Zufällige Zitate
Und bin ich des Griechischen müde // Mich lockt die luft'ge Moschee; // Ich kleide in maurische Schnörkel // Mein europäisches Weh.
– Gottfried KellerMan fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.
– Kurt TucholskyDenke nach über alles!
– AusoniusDie Demut gibt jedem, auch dem einsam Verzweifelnden, das stärkste Verhältnis zum Mitmenschen, und zwar sofort, allerdings nur bei völliger und dauernder Demut.
– Franz KafkaSein Geist ist's, der mich ruft.
– Friedrich SchillerWer etwas Eigenes haben will, verliert das Gemeinsame.
– Thomas von KempenEinen Einzigen, unbedingt ersten, allgemeinen Grundsatze für alle Wahrheiten gibt es nicht.
– Immanuel KantDie Dichter, das sind die großen Träumer ihres Volkes... // die Träumer seiner Sehnsucht!
– Cäsar FlaischlenDem Toten soll man nichts Böses nachsagen, das Alter soll man ehren.
– Chilon von SpartaDie Philosophie ist eigentlich Heimweh - Trieb überall zu Hause zu sein.
– NovalisUnd Hochmut ists, wodurch die Engel fielen, / Woran der Höllengeist die Menschen fasst.
– Friedrich SchillerDie Welt is kein System, sondern eine Geschichte, aus der nachher freilich Gesetze folgen können.
– Friedrich SchlegelDie Wiener haben einen großen Vorzug vor den Norddeutschen, sie sind keine Philister.
– Adolf GlaßbrennerGroße Seelen macht die Liebe größer.
– Friedrich SchillerDas erste, was wir tun, laßt uns alle Anwälte töten!
– William ShakespeareUns ist ganz kannibalisch wohl, // Als wie fünfhundert Säuen!
– Johann Wolfgang von GoetheIch hatte Freunde. Der Gedanke, daß ich von ihnen für immer getrennt bin, und das Bewußtsein ihres Schmerzes gehören zu den größten Leiden, die ich sterbend mit mir nehme.
– Marie AntoinetteNur die Gesundheit ist das Leben.
– Friedrich von HagedornMeister und Schüler - Zur Humanität eines Meisters gehört, seine Schüler vor sich zu warnen.
– Friedrich NietzscheSiehe!, so sind wir denn über allen Neid erhaben, frei von eitler Angst und törichter Sorge, das Gute in der Ferne zu suchen, was wir so nah und unmittelbar besitzen.
– Giordano BrunoZeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.
– Manuel II.Es gibt zweierlei Geschichte: die offizielle, verlogene Geschichte, die man lehrt, die Geschichte ad usum delphini, dann die geheime Geschichte, die die wirklichen Zusammenhänge der Geschehnisse berichtet, eine schmachvolle Geschichte.
– Honoré de BalzacUnendlich ist das Werk, das zu vollführen // Die Seele dringt.
– Johann Wolfgang von GoetheLeute, die einen Namen haben, müssen gefaßt sein auf Zuschriften, die keinen haben.
– Peter RoseggerDie Mehrheit hat nie das Recht auf ihrer Seite. Nie, sag' ich! Das ist auch so eine von den gesellschaftlichen Lügen, gegen die ein freier, denkender Mann sich empören muß.
– Henrik IbsenDie höchste, ja ich möchte sagen die einzige Tugend, die der Mensch besitzen kann, ist die Wahrheit gegen sich und andere.
– Sophie TieckNimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande
– Augustinus von HippoDu stolperst auf den langen Beinen - // da stehst du nun, Karl Valentin […] // Da fragt man sich, // ja gibt es dich? // Wir werden wohl vor Lachen weinen - // Grüß Gott! // Willkommen in Berlin -!
– Kurt TucholskyDas Gesez hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre. Das Gesez hat noch keinen großen Mann gebildet, aber die Freyheit brütet Koloße und Extremitäten aus.
– Friedrich SchillerBrot und Spiele.
– JuvenalWie anders als durch ein gebrochenes Herz kann Jesus eintreten?
– Oscar WildeIch will über die moralische Geschichte der Menschen meiner Generation schreiben – oder genauer über die Geschichte ihrer Gefühle. Es ist ein Buch über Liebe und Leidenschaft; aber eine Leidenschaft wie sie heute existieren kann -- nämlich eine untätige.
– Gustave FlaubertIch bin durch meine Laster Sklave und frei durch meine Gewissensbisse.
– Jean-Jacques RousseauWie steht es um das Empire?
– Georg V. von EnglandUniversitäten sind nicht da, um ein Wissen zu lehren, welches erforderlich ist, um zu einer bestimmten Art des Broderwerbs zu befähigen. Ihre Aufgabe ist es nicht, geschickte Rechtsgelehrte oder Aerzte oder Ingenieure zu bilden, sondern tüchtige und veredelte menschliche Wesen.
– John Stuart MillEin politischer Mann ist widerlich, ein politisches Weib aber grauenhaft [...].
– Richard WagnerDie Lüge, Mensch! ist dein Vergnügen; // Du lehrst sogar die Steine lügen.
– Friedrich HaugDas Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag, [...]. Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag;
– Georg BüchnerDer Mut der Wahrheit, der Glaube an die Macht des Geistes ist die erste Bedingung der Philosophie.
– Georg Wilhelm Friedrich Hegel