Zufällige Zitate
Fragen sind niemals indiskret. Antworten bisweilen schon.
– Oscar WildeWer weiß, ob dem heute so verrufenen Dilettantismus nicht eine wichtige Aufgabe bevorsteht.
– Houston Stewart ChamberlainWir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt [-lebhaftes Bravo-] und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt
– Otto von BismarckAber – ich soll ein echtes, ein wahres Weib sein! Was ist denn das: ein wahres Weib? Muß ich, um ein wahres Weib zu sein, bügeln, nähen, kochen und kleine Kinder waschen?
– Hedwig DohmVor allen Dingen soll man nie vergessen, daß die Gesellschaft lieber unterhalten, als unterrichtet sein will [...].
– Adolph Freiherr KniggeEin lustiger Gefährte ist ein Rollwagen auf der Wanderschaft.
– Johann Wolfgang von GoetheAlle Lust der Welt ist kurzer Traum nur.
– Francesco PetrarcaErst das Anwachsen des Antisemitismus weckte in mir das Bewußtsein meiner Pflichten gegenüber meinem Volke und die Initiative fiel meinem teuren Freund Herzl zu, zu dem ich in Paris in sehr nahe Beziehung trat" - Adolph Kohut:
– Max NordauDas Leben lebt nicht!
– Ferdinand KürnbergerWie hässlich neben Schönheit zeigt sich Hässlichkeit.
– Johann Wolfgang von GoetheWer das Leben nicht schätzt, hat es nicht verdient.
– Leonardo da VinciWas wäre die Menschheit ohne die Frauen? Rar, sehr rar.
– Mark TwainHinter dem U kommt gleich das Weh, // das ist die Ordnung im ABC.
– Friedrich SchillerIn dem Zustand der Anarchie, des Despotismus oder einer schlechten Regierung wird? Gewalt, Strenge oder Wildheit und nicht der Intellekt leicht den Sieg erringen.
– Charles DarwinErtragen muss man, was der Himmel sendet, // Unbilliges erträgt kein edles Herz.
– Friedrich SchillerEhrgeiz ist unmäßige Begierde nach Ehre.
– Baruch de SpinozaIn der Ehe muss man einen unaufhörlichen Kampf gegen ein Ungeheuer führen, das alles verschlingt: die Gewohnheit.
– Honoré de BalzacDenn ich bin bereit, nicht allein mich binden zu lassen, sondern auch zu sterben in Jerusalem für den Namen des Herrn Jesus.
– Paulus von TarsusIst doch der Mensch gleichwie nichts; seine Tage gehen dahin wie ein Schatten, er hüpft umher wie ein Bock, bläht sich auf wie eine Blase, faucht wie ein Luchs, frißt sich den Bauch voll wie eine Schlange, wiehert beim Anblick eines fremden Weibes wie ein Hengst, ist tückisch wie der Teufel; hat er seine Begierden gestillt, so schläft er, wann und wo ihn der Schlaf überfällt(...)
– AwwakumAlles ist, aber das Sein wird.
– Johann Wilhelm RitterPatriotismus ist die letzte Zuflucht des Halunken.
– Samuel JohnsonWer die Welt zu sehr liebt, kommt nicht dazu, über sie nachzudenken; wer sie zu wenig liebt, kann nicht gründlich genug über sie denken.
– Christian MorgensternSolchergestalt ist das eine höchste Wesen, in welchem Wirklichkeit und Vermögen ungeschieden sind, welches auf absolute Weise alles sein kann und alles das ist, was es sein kann, in unentfalteter Weise ein Einiges, Unermessliches, Unendliches, was alles Sein umfasst; in entfalteter Weise dagegen ist es in den sinnlich wahrnehmbaren Körpern und in der Trennung von Vermögen und Wirklichkeit, wie wir sie in ihnen wahrnehmen.
– Giordano BrunoIn der Liebe betrügt man anfangs sich selbst und am Ende andere.
– Oscar WildeWer ausgelernt sein will, der muss im Grabe liegen.
– Christoph Lehmann[...] zu lernen ist, daß nicht die bessere Sache den irdischen Sieg erficht, sondern die besser verfochtene Sache.
– Egon Erwin KischEdel sei der Mensch, // Hülfreich und gut! // Denn das allein // Unterscheidet ihn // Von allen Wesen, // Die wir kennen.
– Johann Wolfgang von GoetheWir sind als Menschen gleich […], einfach durch die Tatsache, dass wir alle Menschenantlitz tragen… Wir sind verschieden voneinander durch unsere individuellen Begabungen, die aber unserer Innerlichkeit angehören.
– Rudolf SteinerIst dies schon Tollheit, hat es doch Methode.
– William ShakespeareUnmögliches soll man auch nicht beginnen.
– SophoklesSexualität ist heute nur noch eine Sportart.
– Karl LagerfeldJe länger das Haar, desto kürzer der Verstand
– Otto WeiningerFrisch auf, mein Volk! Die Flammenzeichen rauchen, // Hell aus dem Norden bricht der Freiheit Licht.
– Theodor KörnerDie Menschen sind im allgemeinen von Natur aus böse. Ohne Erziehung gäbe es nur wenige gute Menschen." - Bernd A. Laska:
– Julien Offray de La MettrieWer zuerst zur Mühle kommt, soll als erster mahlen.
– Eike von RepgowWillst du dich selber erkennen, so sieh wie die andern es treiben, // Willst du die andern verstehn, blick in dein eigenes Herz.
– Friedrich SchillerDie achtziger Jahre waren keine gute Zeit, um erwachsen zu werden, jedenfalls keine Zeit, auf die man voller Sentiment zurückblicken kann. Schlaghosen, Clogs, Abba, Ilja Richter - die siebziger Jahre hatten Charme, da kam noch was aus den Sechzigern rüber, vielleicht sogar die Ahnung der Idee, die Welt könne besser werden. Die Achtziger hatten so etwas nicht. Auf der Illustrierten waren entweder nackte Frauen oder Atompilze, manchmal beides, und man wußte oft nicht, was schlimmer war.
– Frank GoosenDie Natur […] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den großen Künstler.
– Johann Wolfgang von GoetheWertpapiere der Geldinstitute sind stets von Übel, entwerten sie sich nicht selbst, so entwerten sie ihren Besitzer. Nichts leistet der allgemeinen Charakterverderbnis größeren Vorschub als die Anstalten, durch fremde Arbeit reich zu werden.
– Peter Rosegger