Zufällige Zitate

  • Die Edelsten leiden den meisten Schmerz. Auch der Schmerz wählt den besten Boden.
    Friedrich Hebbel

  • Dick sein ist keine physiologische Eigenschaft - das ist eine Weltanschauung.
    Kurt Tucholsky

  • Ein Augenblick, gelebt im Paradiese, // Wird nicht zu teuer mit dem Tod gebüßt.
    Friedrich Schiller

  • Zweifellos ist in mir die Gier nach Büchern. Nicht eigentlich sie zu besitzen oder zu lesen, als vielmehr sie zu sehn, mich in der Auslage eines Buchhändlers von ihrem Bestand zu überzeugen.
    Franz Kafka

  • Ich kann die Gestapo jedermann aufs beste empfehlen.
    Sigmund Freud

  • Echte Polemik nimmt ein Buch sich so liebevoll vor, wie ein Kannibale sich einen Säugling zurüstet.
    Walter Benjamin

  • Wenn die Leute mir vorwerfen, dass ich zu viel von mir spreche, so werfe ich ihnen vor, dass sie überhaupt nicht mehr über sich selber nachdenken.
    Michel de Montaigne

  • Die Welt wird einmal von den Kindern gerichtet werden.
    Georges Bernanos

  • Scheint die Sonne noch so schön, einmal muss sie untergehn.
    Ferdinand Raimund

  • Das ist ja Gewalt! - Auch du, mein Sohn?!
    Gaius Julius Caesar

  • Der ist der stärkste Mann auf der Welt, der allein steht.
    Henrik Ibsen

  • Armut mit Anstand zu tragen, ist ein Zeichen von Selbstbeherrschung.
    Demokrit

  • Die Religionen Müsen alle Tolleriret werden und Mus der fiscal nuhr das auge darauf haben, das keine der andern abruch Tuhe, den hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden.
    Friedrich II. (Preußen)

  • Das Geheimnis meines Erfolges? Ich sage über niemanden etwas Schlechtes und über jeden alles Gute, das ich über ihn weiß.
    Benjamin Franklin

  • Denn so sind die Menschen: eine gemeinsame Furcht führt sie leichter zusammen als eine gemeinsame Liebe.
    Hans Fallada

  • Daran erkenn ich den gelehrten Herrn! // Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern, // Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar, // Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr, // Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht, // Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es gibt keine wahre Ruhe, als die durch Tätigkeit errungene Ruhe; auch gibt es keine echte Tätigkeit , als die durch Ruhe geweckte Tätigkeit.
    Nikolai Abramowitsch Putjatin

  • In jedem Kinde liegt eine wunderbare Tiefe.
    Robert Schumann

  • Der Aberglaube traut den Sinnen bald zu viel, bald zu wenig.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Das Objekt der Mathematik ist leicht und einfältig, der Philosophie aber schwer und verwickelt.
    Immanuel Kant

  • Italiener! Das lautet soviel als Hanswurst! Was ist das für ein Schlaraffenland! Ohne vernünftige Gesetze, ohne Polizei, ohne Erziehung, in den Händen des Clerus, ohne Fleiß und Arbeitsamkeit, und für den Fremden ohne alle Bequemlichkeit!
    Wilhelm Waiblinger

  • Gehe von niemand und laß niemand von Dir, ohne ihm etwas Lehrreiches oder etwas Verbindliches gesagt und mit auf den Weg gegeben zu haben; aber beides auf eine Art, die ihm wohltue, seine Bescheidenheit nicht empöre und nicht studiert scheine, daß er die Stunde nicht verloren zu haben glaube, die er bei Dir zugebracht hat, und daß er fühle, Du nehmest Interesse an seiner Person, es gehe Dir von Herzen, Du verkauftest nicht bloß Deine Höflichkeitsware ohne Unterschied jedem Vorübergehenden!
    Adolph Freiherr Knigge

  • Es gibt für die Seele eine Befriedigung höherer Art, dazu habe ich das Materielle eigentlich gar nicht nöthig. Ob ich die Mathematik auf ein Paar Dreckklumpen anwende, die wir Planeten nennen, oder auf rein arithmetische Probleme, es bleibt sich gleich, die letztern haben nur noch einen höhern Reiz für mich.
    Carl Friedrich Gauß

  • Ha, welche Lust, Minister zu sein und ein Portefeuille zu tragen.
    Franz Graf von Pocci

  • Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Warum können wir die Elemente nicht einfach als die Strahlenden bezeichnen? Wir können dafür auch ein lateinisches Wort nehmen und sie radioaktive Elemente nennen. Ihre Eigenschaft, Strahlen auszusenden, können wir als Strahlungstätigkeit oder Radioaktivität bezeichnen.
    Marie Curie

  • So lange also die Eitelkeit der menschlichen Gemüter noch mächtig sein wird, so lange wird sich das Vorurteil auch erhalten, d.i. es wird niemals aufhören.
    Immanuel Kant

  • Sorgt für eure Gesundheit, ohne diese kann man nie gut sein.
    Friedrich Schiller

  • Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Einer weiß nichts vom andern, und ob auch der andere sein leiblicher Bruder wäre.
    Paul Busson

  • Die Welt ist ein Gefängnis.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Licht können wir nicht begreifen, und die Finsternis sollen wir nicht begreifen, da ist den Menschen die Offenbarung gegeben, und die Farben sind in die Welt gekommen, das ist: Blau und Rot und Gelb.
    Philipp Otto Runge

  • Nichts kann mehr zu einer Seelen-Ruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur meine Erfahrungen, was allerdings ungefähr auf dasselbe herauskommt.
    Oscar Wilde

  • Die Farbe ist die letzte Kunst und die uns noch immer mystisch ist und bleiben muss, die wir auf eine wunderlich ahnende Weise wieder nur in den Blumen verstehen.
    Philipp Otto Runge

  • Geh aus mein Herz, und suche Freud, // in dieser lieben Sommerzeit // an deines Gottes Gaben.
    Paul Gerhardt

  • Der Weise als Astronom. - Solange du noch die Sterne fühlst als ein »Über-dir«, fehlt dir noch der Blick des Erkennenden.
    Friedrich Nietzsche

  • Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, Darauf sie all' ihr' Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom höchsten Saal, Komm tröst uns hie im Jammertal.
    Friedrich Spee von Langenfeld

  • Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend - das ist's!
    Friedrich Schiller

  • Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede.
    Carl von Ossietzky



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