Zufällige Zitate
Jeder Mensch hat wohl etwas Absonderliches, das ihn vorwärts treibt, und wird eventuell durch das Verlangen, diese Absonderlichkeit zu begreifen, vorwärts getrieben.
– Frank WedekindAdam und Eva haben's Lieben erdacht, ich und mein Schätzle haben's auch so gemacht.
– Clemens BrentanoIch weiß nicht, was die Welt von mir denkt; ich selber aber komme ich vor, wie ein Knabe, der am Seegestade spielt, und sich freut, wenn er zuweilen einen glatteren Kieselstein, oder eine hübschere Muschel als gewöhnlich findet, aber der große Ocean der Wahrheit liegt noch unentdeckt vor mir.
– Isaac NewtonAlles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher.
– Mark TwainIrrend lernt man.
– Johann Wolfgang von GoetheEin ehrlicher Politiker, das ist ein Widerspruch in sich.",
– Sergej LukianenkoHypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine Schüler einlullt.
– Johann Wolfgang von GoetheEr nannte sich selbst einen Philosophen, weshalb ihm dieser Name allgemein zuteil wurde, denn sein Wesen und Treiben war in allen Stücken absonderlich.
– Gottfried KellerSind Gewissensbisse nicht ein Bedauern der Freiheit, dass sie dem Laster geopfert wurde?
– Sully PrudhommeKunst kommt von Können oder von Kennen her (nosse aut potesse), vielleicht von beiden, wenigstens muß sie beides in gehörigem Grad verbinden.
– Johann Gottfried HerderDarin ist jedermann einig, daß Genie dem Nachahmungsgeiste gänzlich entgegen zu setzen sei. Da nun Lernen nichts als Nachahmen ist, so kann die größte Fähigkeit, Gelehrigkeit (Kapazität), als Gelehrigkeit, doch nicht für Genie gelten.
– Immanuel KantUnsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.
– Johann Wolfgang von GoetheMach deine Rechnung mit dem Himmel, Vogt.
– Friedrich SchillerDas Universum ist ein Gedanke Gottes.
– Friedrich SchillerErwarte nichts. Heute: das ist dein Leben.
– Kurt TucholskyFängst du an zu componiren, so mache Alles im Kopf. Erst wenn du ein Stück ganz fertig hast, probire es am Instrumente.
– Robert SchumannSehn wir doch das Große aller Zeiten // Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, // Sinnvoll still an uns vorübergehn.
– Friedrich SchillerZank ist der Rauch der Liebe.
– Ludwig BörneDem Töpfer sah einst im Basar ich zu, // Wie er den Lehm zerstampfte ohne Ruh. // Da hört ich, wie der Lehm ihn leise bat: // Nur sachte, Bruder, einst war ich wie du.
– Omar KhayyamEs ist nicht nötig, nicht einmal erwünscht, Partei für mich zu nehmen: im Gegenteil, eine Dosis Neugierde, wie vor einem fremden Gewächs, mit einem ironischen Widerstande, schiene mir eine unvergleichlich intelligentere Stellung zu mir.
– Friedrich NietzscheDer Muth wächst mit der Gefahr; Die Kraft erhebt sich im Drang.
– Friedrich SchillerEine Periode, die, metrisch konzipiert, nachträglich an einer einzigen Stelle im Rhythmus gestört wird, macht den schönsten Prosasatz, der sich denken läßt.
– Walter BenjaminIhr könnt Euch darauf verlassen, die Bescheidenheit der Leute hat immer ihre guten Gründe.
– Heinrich HeineAlten Menschen ist die Welt ein hartes, traumloses Ding; was ihre Hände halten, das halten sie.
– Hugo von HofmannsthalDes echten Mannes wahre Feier ist die Tat.
– Johann Wolfgang von GoetheOh, ich bin klug und weise, und mich betrügt man nicht.
– Albert LortzingWenn wir mit unseren Nachbarn in fremden Ländern und Übersee Freundschaft schließen und wenn sie unsere Freundschaft erwidern, so werden wir nicht das Verlangen haben, gegen sie zu kämpfen. Das ist bei weitem die beste Methode, um künftige Kriege zu verhindern und einen dauerhaften Frieden zu sichern.
– Robert Baden-PowellIch wundere mich manchmal, wie ich das alles überleben konnte. Ich glaube wirklich, daß ich, dank meinem langen Umgang mit Katzen, inzwischen neun Leben habe wie sie.
– Eleanor MarxDas will ich jetzt in meinem Abschied, womit ich die Bürde und Last von meiner Seele abwerfe, keiner Empörung weiter statt zu geben, damit das unschuldige Blut nicht weiter vergossen werde
– Thomas MüntzerRasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben; // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben.
– Friedrich SchillerUnser Herz ist eine Harfe, eine Harfe mit zwei Saiten. In der einen jauchzt die Freude, und der Schmerz weint in der zweiten.
– Peter RoseggerEs lebt ein Gott, zu strafen und zu rächen.
– Friedrich SchillerO selig, so selig, ein Kind noch zu sein!
– Albert LortzingNur der Geist des Menschen vermag sich in den höchsten Augenblicken der Weihe der unmittelbaren, geistigen Anschauung des Göttlichen zu nähern.
– Gotthilf Heinrich von SchubertWenn mich Deutsche ansprechen, um mir zu erzählen, dass sie auch Deutsche sind, sage ich immer: Da gibt's 80 Millionen von.
– Karl LagerfeldDie erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest für das Auge zu sein.
– Eugène DelacroixWarum leben wir in solcher Eile, solcher Lebensverschwendung? Wir sind entschlossen zu verhungern, ehe wir hungrig sind.
– Henry David ThoreauWenn ich etwas an Christus verstehe, so ist es das: »Und er entwich vor ihnen in die Wüste«.
– Christian MorgensternJeder Schriftsteller wünscht nach dem Zweck seiner Arbeit beurtheilt zu werden.
– Johann Martin Miller