Zufällige Zitate

  • Denn Schwärmerey steckt wie der Schnuppen an. // Man fühlt, ich weis nicht was, und eh man wehren kann, // Ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig.
    Christoph Martin Wieland

  • Ich gehe Euch jetzt einen Sprung voraus, um Euch einen herrlichen Empfang zu bereiten.
    Christoph Probst

  • Die Zentralisation der Produktionsmittel und die Vergesellschaftung der Arbeit erreichen einen Punkt, wo sie unverträglich werden mit ihrer kapitalistischen Hülle. Sie wird gesprengt. Die Stunde des kapitalistischen Privateigentums schlägt. Die Expropriateure werden expropriiert.
    Karl Marx

  • Ich bin dein böser Geist, Brutus. Bei Philippi wirst du mich wiedersehen.
    Gaius Julius Caesar

  • Religionen sind dem Volke notwendig, und sind ihm eine unschätzbare Wohltat. Wenn sie jedoch den Fortschritten der Menschheit in der Erkenntnis der Wahrheit sich entgegenstellen wollen; so müssen sie mit möglichster Schonung bei Seite geschoben werden.
    Arthur Schopenhauer

  • »Was lassen sie denn übrig zuletzt, // Jene unbescheidnen Besen?« // Behauptet doch Heute steif und fest, // Gestern sei nicht gewesen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Lehrer-Komödie. Die Armut der Lehrer, während die Staaten Unsummen für die Wehrmacht hinauswerfen. Da sie nur Lehrer für 600 Mark sich leisten können, bleiben die Völker so dumm, daß sie sich Kriege für 60 Milliarden leisten müssen.
    Christian Morgenstern

  • Nichts ist dem genug, dem das Genügende zu wenig ist.
    Epikur

  • Seine eigenen Erfahrungen bedauern heißt, seine eigene Entwicklung aufhalten.
    Oscar Wilde

  • Oh Welt, bey deinen Sachen // Ist weinen mehr als lachen.
    Friedrich von Logau

  • Das Trinken hat wie die Malerei seinen mechanischen und dichterischen Teil, so wie auch Liebe. Dieses gehört mit zur Pinik.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • In dulci jubilo
    Heinrich Seuse

  • Das Wahre und das Schöne lieben, // Das Gute üben; // Kein edler Ziel als dieses kann im Leben // Ein Mensch erstreben.
    Karl Gerok

  • Die Kunst geht unter, und die Kritik taucht auf.
    Francesco de Sanctis

  • Keine Wunde ist in mir so vernarbt, dass ich sie ganz vergessen könnte.
    Francesco Petrarca

  • Es lohnt sich doch, ein wenig lieb zu sein // Und alles auf das Einfachste zu schrauben.
    Joachim Ringelnatz

  • Wilhelms [ Liebknecht ] in der Beilage abgedruckter Redeteil … zeigt innerhalb der Dummheit eine nicht zu leugnende Schlauheit, sich die Sache zurechtzumachen … Das Vieh glaubt an den zukünftigen 'Staat der Demokratie'! Unterderhand ist das bald das konstitutionelle England, bald die bürgerlichen Vereinigten Staaten, bald die elende Schweiz. Von revolutionärer Politik hat 'es' keine Ahnung.
    Karl Marx

  • Die Leihbibliotheken studiere, wer den Geist des Volkes kennen lernen will.
    Wilhelm Hauff

  • Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht, // Vor dem freien Menschen erzittert nicht!
    Friedrich Schiller

  • Denke nicht so viel darüber nach, wer für oder gegen dich ist, verwende lieber all deine Sorge darauf, dass Gott bei allem mit dir ist!
    Thomas von Kempen

  • Im Nebel ruhet noch die Welt, // Noch träumen Wald und Wiesen.
    Eduard Mörike

  • Eine Mehrheit darf nie ohne Not zugrunde gelegt werden.
    Wilhelm von Ockham

  • Lucae versichert uns immer, in 20 Jahren würde Berlin eine der schönsten Städte Europas sein. Ich glaub es nicht, [...] hier und dort wird irgend ein Pringsheim eine Kakel-Architektur in die Mitte langweiliger Häuser hineinstellen. Es fehlt der Sinn und ebenso an einer mit wirklicher Autorität ausgerüsteten Leitung. Wenn Schinkel jemals fehlte, so fehlt er jetzt.
    Theodor Fontane

  • Kein Mensch ist eine Insel.
    John Donne

  • Eine empirische Naturforschung in dem gewöhnlichen Sinn existirt gar nicht. Ein Experiment, dem nicht eine Theorie, d. h. eine Idee, vorhergeht, verhält sich zur Naturforschung wie das Rasseln mit einer Kinderklapper zur Musik.
    Justus von Liebig

  • Verstellung ist der offnen Seele fremd.
    Friedrich Schiller

  • Ernst ist Nichtspiel und nichts anderes. Der Bedeutungsinhalt von Spiel dagegen ist mit Nichternst keineswegs definiert oder erschöpft: Spiel ist etwas Eigenes
    Johan Huizinga

  • Mein Herz steht bis zum Hals in gelbem Erntelicht wie unter Sommerhimmeln schnittbereites Land.
    Ernst Stadler

  • Einer, der Aphorismen schreiben kann, sollte sich nicht in Aufsätzen zersplittern.
    Karl Kraus

  • Und dann, das Leben eines deutschen Gelehrten, was ist es? Was in meinem Fall daran etwa Gutes sein möchte, ist nicht mitzuteilen, und das Mitteilbare ist nicht der Mühe wert. Und wo sind denn die Zuhörer, denen man mit einigem Behagen erzählen möchte?
    Johann Peter Eckermann

  • Ich habe mich mein Lebtag geschämt, ein Österreicher zu sein, und nie mich dieser Scham geschämt, wissend, daß sie der bessere Patriotismus sei.
    Karl Kraus

  • Die Frauen beseelen uns Männer, Meisterwerke zu schaffen, und hindern uns daran, sie auszuführen.
    Oscar Wilde

  • Um in der Welt nicht entehrt zu werden, genügt es, nur ein halber Dummkopf und ein halber Schurke zu sein.
    Charles de Montesquieu

  • Es wird von uns verlangt, dass wir uns als die Alleinschuldigen bekennen; ein solches Bekenntnis wäre in meinem Munde eine Lüge.
    Ulrich von Brockdorff-Rantzau

  • Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann
    Paulus von Tarsus

  • Mit der Freude an seinem Schaffen vereinte er die anspruchsloseste Bescheidenheit. Streng gegen sich selbst, war er liebevoll gegen Andere, anerkennend und voll Wohlwollen. Nur der Lüge und hohlen Phrase, oder der Unduldsamkeit gegenüber konnte er schroff werden.
    Walter Robert-Tornow

  • Das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen.
    François de La Rochefoucauld

  • Die Erinnerungen an vergangenes Glück sind die Narben der Seele.
    Xavier de Maistre

  • Was nun andrerseits die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit und in dieser sich selbst zu ertragen.
    Arthur Schopenhauer



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