Zufällige Zitate
Einem verzweifelten Menschen Mut zuzusprechen ist besser, als ein Königreich zu erobern.
– Martin Luther KingMorgen werde ich es lesen.
– Gaius Julius CaesarSo stark ist der Zauber der Musik, und immer mächtiger werdend mußte er jede Fessel einer andern Kunst zerreißen.
– E. T. A. HoffmannSpiele immer, als hörte dir ein Meister zu.
– Robert SchumannAlles zerfällt im Augenblicke, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.
– Adalbert StifterDie Natur beherrscht nur wer sich unterwirft.
– Francis BaconGott! Inbrünstig möcht ich beten // Doch der Erde Bilder treten // Immer zwischen dich und mich,
– Joseph von EichendorffWas ihr euch Liebes noch in der Welt sagen und tun könnt, das sagt und tut rasch, morgen ist es vielleicht schon zu spät dazu.
– Wilhelm RaabeAus Scham oder Selbstsucht verbirgt jeder das Beste und Zarteste in seinem Innern.
– Gustave FlaubertSo es die Vorsehung will, diese Wilden auszumerzen, um Raum für die Besteller der Erde zu schaffen, ist es nicht unwahrscheinlich, daß Rum das dazu ausersehene Mittel ist.
– Benjamin FranklinDenn ich glaube immer noch mehr an die Wahrheit der frühern Empfindung als an die der spätern Betrachtung.
– Sophie TieckUnd da war nun die Jugend wirklich allein.
– Theodor FontaneAll das Kleinliche, Trügerische abstreifen, das uns hindert, glücklich zu sein – das ist der Sinn und das Ziel unseres Lebens. Nur vorwärts!.
– Anton TschechowWir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere eigenen Fehler sich bequemer breitmachen können.
– Marie von Ebner-EschenbachNicht jeder Kunstrichter ist ein Genie, aber jedes Genie ist ein geborener Kunstrichter.
– Gotthold Ephraim LessingMein vatterland hat allzeit den ersten anspruch auf mich.
– Wolfgang Amadeus MozartIch sag dir, die Venezianer haben ihren eigenen Geschmack, sie wollen Arsch, Titten und festes Fleisch, weiche Fünfzehn- oder Sechszehnjährige, höchstens zwanzig und keine Petrarca-Figuren.
– Pietro AretinoDie Fee Morgana, wie würde sie erschrecken, wenn sie etwa einer deutschen Hexe begegnete, die nackt, mit Salben beschmiert, und auf einem Besenstiel, nach dem Brocken reitet.
– Heinrich HeineDer unumstößliche Beweis kann von einem geübten Zuhörer angenommen worden sein, aber das Unbewusste in ihm wird ihn schnell zu seinen ursprünglichen Anschauungen zurückführen.
– Gustave Le BonWenn wir alle Fremdwörter auch die eingewurzelten [...] wegließen so bliebe vieles leere ungesagt
– Stefan GeorgeMänner kann man analysieren, Frauen ... nur bewundern.
– Oscar WildeDie unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.
– Charles LambWenn es nicht wahr ist, ist es doch gut erfunden.
– Giordano BrunoEin wahrer Mensch ist, wer bis in den Mittelpunkt der Menschheit gekommen ist.
– Friedrich SchlegelOaner is a Mensch, mehra sein’s Leut, viel sein’s scho Viecher.
– Peter RoseggerGenieße was du hast als ob du heute // noch sterben solltest, aber spar' es auch // als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, // der beydes eingedenk im Sparen zu // genießen, im Genuß zu sparen weiß.
– Lukian von SamosataWähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (?????? ?????) für sich erregen kann, als sie heilen soll! Diesen homöopathischen Heilweg lehrte bisher niemand, niemand führte ihn aus.
– Samuel HahnemannNach mir wird das, was vor mir war.
– Seneca d.J.Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und ihn gesund pflegst, wird er dich nicht beißen. Das ist der Hauptunterschied zwischen Hund und Mensch.
– Mark TwainDer Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.
– Blaise PascalEs spielen sich eher zehne arm als einer reich.
– Christoph Lehmann[...] das Leben ist nicht der Arbeit werth, die man sich macht, es zu erhalten.
– Georg Büchner[…] Seitdem ziehe ich es vor, lieber unter dem Verdacht zu leben, gar kein richtiger Theologe zu sein, als meinen Hörern die klare Botschaft durch intellektuelle Angebereien zu vernebeln. Mit anderen Worten: Ich bin lieber Theo der Holzfäller als ein theologischer Süßholzraspler.
– Theo LehmannAlle andern Dinge müssen; der Mensch ist das Wesen, welches will.
– Friedrich SchillerMan gilt in der Welt nicht für einen Sachverständigen in Versen, wenn man nicht mit dem Aushängeschild des Dichters, Mathematikers usw. auftritt.
– Blaise PascalWir sind gegen keine Fehler an anderen intoleranter, als welche die Karikatur unserer eigenen sind.
– Franz GrillparzerAlles, was man an einem anderen tadelt, kann jeder einzelne bei sich selber finden.
– Seneca d.J.Man müsste das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist.
– Iwan Sergejewitsch TurgenewDer Zustrom von Gästen zerstört die Gastfreundschaft.
– Jean-Jacques Rousseau