Zufällige Zitate
So ernst, mein Freund? Ich kenne dich nicht mehr.
– Friedrich SchillerSie bedecken sich im Baden fein züchtig und ehrbarlich und nicht so schimpflich wie die Teutschen. [..] Sie knüpfen aber ein blauleinen Tuch umb die Hüft, das geht zweimal herumb und geht bis auf den Boden hinab; also daß wir Christen in diesem Fall sollten Zucht und Ehrbarkeit von diesen Barbaris lernen.
– Salomon SchweiggerEin erlaubter Kuss ist niemals soviel wert wie ein gestohlener.
– Guy de MaupassantEs sei hier noch die Bemerkung vorausgeschickt, dass die Variable t
als Zeit betrachtet werden kann, gerechnet von einem von der Lage des betreffenden Punktes abhängigen Augenblick an. Man kann daher diese Variable die "Ortszeit" dieses Punktes, im Gegensatz zu der "allgemeinen Zeit" t
, nennen.
– Hendrik Antoon LorentzSo viel Geld lässt sich, weiß Gott, nicht mit etwas Gutem verdienen.
– Friedrich SchillerFreundlichkeit kann man kaufen.
– Kurt TucholskyWer das gesehen hat, wird immer dran denken ... aber das ist nun Mal so in einem Krieg ... jeder Krieg ist eine furchtbare Sache.
– Paul von HindenburgWas ist Religion? Sich in alle Ewigkeit weiter und höher entwickeln zu wollen.
– Christian MorgensternDas Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender.
– Friedrich NietzscheDie Wissenschaft ist ein Produkt des gereiften Alters und besitzt nicht mehr die Kraft, den Lauf der Jahre zu erneuern und die Jugend zurückzubringen.
– Francesco de SanctisBei Arabern und Kurden sind wir beliebt. Streitende Araber gehen zuweilen statt zum türkischen Richter zu einem Juden, der richten soll.
– Theodor HerzlDer Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und einem solchen Gebrechen ist gar nicht abzuhelfen.
– Immanuel KantLaß mich ein Kind seyn, sey es mit!
– Friedrich SchillerNichts bedarf dringender der Verbesserung als die Angewohnheiten anderer Leute.
– Mark TwainWir Prager Studenten, wir sind ein hartes Geschlecht; // Wie haben wir schneidig gefochten, nachdem wir die Nacht durchgezecht! // Noch heute nicht unterzukriegen, begegnen wir Hart auf Hart // und dreschen in jeden Durchzug die dröhnende Hakenquart!.
– Karl Hans StroblJe breiter der Rumpf eines Deutschen, desto knapper sind die Badehosen und desto lauter die Stimme, die deutsche Ansprüche und deutsche Anweisungen hervorbringt, für alle, die Deutsch nicht sprechen. Aus diesem und einigen anderen Gründen ist Deutschland bekannt als »das Land, wo Israelis ihre Manieren her haben«.
– P.J. O'RourkeWenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.
– René DescartesEine echte Demokratie hat es nie gegeben und wird es sie auch niemals geben, denn es verstößt gegen die natürliche Ordnung, daß die Mehrheit regiert und die Minderheit regiert wird. Es ist nicht denkbar, dass das Volk unaufhörlich versammelt bleibe, um sich den Regierungsgeschäften zu widmen, und es ist leicht ersichtlich, dass es hierzu keine Ausschlüsse einsetzen kann, ohne die Form der Verwaltung zu ändern.
– Jean-Jacques RousseauWer die Freiheit nicht im Blut hat, wer nicht fühlt, was das ist: Freiheit - der wird sie nie erringen.
– Kurt TucholskyDie außerordentliche Leistung der klassischen Theorie war, die Anschauungen des "natürlichen Menschen" zu überwältigen und gleichzeitig falsch zu sein.
– John Maynard KeynesPuppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen.
– Georg BüchnerEntweder glauben oder philosophiren! was man erwählt sei man ganz.
– Arthur SchopenhauerNicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones;
– August Julius LangbehnDer Pariser wundert sich, wenn nicht überall alles so ist wie in Paris, und der Franzose, wie in Frankreich.
– Honoré de BalzacEin Ganzes von Substanzen ist demnach ein Ganzes von Zufälligem, und die Welt besteht, ihrem Wesen nach, aus lauter Zufälligem.
– Immanuel KantNicht das Sterben, das Überleben ist hart.
– Peter RoseggerSie stelzen noch immer so steif herum, // So kerzengerade geschniegelt, // Als hätten sie verschluckt den Stock, // Womit man sie einst geprügelt.
– Heinrich HeineKeine Wunde ist in mir so vernarbt, dass ich sie ganz vergessen könnte.
– Francesco PetrarcaIch habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst. Deshalb sterbe ich in der Verbannung.
– Gregor VII.Wir sind nur Krieger für den Werktag, all unsre Festlichkeit und Zier beschmutzt von nassen Märschen im mühseligen Feld […] jedoch mit glühendem und festen Herzen.
– William ShakespeareWas wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.
– Franz-Josef StraußDie Arbeiter haben kein Vaterland.
– Karl MarxWir fressen einander nicht, wir schlachten uns bloß.
– Georg Christoph LichtenbergDer Tod ist die mildeste Form des Lebens: der ewigen Liebe Meisterstück.
– Gerhart HauptmannEine Sache ist nicht unbedingt richtig, nur weil jemand dafür gestorben ist.
– Oscar WildeWir sehen also, daß wir dem Begriffe der Gleichzeitigkeit keine absolute Bedeutung beimessen dürfen, sondern daß zwei Ereignisse, welche, von einem Koordinatensystem aus betrachtet, gleichzeitig sind, von einem relativ zu diesem System bewegten System aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitige Ereignisse aufzufassen sind.
– Albert Einstein