Zufällige Zitate
Wind und Wellen sind immer auf der Seite des besseren Seefahrers.
– Edward GibbonDie Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.
– Marie von Ebner-EschenbachDer allzu starre Sinn zerbricht am ehsten, und der stärkste Stahl, wenn man ihn überhart im Feuer glühte, zersplittert und zerspringt zuallererst.
– SophoklesDie Frau, die man mit Poesie gewann, / Ist nur ein Tisch, worauf man schreiben kann.
– Samuel Butler d.Ä.Sie werden die einfache, treue Rechtlichkeit deutscher Zustände nicht verschmähen, und mir verzeihen, wenn ich nach meiner Art und Denkweise, nach Herankommen und Stellung, kein anmutigeres Bild finde, als wie sie uns der deutsche Mittelstand in seinen reinen Häuslichkeiten sehen lässt.
– Johann Wolfgang von GoetheUnmögliches soll man auch nicht beginnen.
– SophoklesEs wird gewiss in England des Jahres noch einmal so viel Portwein getrunken, als in Portugal wächst.
– Georg Christoph Lichtenberg...denn darin sind die Weiber fein und haben recht; wenn sie zwei Verehrer in gutem Vernehmen mit einander erhalten koennen, ist der Vorteil immer ihr, ...
– Johann Wolfgang von GoetheNur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Gescheitigkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen.
– Johann Wolfgang von GoetheEin Volk lebt, webt, steht und vergeht mit seiner Sprache. Die Sprache ist die Seelenwanderung des Volksthums. Mit dem Untergange der Sprachen sind die Völker verschollen.
– Friedrich Ludwig JahnAll' Fehd' hat nun ein Ende
– Nikolaus DeciusErgebung und Duldsamkeit ist nicht immer der moralische Weg, wenn er auch oft der bequemere ist.
– Martin Luther KingDer große Mann eilt seiner Zeit voraus, // Der Kluge kommt ihr nach auf allen Wegen, // Der Schlaukopf beutet sie gehörig aus, // Der Dummkopf stellt sich ihr entgegen,
– Eduard von BauernfeldWir dürfen diese unsere Zeit nur nicht als Übergangszeit empfinden. Wir sind wir und haben unsere Pflicht zu tun. Und diese Pflicht ist, in der Relativität die Verkettung mit dem Absoluten nicht zu vergessen. Gott lebt, auch wenn er schläft und träumt. Die nächste Zukunft der Erde hängt von den großen Völkern ab, in denen Gottes Traum am lebendigsten geträumt wird: von Rußland und Deutschland.
– KlabundDoch noch leuchtet uns die Hoffnung für unsere geliebte Liebe, lass uns sie pflegen und erhalten, solange wir nur können. Eine Stunde, voll Seligkeit des Wiedersehens und Hoffnung in der Brust, sind genug, ihr Leben auf Monate zu erhalten.
– Susette GontardAch, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein.
– Johann Wolfgang von GoetheJene unmittelbare Verwandtschaft des Lichtes und des Auges wird niemand leugnen, aber sich beide zugleich als eins und dasselbe zu denken, hat mehr Schwierigkeit.
– Johann Wolfgang von GoetheNun freue ich mich in meinem Leiden, das ich für euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was noch mangelt an Trübsalen in Christo, für seinen Leib, welcher ist die Gemeinde
– Paulus von TarsusDie Revolution, gleich Saturn, frisst ihre eigenen Kinder.
– Pierre Vergniaud... und, wenn es ihm wieder einmal schwer fallen wollte, daß so viele Leute in der Welt so reich seyen, und er so arm, so dachte er nur an den Herrn Kannitverstan in Amsterdam, an sein großes Haus, an sein reiches Schiff, und an sein enges Grab.
– Johann Peter HebelUnter Moral verstehe ich das reelle Produkt zweier imaginärer Größen. Die imaginären Größen sind Sollen und Wollen. Das Produkt heißt Moral und läßt sich in seiner Realität nicht leugnen.
– Frank WedekindMan kann nicht erwarten, dass ein leerer Sack aufrecht steht.
– Benjamin FranklinAlle Natur befindet sich im Krieg miteinander oder mit der äusseren Natur.
– Charles DarwinIch bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur meine Erfahrungen, was allerdings ungefähr auf dasselbe herauskommt.
– Oscar WildeEigentum ist Diebstahl.
– Pierre Joseph ProudhonUmsonst geschieht mit Hilfe einer Mehrheit, was sich mit weniger tun lässt.
– Wilhelm von OckhamIch sterbe für mein Vaterland, ich habe ein reines Gewissen.
– Wilhelm CanarisMan kann auch in die Höhe fallen, so wie in die Tiefe.
– Friedrich HölderlinAber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes.
– Paulus von TarsusEs gibt keine Grenzen der Dinge.
– Christian MorgensternEinsame Stille! Wie bist du schön! Und wie süß das wäre, solch ein Schweigen ewig zu genießen, im Tod seiner Ruhe bewusst! Ob der Tod die Ruhe bringt? Sie sagen: nein!
– Ludwig GanghoferMan verbringt die eine Hälfte des Lebens damit, sich das Glück zu erhoffen, und die andere, eine Hoffnung zu vermissen.
– Théodore JouffroyWir wandeln auf Glatteis und sind keinen Augenblick sicher, daß wir nicht fallen.
– Friedrich Theodor VischerDie großen Geheimnisse der Natur verbergen sich im Unscheinbaren, Unästhetischen, im Schlamm, in der faulenden Infusion, im Mist. Es ist wie eine Mahnung, daran zu denken, was wir eigentlich sind.
– Raoul Heinrich FrancéWo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
– Johann Wolfgang von GoetheEine Welt, wo so viel gelacht wird, kann so schlecht nicht sein.
– Friedrich Theodor VischerMan muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.
– Georg Christoph LichtenbergDa streiten sich die Leut' herum. Oft um den Wert des Glücks.
– Ferdinand Raimund