Augenblick einige zugrunde gehen.
    – Charles de Montesquieu

  • Am Ziele deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Wie ich Mannheim liebe, so liebt auch Mannheim mich.
    – Wolfgang Amadeus Mozart

  • 48. Die Gesetze sind den Spinnweben gleich / da die kleinen Fliegen und Mücken innen bleiben hencken / die Wespen aber und Hornissen hindurch tringen: Also auch henckt man die kleinen Dieb/ die großen aber läßt man laufen/ [...]
    – Christoph Lehmann

  • Ein Kind ist wie ein Buch, aus dem man lesen kann und in das wir schreiben sollen.
    – Peter Rosegger

  • Die Wünsche vieler Angehörigen unsers Standes sind durch die Beispiele schnellster und beinahe müheloser Bereicherung Einzelner auf dem Wege sogenannter Speculation und des daran sich knüpfenden Luxus krankhaft gesteigert worden.
    – David Friedrich Strauß

  • Kein Volk will den Krieg, aber jedes hält sich einen Stand, dessen Angehörige den Krieg brauchen, wenn für ihr Gefühl nicht ihr ganzes Leben vergeudet sein soll.
    – Hermann Bahr

  • Wenn 24 Leute eine Bank leiten wollen, dann ist es wie mit einem Mädchen, das 24 Freier hat. Es heiratet sie keiner. Aber am Ende hat sie ein Kind!
    – Georg von Siemens

  • Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh, aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell.
    – Wilhelm Raabe

  • Brüder fliegt von euren Sitzen, // wenn der volle Römer kraißt, // Laßt den Schaum zum Himmel sprützen: Dieses Glas dem guten Geist.
    – Friedrich Schiller

  • Selbstaufopferung sollte gesetzlich verboten sein. Sie wirkt so demoralisierend auf die Menschen, für die man sich aufopfert.
    – Oscar Wilde

  • Kein schöner Ding ist auf der Welt // Als seine Feinde zu beißen; // Als über all' die plumpen Gesell'n // Seine lustigen Witze zu reißen.
    – Georg Weerth

  • Zwischen Lipp' und Kelchesrand // Schwebt der finstern Mächte Hand!
    – Johann Friedrich Kind

  • Wo das Leid ist, da kommt leicht auch die Liebe und der Glaube.
    – Peter Rosegger

  • In sich geschlossen und mit sich einig ist das göttliche Gemüth, in sich geschlossen und mit sich einig die göttliche Natur.
    – Henrich Steffens

  • Wach ganz leise und behutsam auf, liebste Freundin! Blinzle durch deine Wimpern und sieh, wie sich das dunkle Grau zwischen den Sternen hellblau verfärbt.
    – Mönch von Salzburg

  • Das sind die wahren Wunder der Technik, daß sie das, wofür sie entschädigt, auch wirklich kaputt macht.
    – Karl Kraus

  • Es gibt nur drei echte Naturformen der Poesie: die klar erzählende, die enthusiastisch aufgeregte und die persönlich handelnde: Epos, Lyrik und Drama. Diese drei Dichtweisen können zusammen oder abgesondert wirken.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Glück wie Unglück ist doch zuletzt nur Stoff, und menschliche Aufgabe daran zum Künstler zu werden;
    – Alexander von Villers

  • Klagt nicht die menschliche Natur an, wenn Ihr Bosheit, Dummheit, Niederträchtichkeit, Unglück und jede Art von Elend in unserer Gesellschaft findet - klagt die unmenschlichen Verhältnisse an, die das beste, humanste, thätigste Geschöpf in Elend und Laster stürzen können.
    – Moses Hess

  • Klug ist, wer stets zur rechten Stunde kommt, doch klüger, wer zu gehn weiß, wann es frommt.
    – Emanuel Geibel

  • Die größten Dinge wollen ganz schlicht gesagt sein; Sie verlieren durch Emphase.
    – Jean de La Bruyère

  • Leiblichkeit ist das Ende der Werke Gottes.
    – Friedrich Christoph Oetinger

  • Das größte Glück, das die Liebe zu geben vermag, liegt im ersten Händedruck der geliebten Frau.
    – Stendhal

  • So wie keine Blume ohne Farbe gedacht werden kann, so ist kein Mensch ohne Poesie.
    – Sophie Tieck

  • Das neunzehnte Jahrhundert, wie wir es kennen, ist im Wesentlichen eine Erfindung von Balzac.
    – Oscar Wilde

  • Der Satz »Ich bin der Sohn Gottes«, ist von Jesus selbst nicht in sein Evangelium eingerückt worden, und wer ihn als einen Satz neben anderen dort einstellt, fügt dem Evangelium etwas hinzu.
    – Adolf von Harnack

  • Eine empirische Naturforschung in dem gewöhnlichen Sinn existirt gar nicht. Ein Experiment, dem nicht eine Theorie, d. h. eine Idee, vorhergeht, verhält sich zur Naturforschung wie das Rasseln mit einer Kinderklapper zur Musik.
    – Justus von Liebig

  • Sein Geist ist's, der mich ruft.
    – Friedrich Schiller

  • Tage sind gleichsam Kinder der Zeit, weil der folgende Tag, mit dem was er enthält, das Erzeugnis des vorigen ist.
    – Immanuel Kant

  • Was ist die ganze Erziehung als das heilige Anknüpfen der Vergangenheit an das Dunkel der Zukunft durch weisen Gebrauch der Gegenwart?
    – Johann Heinrich Pestalozzi

  • Wenn Hegel nicht längst verstorben wäre, er würde sich erhängen.
    – Friedrich Engels

  • Unrecht durch Unrecht bekämpft wird noch mächtiger.
    – Peter Rosegger

  • Alles, was wir denken, ist entweder Zuneigung oder Abneigung.
    – Robert Musil

  • Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter.
    – Friedrich Nietzsche

  • Aber ich werde der Letzte nicht sein, den es bitter gereute, // Frauenrat befolget zu haben.
    – Johann Wolfgang von Goethe



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