Zufällige Zitate

  • In Frankreich studirt man die Menschen, in Deutschland die Bücher.
    – Madame de Staël

  • Aber jeder Fanatismus, ob politisch oder religiös motiviert, ist schlimm!
    – Farah Diba

  • Die Romantiker ermangeln des Instinktes: die Kunstwahngebilde reizen sie nicht zur That, sie verharren im Reizungszustande.
    – Friedrich Nietzsche

  • Wie dem auch sei, ich scheiße auf die Rechtswissenschaften.
    – Gustave Flaubert

  • Das Bewußtsein des sich selbst Beobachtenden ist eine ganz einfache Vorstellung des Subjekts im Urteile überhaupt wovon man alles weiß, wenn man es bloß denkt; aber das von sich selbst beobachtende Ich ist ein Inbegriff von so viel Gegenständen der inneren Wahrnehmung daß die Psychologie vollauf zu tun hat um alles darin im Verborgenen liegende aufzuspüren und nicht hoffen darf damit jemals zu Ende zu kommen und die Frage hinreichend zu beantworten: Was ist der Mensch.
    – Immanuel Kant

  • Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen? // Die wenigen, die was davon erkannt, // Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten, // Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten, // Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich verachte Niemanden, am wenigsten wegen seines Verstandes oder seiner Bildung, weil es in Niemands Gewalt liegt, kein Dummkopf oder kein Verbrecher zu werden, — weil wir durch gleiche Umstände wohl Alle gleich würden, und weil die Umstände außer uns liegen.
    – Georg Büchner

  • Alle Lust der Welt ist kurzer Traum nur.
    – Francesco Petrarca

  • Gott! Inbrünstig möcht ich beten // Doch der Erde Bilder treten // Immer zwischen dich und mich,
    – Joseph von Eichendorff

  • Als ich anfing, den Herrn Jesum ein wenig zu lieben, da fing ich an, die Sünde von Herzen zu hassen.
    – Ludwig Harms

  • Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz.
    – Kurt Tucholsky

  • Wer auf den Krieg vorbereitet ist, kann den Frieden am Besten wahren.
    – George Washington

  • Ein Glück für die Despoten, daß die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fühlt.
    – Johann Gottfried Seume

  • Zwischen der Wieg und dem Sarg wir schwanken und schweben // Auf dem großen Kanal sorglos durchs Leben dahin.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heiß wie die Hölle, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe.
    – Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord

  • Warum spricht man in allen Zeitungen der Welt von Marx und seiner Lehre? Einer meinte, das läge an der Hoffnungslosigkeit und entsprechenden Harmlosigkeit der Marxschen Lehre. Kein Kapitalist fürchtet diese Lehre, wie auch kein Kapitalist die christliche Lehre fürchtet. Es wäre geradezu vorteilhaft für das Kapital, möglichst viel und breit von Marx und Christus zu reden.
    – Silvio Gesell

  • Das Glück ist eigentlich der Schlüssel aller unserer Gedanken.
    – Carl Hilty

  • Was wäre die Erfüllung der Pflicht, wenn sie kein Opfer kostete?
    – Berthold Auerbach

  • Damit den Heiligen die Seligkeit besser gefalle und sie Gott noch mehr dafür danken, dürfen sie die Strafen der Gottlosen vollkommen schauen.
    – Thomas von Aquin

  • Wenn die Leute anfingen, stets fleißig zu arbeiten, entsprechend zu ruhen, sich naturgemäß zu ernähren, eifrig zu lernen, mäßig zu genießen, vernünftig hauszuhalten: Vorbei wäre es mit der Übermacht des Kapitals, aber auch mit dem Arbeiterelende, wir hätten einen kräftigen Mittelstand und wir würden nicht abwechselnd Sklaven des Klerus, des Adels, der Geldmächte sein.
    – Peter Rosegger

  • Hält uns daher ein Componist vor seiner Musik ein Programm entgegen, so sag' ich: »vor allem lass mich hören, dass du schöne Musik gemacht, hinterher soll mir auch dein Programm angenehm sein«.
    – Robert Schumann

  • Die meisten unserer Kritiker sind nur deshalb Scharfrichter geworden, weil sie keine Könige werden konnten.
    – Friedrich Hebbel

  • Nur selbstständige Weiblichkeit, nur sanfte Männlichkeit ist gut und schön.
    – Friedrich Schlegel

  • Es ist leichter das erste Verlangen zu unterdrücken, als alle folgenden zu befriedigen.
    – Benjamin Franklin

  • Das Angenehmste ist, zu bekommen, was man wünscht.
    – Thales von Milet

  • Morgen, morgen! nur nicht heute! // Sprechen immer träge Leute.
    – Christian Felix Weiße

  • Es existiert etwas schlechterdings notwendig. Dieses ist einig in seinem Wesen, einfach in seiner Substanz, ein Geist nach seiner Natur, ewig in seiner Dauer, unveränderlich in seiner Beschaffenheit, allgenugsam in Ansehung alles Möglichen und Wirklichen. Es ist ein Gott.
    – Immanuel Kant

  • Er ist gar nicht so hässlich, vorausgesetzt, man schließt die Augen und sieht ihn nicht an.
    – Oscar Wilde

  • Ich glaube, daß die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und daß wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.
    – Dietrich Bonhoeffer

  • Von oben herab muss reformiert werden, wenn nicht von unten hinauf revolutioniert werden soll.
    – Karl Julius Weber

  • Ein Weib soll ihre Weiblichkeit nicht ausziehen wollen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Was ist die ganze Erziehung als das heilige Anknüpfen der Vergangenheit an das Dunkel der Zukunft durch weisen Gebrauch der Gegenwart?
    – Johann Heinrich Pestalozzi

  • Der edle Mensch / Sei hülfreich und gut! / Unermüdet schaff er / Das Nützliche, Rechte, / Sei uns ein Vorbild / Jener geahneten Wesen!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Ansichten, die Kraft, Macht und Herrschaft sollten von der Regierung direkt auf das Volk übertragen werden. Die Macht sollte in den Händen des Volkes liegen.
    – Kemal Atatürk

  • Mitleid ist das angenehmste Gefühl bei solchen, welche wenig stolz sind und keine Aussicht auf große Eroberungen haben: für sie ist die leichte Beute - und das ist jeder Leidende - etwas Entzückendes. Man rühmt das Mitleid als die Tugend der Freudenmädchen.
    – Friedrich Nietzsche

  • Deshalb ist es auch kein Gegensatz, ein guter Deutscher und ein 'guter Europäer' [zu] sein; ein Konflikt zwischen national und 'international' existiert nicht. Die 'internationalen' Formtendenzen sind in dem selben Sinn national wie die engeren, heimatlichen; nur ist ihr Gebiet größer
    – Harry Graf Kessler

  • Autorität kann zwar demütigen, aber nicht belehren; sie kann die Vernunft niederschlagen, aber nicht fesseln.
    – Johann Georg Hamann

  • Ave Maria, die Dämmerstunde, ist in Italien die Stunde der Zärtlichkeit, der Seelenfreuden und der Schwermut: Empfindungen, die durch den Klang jener schönen Glocken noch verstärkt werden. Wonnige Stunden, die einem erst in der Erinnerung bewusst werden.
    – Stendhal

  • Man muss vergessen, dass Mühe für die Eltern Mühe ist.
    – Sophokles

  • Kein Band hält so fest wie dieses.
    – Otto von Bismarck



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