Zufällige Zitate
Menschenaugen, die auf solchen Bergen glänzen, können nie ganz kurzsichtig, Herzen, die auf solchen Höhen wachsen, nie ganz engherzig werden.
– Peter RoseggerNicht das Lippenbekentnis, nur das Leben und Handeln adelt und erhebt.
– Clara ZetkinWarum? Warum ich lebe? Vielleicht aus Trotz? Aus purem Trotz.
– Wolfgang BorchertAlle für Einen, Einer für alle.
– Alexandre Dumas d.Ä.Tausend Jahre werden vergehen und diese Schuld von Deutschland nicht wegnehmen.
– Hans FrankVor den Richter gehen, heißt aber, auf Gerechtigkeit ausgehen; denn der Richter soll gewissermaßen die lebendige Gerechtigkeit sein.
– AristotelesBist du zornig, so zähle bis vier; bist du sehr zornig, so fluche!
– Mark TwainFertig bin ich allenfalls // Mit der Welt nun hier auf Erden, // Und nichts bleibt mir übrig, als // Fertig mit mir selbst zu werden.
– Friedrich RückertKeine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze.
– Karl KrausIm Krieg sind alle Väter Soldat.
– Wolfgang BorchertEs liegt etwas Knechtisches in Zwang und Strenge.
– Michel de MontaigneZu allen Zeiten haben sich die Menschen vorgestellt, daß Gott die Flüche der Sterbenden erhört, besonders der Priester. Ein nützlicher und achtbarer Irrtum, wenn er das Verbrechen eindämmt.
– VoltaireMeine Freunde, ich sterbe in Frieden und mit dem Gefühl universeller Liebe und Güte allen Menschen gegenüber.
– Robert EmmetArbeit und Sparen macht reiche Knechte.
– Georg RollenhagenEs ist leichter, den ersten Wunsch zu unterdrücken, als die folgenden zu erfüllen.
– Benjamin FranklinDer Hölle Rache kocht in meinem Herzen.
– Emanuel SchikanederUnd wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben.
– Iwan Sergejewitsch TurgenewDie Frauen haben, wenn auch der äußere Schein für das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit gar keinen Sinn für das Genie, ihnen gilt jede Extravaganz der Natur, die einen Mann aus Reih und Glied der anderen sichtbar hervortreten lässt, zur Befriedigung ihres sexuellen Ehrgeizes gleich; sie verwechseln den Dramatiker mit dem Schauspieler und machen keinen Unterschied zwischen Virtuos und Künstler
– Otto WeiningerWir, die beiden Ewigjungen, // Auf dem Lande und am Strande, // Wie die rechte Räuberbande! // Kein Respekt vor den Gesetzen, // Lachen, lieben, hauen, hetzen, // Schranken, Vorschriften verletzen: // Sammeln wir die Lebensbeute, // Wie zwei freie Jägersleute – // Bellt und kläfft auch rings die Meute!
– Walt WhitmanJe mehr ihm das Leben entglitt, desto mehr wurde er Dichter.
– Wilhelm RaabeDarin ist jedermann einig, daß Genie dem Nachahmungsgeiste gänzlich entgegen zu setzen sei. Da nun Lernen nichts als Nachahmen ist, so kann die größte Fähigkeit, Gelehrigkeit (Kapazität), als Gelehrigkeit, doch nicht für Genie gelten.
– Immanuel KantNur der Geist des Menschen vermag sich in den höchsten Augenblicken der Weihe der unmittelbaren, geistigen Anschauung des Göttlichen zu nähern.
– Gotthilf Heinrich von SchubertAuch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen.
– Friedrich NietzscheBegehen Sie nicht einfach Selbstmord! Seien Sie einfallsreicher, das darf ich von Ihnen verlangen!
– Klaus MannDenn die Sehnsucht nach dir hält mich gefangen, bis du mich aus meiner Einsamkeit erlöst.
– Mönch von SalzburgKein Volk will den Krieg, aber jedes hält sich einen Stand, dessen Angehörige den Krieg brauchen, wenn für ihr Gefühl nicht ihr ganzes Leben vergeudet sein soll.
– Hermann BahrKönnte man doch den Engländern das Reden und den Iren das Zuhören beibringen, die hiesige Gesellschaft wäre ziemlich zivilisiert.
– Oscar WildeBald würde es nötig sein, dass jemand anderes dies macht, und das will ich nicht.
– René Théophile Hyacinthe LaënnecDer Mann, dem du zürnest, muss deines Zornes wert sein.
– Friedrich Maximilian KlingerWas liegt alles in den wenigen Worten: Sein eigener Herr sein!
– Wilhelm RaabeAlso sollen auch die Männer ihre Weiber lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer sein Weib liebt, der liebt sich selbst. // Denn niemand hat jemals sein eigen Fleisch gehaßt; sondern er nährt es und pflegt sein, gleichwie auch der HERR die Gemeinde.
– Paulus von TarsusIch habe ein schändliches Leben geführt. Was menschlich leben heißt, weiß ich nicht.
– Dazai OsamuDer Tüchtige hilft sich, wie er helfen kann, // Und wenn zuletzt ihm Fehl zu Fehle schlägt, // Ergibt er sich dem Kreuze, das er trägt.
– Johann Wolfgang von GoetheProbleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
– Albert EinsteinEs sollen einmal andere besser und glücklicher leben dürfen, weil wir gestorben sind.
– Alfred DelpJeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl aufbringen. Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.
– Oscar WildeDaher, wenn man schon den Dogmatiker mit zehn Beweisen auftreten sieht, da kann man sicher glauben, dass er gar keinen habe.
– Immanuel Kant