Zufällige Zitate

  • Lass dich die Macht der Gewohnheit auf falsche Wege nicht drängen. / Trau nicht dem irrenden Blick und dem töneversammelnden Ohre. / Auch nicht der Zunge: allein der Verstand sei Prüfer und Richter.
    – Parmenides von Elea

  • Ach wie glücklich sind die Toten!
    – Friedrich Schiller

  • Damit den Heiligen die Seligkeit besser gefalle und sie Gott noch mehr dafür danken, dürfen sie die Strafen der Gottlosen vollkommen schauen.
    – Thomas von Aquin

  • Sein Schicksal schafft sich selbst der Mann!
    – Gottfried Kinkel

  • Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode.
    – William Shakespeare

  • Die Macht des Verstandes, o, wend' sie nur an, […] Sie wird auch im Fluge Dich tragen!
    – Otto Lilienthal

  • Das englische Publikum fühlt sich am wohlsten, wenn Mittelmäßigkeit zu ihm spricht.
    – Oscar Wilde

  • Bei gleicher Geistlosigkeit kommt es auf den Unterschied der Körperfülle an. Ein Dummkopf sollte nicht zu viel Raum einnehmen.
    – Karl Kraus

  • Denn der Geist allein ist unsterblich.
    – Edmund Husserl

  • Der Rhein, // Und wär's nur um den Wein, // Der Rhein soll deutsch verbleiben.
    – Georg Herwegh

  • Ich habe daher in reiferen Jahren große Aufmerksamkeit gehegt, inwiefern andere mich wohl erkennen möchten, damit ich in und an ihnen, wie an so viel Spiegeln, über mich selbst und über mein Inneres deutlicher werden könnte.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn du nur für einen Tag oder zwei dagewesen wärst, hättest du genug Material anlegen können um für ein ganzes Jahr zu lachen. Darum war ich so bestrebt dich hier zu haben. So eine Gelegenheit bekommt man nicht jeden Tag geboten.
    – Karl Marx

  • Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind ihm aufgetan. // Zum Himmel führen tausend lichte Pfade, // Ein jeder Stand hat sein eigne Bahn.
    – Annette von Droste-Hülshoff

  • Doch noch leuchtet uns die Hoffnung für unsere geliebte Liebe, lass uns sie pflegen und erhalten, solange wir nur können. Eine Stunde, voll Seligkeit des Wiedersehens und Hoffnung in der Brust, sind genug, ihr Leben auf Monate zu erhalten.
    – Susette Gontard

  • An einem Sommerabend, im Schatten des heiligen Hains, // da lagen auf Bärenhäuten zu beiden Seiten des Rheins // verschiedene alte Germanen, als plötzlich mit höflichem Gruß // ein Römer kam: "Meine Herren! ich heiße Tacitus".
    – Wilhelm Ruer

  • Ein armer Tibeter hatte wenig Veranlassung, seinen reichen Gutsherrn zu beneiden oder anzufeinden, denn er wußte, daß jeder die Saat aus seinem früheren Leben erntet […] Wir waren schlicht und einfach glücklich.
    – Tendzin Gyatsho

  • Jubilate heißt jeder Tag, // auf dem der Arbeit Segen lag.
    – Otto Julius Bierbaum

  • Väter sollte man weder sehen noch hören. Das ist die einzige geeignete Basis für das Familienleben.
    – Oscar Wilde

  • Was wäre denn dabei, wenn sehr schlimme Gedanken in mein Herz gekommen wären! Wo ist der Palast, wo nicht auch einmal Schändliches eindringt?
    – William Shakespeare

  • Markt und Straßen stehn verlassen, // Still erleuchtet jedes Haus, // Sinnend geh’ ich durch die Gassen, // Alles sieht so festlich aus.
    – Joseph von Eichendorff

  • Das ist dein Bruder! - das ist verdollmetscht; Er ist aus eben dem Ofen geschossen worden, aus dem du geschossen bist - also sei er dir heilig!
    – Friedrich Schiller

  • Man sagt von Gott: »Namen nennen Dich nicht«. Das gilt von Mir: kein Begriff drückt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angibt, erschöpft Mich; es sind nur Namen. Gleichfalls sagt man von Gott, er sei vollkommen und habe keinen Beruf, nach Vollkommenheit zu streben. Auch das gilt allein von Mir.
    – Max Stirner

  • Es thäte Noth, daß das Meiste, was in diesem Abschnitte von der Richtigkeit des Reimes gesagt worden ist, Tag für Tag durch ein Sprachrohr nach allen zwei und dreißig Winden hin so wohl den Deutschen Dichtern als auch den Dichter- und Reimerlingen zugerufen würde.
    – Gottfried August Bürger

  • Um eine Welt in einem Sandkorn zu sehn // und einen Himmel in einer wilden Blume, // halte die Unendlichkeit in deiner flachen Hand // und die Ewigkeit in einer Stunde .
    – William Blake

  • Auch der Verstand hat seine Wolken.
    – Prudentius

  • Aristokratisch gesinnt ist mancher Gelehrte, denn gleich ist's, // Ob man auf Helm und Schild oder auf Meinungen ruht.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Es giebt keine Freiheit der Männer, wenn es nicht eine Freiheit der Frauen giebt. Wenn eine Frau ihren Willen nicht zur Geltung bringen darf, warum soll es der Mann dürfen.
    – Hedwig Dohm

  • Ich will den Leuten zeigen, was Klugheit alles kann.
    – Albert Lortzing

  • So ernst, mein Freund? Ich kenne dich nicht mehr.
    – Friedrich Schiller

  • Denen, die vieles verlangen, mangelt es an vielem.
    – Horaz

  • Der wahre Brief ist seiner Natur nach poetisch.
    – Novalis

  • Das erste Gesetz des guten Tones ists: Schone fremde Freiheit. Das zweyte: zeige selbst Freiheit. Die pünktliche Erfüllung beider ist ein unendlich schweres Problem, aber der gute Ton fodert sie unerlaßlich, und sie macht allein den vollendeten Weltmann.
    – Friedrich Schiller

  • Nicht euer Herz zu stehlen, komm ich, Freunde.
    – William Shakespeare

  • Manche Schufte wären weniger gefährlich, wenn sie nicht irgendwo doch anständig wären.
    – François de La Rochefoucauld

  • Die falsche Bildung aber, welche den Menschen zum gebildeten Raubthier macht, kann immer nur den Einen auf Kosten des Andern bereichern.
    – Moses Hess

  • In diesem Leben haben wir nichts als Tatsachen nötig, mein Herr: nichts als Tatsachen.
    – Charles Dickens

  • Sonst leidlich vernünftige Leute – sobald sie aufs Kampffeld der politischen Parteien kommen, sind sie blinde Zänker, Spitzbuben und Tore.
    – Peter Rosegger

  • Die Kunst soll nach Vollendung streben, soll ehrliche, gründliche Arbeit verrichten, und soweit dies die modernen »Impressionisten« tun, schließe ich auch diese Richtung innerhalb der Kunst (Fr. von Uhde, Max Klinger) von der Kunst selbst nicht aus.
    – Theodor Fontane

  • Barbarei und Zivilisation - Vorgericht und Nachspeise der Kultur.
    – Emil Gött

  • Die schlechten Päpste liebten die Schönheit fast so leidenschaftlich - nein genau so leidenschaftlich - wie die guten Päpste das Denken hassten.
    – Oscar Wilde



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